Monat: Januar 2011

Masterplan FDH – Phase II

Fazit nach 26 Tagen: 77,8 Kg. (-2,7)

Nachdem das im Januar ganz gut mehr oder weniger geklappt hat und bereits einige Pfunde dahingeschmolzen sind ;-), zünde ich heute die zweite Stufe des Masterplans:

KW 5, Saftwoche

Gestartet wird mit einem normalen Frühstück, dann gibts nur noch Früchte und Saft, dazu 3L Flüssigkeit pro Tag. (Autsch, das wird hart!)

Ich entschuldige mich bereits jetzt schon für die unvermeidbaren Stimmungsschwankungen …
😉

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Die Waffeleiseninitiative (Glosse)

Noch etwas schläfrig sehe ich zu, wie die Maschine mit viel Getöse heisses Wasser durch eine „What else“ – Kapsel drückt, als aus dem Besenschrank ein lautes Rumpeln zu hören ist.
Die Tür fliegt auf und heraus tritt froh gelaunt ein altbekanntes Gesicht.
Schwarze, mit einem blauen Kopftuch gezähmte Haare, eine Selbstgedrehte im linken Mundwinkel und ein Staubwedel in der Rechten.
„Hallöchen“, flötet Frau Wetterfest und grinst mich an.
„Gibt’s auch ’ne Tasse für mich?“
Etwas dümmlich stehe ich mit offenem Mund da. Seit Frau Wetterfest auf den alten Wasserturm gezogen ist, hat sie nicht mehr so oft, nein, eigentlich nie mehr meine Bloghütte besucht.
Früher standen wir oft zusammen in der Küche und quatschten über Blognachbarn, virtuelle Tupperware-Einladungen (‚Facebook: Heidi möchte deine schielende Freundin sein …‘) und sonstiges Netzgezwitscher.

„Öh, klar, nehmen Sie gleich meine Tasse“, finde ich meine Sprache wieder.
Frau Wetterfest steckt sich ihre kalte, filterlose Zigarette hinters Ohr und schnappt sich die gefüllte Tasse.
Schlürfend geniesst sie den dampfenden Kaffee. Ich bestücke derweilen die Maschine mit einer neuen Originalkapsel, da Migenner ihr Generika vorerst nicht mehr verkaufen darf.
Ich rate nach dem Grund ihres plötzlichen Erscheinens.
„Wird ihr Wasserturm abgerissen und sie möchten wieder bