Bobsmile's Blog

::staunen ::wundern ::hinterfragen

Ohne Rolf am Mordpol

Richtig gelesen: Wir waren erneut am Mordpol, diesmal aber „OHNE ROLF“.
🙂

„Wer ist Rolf?“, fragen Sie.
Nicht wichtig, denn Ohne Rolf ist das Luzerner Komikerduo Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub, das mit intelligentem FlipchartblÀttern sein Publikum mit ausgefeilten Dialogen fesselt, dass einem die Augen trÀnen vor Lachen und man kaum noch lesen kann, was da alles an Wortwitz daher kommt.
Raffinierte Inszenierung auf Basis des geschriebenen Wortes und am Ende war Christof tot. Oder wars der Jonas? Oder vielleicht doch der Autor? Jedenfalls kam auch eine Giraffe in Pumps und ein Autor mit Sack ĂŒberm Kopf vor.

Im Klartext: Wer sie noch nie gesehen gelesen hat, unbedingt eine Vorstellung besuchen! Es lohnt sich.

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Ausflug zum Mordpol

Anlass war die Eröffnungsfeier der 13. Krimitage mit der Verleihung des Burgdorfer Krimipreises.

Ausgezeichnet wurden: Ursula Poznanski und Arno Strobel mit ihrem Krimi „Anonym“.

Nach einer unterhaltsam und mit Schalk inszenierten (Raubtiere auf der BĂŒhne und ein Ă€lterer, in Vergangenheit schwelgender Turnlehrer) Preisverleihung, gaben die beiden PreistrĂ€ger in der ehemaligen Turn-, und jetzt Kulturhalle, interessante Einblicke in ihr gemeinsames Schaffen.

Nach den zwei vorgetragenen Kapiteln bin ich total gespannt, wie es mit den in ihren Charakteren grundverschiedenen Ermittlern und ihr Eintauchen ins omninöse Darknet weitergeht.

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Lebensrettende Sofortmassnahmen – Nur nichts tun ist falsch

Als ausgebildeter Ersthelfer in unserer Firma nahm ich gestern Abend am zweijĂ€hrlich stattfindenden BLS-AED-SRC Wiederholungskurs teil. Vier Stunden ĂŒbten wir anhand von Fallbeispielen (Herzinfarkt, Hirnschlag, schwere Verletzung,usw.) Leben zu retten. Der Kurs bot zum GlĂŒck keine trockene Theorie, sondern viel praxisbezogene Übungsmöglichkeit und da sowieso nur motivierte „Freiwillige“ anwesend waren, konnte der Abend als voller Erfolg verbucht werden.

Nur nichts tun ist falsch!

Wie immer an solchen Übungsabenden kam auch wieder die Frage zur Rechtslage: Kann man haftbar gemacht werden, falls ein Patient Schaden nimmt bei der Reanimation, oder sonstigen Ersthilfe?

Antwort: Nein, denn das Schweizerische Strafgesetzbuch prÀzisiert in Artikel 128, dass man bei Unterlassung der Nothilfe oder bei Behinderung der Nothilfeleistung
mit einer Freiheits- oder Geldstrafe rechnen muss. Das heisst konkret: Man ist verpflichtet, einem verletzten oder in unmittelbarer Lebensgefahr schwebenden Menschen zu helfen, wenn man sich dabei nicht selbst in Lebensgefahr bringt.

144 reicht aus

Wenn man einmal nicht weiss, was zu tun ist, oder es die Gefahrenlage nicht zulĂ€sst, direkt einzugreifen, auf jeden Fall die SanitĂ€t unter der Nummer 144 anrufen. Die helfen weiter. Dank dem Handy, dass man neben den Patienten legen und auf Lautsprecher stellen kann, können inzwischen sogar vollkommene Laien angewiesen werden, BLS, (CPR) durchzufĂŒhren und den AED anzuwenden.

Mein Kurs-Fazit

Heute morgen schmerzte mich zwar mein linkes lĂ€diertes Knie ungemein vom vielen Lebensretten, aber trotzdem  bin ich froh ĂŒber den gestrigen Übungsabend, denn nun fĂŒhle ich mich wieder um einiges sicherer, sollte ich in Zukunft bei einem Ernstfall Erste Hilfe leisten mĂŒssen.

 

Begriffe:

  • BLS – Basic Life Support, die Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • CPRCardio Pulmonale Reanimation,  Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • AEDAutomated External Defibrillator, oder auch kurz „Defi“ genannt
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(Jahres-)Zeitumstellung

PĂŒnktlich zur Umstellung von Sommer- auf Winterzeit, lĂ€sst auch Mutter Natur ihr buntes Herbstkleid mal eben winterlich weiss besprenkeln.

22.10.2018 – 13:48 / 20°C / Sonnenschein

Die kalten Tage sind da und mit ihnen der lang ersehnte Niederschlag.

28.10.2018 – 10:31 09:31 / 3°C / Schneegestöber

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Rendez-vous Bundesplatz 2018 – eine Bruchlandung

(Bild-Quelle: Rendez-vous Bundesplatz 2018)

Achtung: Geschmackssache!
Der nachfolgende Bericht ist natĂŒrlich nur unsere Wahrnehmung. Möglicherweise sahen es andere „tout contraire“. 😉

Man vergleicht ja gerne mit bereits Erlebtem und so hatten es die Nachfolgeproduktionen des Rendez-vous Bundesplatz 2011 immer etwas schwerer, bobsmile und Gattin zu begeistern.
Trotzdem waren wir gespannt, ob es den Machern gelingen wĂŒrde, uns wenigstens dieses Jahr etwas zu verzaubern, nachdem sie uns im 2017 mit „RESET“  eher schwere Kost zur Reformation servierten.

Dessine-moi un mouton

DiesjĂ€hriges Thema: Der keine Prinz – pardon: le petit prince, (denn alle Dialoge waren zu Ehren Antoine de Saint-ExupĂ©ry in französisch zu hören, mais oui!)

Obwohl – oder gerade weil wir die Geschichte des kleinen  ausserirdischen Planetenputzers in den GrundzĂŒgen kennen, irritierten uns die Bilder doch sehr stark, denn es war nicht immer ersichtlich, was das KĂŒnstlerteam denn damit genau ausgedrĂŒcken wollte. So erinnerte der Fuchs eher an einen Chihuahua, der in Übergrösse die anwesenden Kinder ziemlich erschreckte. (Man hörte tatsĂ€chlich vereinzeltes Wimmern und Weinen!)


(Bild-Quellen: https://www.rendezvousbundesplatz.ch/keyvisuals/)

„On ne voit bien qu’avec le coeur. L’essentiel est invisible pour les yeux.“

Vielleicht hÀtten die Macher sich nicht ganz auf unsere Herzen verlassen sollen, denn anders als zur Literatur  möchte bei einem Lichtspektakel  das Auge etwas zu Sehen bekommen. Leider wird die imposante Bundeshausfassade immer mehr zur reinen Leinwand. Gut zu sehen am Beispiel des stilisierten Rosengartens, der etwas ideenlos daherkam, aus meiner Sicht ein Griff ins Klo.


(Bild-Quelle: https://www.rendezvousbundesplatz.ch/keyvisuals/)

Warum liessen die Macher die Rosen nicht an den SĂ€ulen des Bundeshauses emporwachsen, sich langsam um die Fenster ranken, so dass am Ende das ganze GebĂ€ude als Rosenschloss erblĂŒht? Schade, hier wurde leider viel Potential verschenkt. Da kann ich auch ins Kino gehen.

„Isch fertig?“

Am Ende musste sogar das Klatschen eingespielt werden, damit die Menge wusste, aha die Vorstellung ist beendet, und zur Musik Patent Ochsners „Belp Moos“, wo jĂŒngst Sky Work ihr Grounding hatte, klatschte das Publikum artig mit. Die Erde hat uns wieder.

FĂŒr uns war Rendez-vous Bundesplatz 2018 leider eine Bruchlandung. Zu abstrakt in der Bildsprache  und zu platt in der Inszenierung, (z.B. war „der LaternenanzĂŒnder“ gar nicht zu sehen, „der Eitle“ war ein grĂŒssender Tourist, hallo – geits no?) so liess uns das „Spektakel“ leider etwas enttĂ€uscht zurĂŒck.

Ausblick fĂŒr 2019: Vielleicht ein „2011 – RELOADED“? 😀

 

 

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Sonntagmorgenerwachen

Guten Morgen, kleiner Falter. Noch kannst du dich an den Blumen gĂŒtlich tun, doch schon bald wird es hier oben in den Walliser Alpen, wenn auch spĂ€t, eher ungemĂŒtlich fĂŒr Insekten.

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Erste Gehversuche mit meiner Neuen

Obwohl etwas verspĂ€tet, zeigt sich Mutter Natur zunehmend im Herbstkleid. Es wird Zeit, meine neue Kamera endlich auszuprobieren. Allerdings gibt es noch viel zu lernen, geht man nach den  hilfreichen Tipps fĂŒr DSLR-AnfĂ€nger in Fotoblogs, (und was man so alles falsch machen kann,) in Sachen Blende und Verschlusszeit, Brennweite und Weissabgleich, AF, VR, A-DL, oha … mir schwirrt schon wieder der Kopf. 🙂

Egal, probieren geht ĂŒber Handbuch studieren, also raus aus dem Haus, zielen und abdrĂŒcken. Hier eine kleine Auswahl meiner ersten Gehversuche der letzten Tage:

 

 

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Hurra, meine Neue ist da!

Ich habe mich ja entschlossen, den Schritt in die DSLR-Fotografie zu wagen und deshalb eine Spiegelreflexkamera gesucht, die fĂŒr mich als Einsteiger in Frage kommt.

Da ich bisher mit einer NIKON Cooolpix 7200 Kompaktkamera in Sachen Robustheit und BildqualitÀt bereits gute Erfahrung machte, wollte ich bei NIKON bleiben.
So durchstöberte ich die einschlÀgigen Internetforen und sah mir zahlreiche Youtube-Kameratest-Channels an, bis mir der Kopf schwirrte.

Danach mein Fazit: Neuer ist nicht unbedingt immer besser !

Und fĂŒr einmal das Bessere nicht des Guten Feind, denn das Ă€ltere Einsteigermodell  D5300 (seit 2013 auf dem Markt) hat auch heute noch gegenĂŒber seinen Nachfolgern die Nase vorn (Funktionsumfang/Bedienung) bei gleichbleibender BildqualitĂ€t.

Die Frage nach dem Objektiv
Ich fand zwei Anbieter, die die D5300 preisgĂŒnstig im Kit anboten. Einmal mit Nikkor 18-55mm und einmal mit Nikkor 18-105mm.
Nachdem ich im Bekanntenkreis nachgefragt hatte, wurde mir als Einsteigerkit das 105mm empfohlen.
(Mein Dank an Isa und Beat.)

Vorgestern nun Bestellung aufgegeben, Kreditkarte geplĂŒndert und AGBs abgenickt.
Und heute ist sie gekommen – meine Neue. Ich bin ganz aus dem HĂ€uschen. Hoffentlich wird meine alte Coolpix jetzt nicht eifersĂŒchtig. 😀

Denn fĂŒr kurze Illustrationen zwischendurch werde ich die Kompakte vielleichtnatĂŒrlich weiterhin benutzen:

 

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Heute schon gebloggt?

Gibt man die Frage in die Suchmaschine seines Vertrauens ein, spuckt sie ungefĂ€hr 154’000 Ergebnisse in 0.34 Sekunden aus. Das meiste davon ist Marketing- und Kommunikationsgedöns, das fĂŒr Geld Hilfe beim Erstellen von Blogs anbieten. Oder TexterInnen, die einem schöne Geschichten um die eingereichten Informationen spinnen.
Völlig legitim, klar. Aber ich wollte eigentlich auf etwas ganz anderes raus, nÀmlich:

Wie erweckt man (s)einen Blog aus dem Dornröschenschlaf?
Ergab nur ungefĂ€hr 44’400 Suchergebnisse in 0.43 Sekunden, wobei da nun kein Dienstleister dabei ist, der einem Tips zur Renovierung der BloghĂŒtte gibt, dafĂŒr unglaublich, was so alles im Dornröschenschlaf zu liegen scheint. 🙂

Zugegeben, ich war auf meinem Blog nie hyperaktiv und doch gab es den einen oder anderen Blogger, – mĂ€nnlich, wie weiblich, (oder X-lich, was neustens sogar im Reisepass stehen kann, und schon bin ich mitten drin in der Ideenfindung zu „bobsmile’s Blog 2.0 – Reloaded“), also ein paar Gleichgesinnte, die mein Geschreibsel interessierten und ich lernte dabei andere Blogger kennen, mit spannenden BeitrĂ€gen und dedizierten Meinungen zu aktuellen Themen.

So kam eine Handvoll Bloggerfreundschaften zusammen, die sogar bis zu Treffen im realen Leben fĂŒhrten.
An dieser Stelle einen Gruss an @TitusSprenger (@Augenreiberei), der nun ganz auf Twitter umgestellt zu haben scheint.
Überrascht musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ein anderer Blogger inzwischen verstorben war, was mich, obwohl wir uns nie persönlich begegnet sind, trotzdem betroffen machte.

Also mit dem Austausch auf Blogs entstehen nicht nur Texte, sondern werden auch menschliche Beziehungen geknĂŒpft. Aber was erzĂ€hle ich da der Facebook-, Twitter- und Instagram – Fraktion, die hat jetzt wohl nur ein mĂŒdes LĂ€cheln fĂŒr mich ĂŒbrig.

Wie dem auch sei, ich will meinen Blog wiederbeleben. Dann mach ich mich wohl besser mal ans AufrÀumen , also taiwanesische Spam-Kommentare löschen, ins Nirgendwo zeigende Links aus der Blogroll werfen, usw.

Ich fahr schon mal den Kipplaster vor …

Muldenkipper

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Skandal: Verbot in der Kirche verhindert Informationsbeschaffung ĂŒber neue Kirchgemeinde

Ich wollte mich doch nur ĂŒber diese neue Kirchgemeinde in Schaffhausen informieren, doch leider scheiterte ich an dem gut sichtbaren Handyverbot, womit natĂŒrlich auch das Scannen des QR-Codes unterbunden wurde. So blieb mir nichts anderes ĂŒbrig, als das Paradoxon der Plakatwand zu fotografieren – natĂŒrlich mit meiner Kompaktkamera, mit was denn sonst … ?

🙂

Zu Hause dann auch noch die ErnĂŒchterung:

Oder habe ich die Zeichen gar falsch erkannt? Das Handyverbot wollte mir sagen: „Bitte QR-Code nicht mehr scannen, Kampagne ist abgelaufen.“ 😀

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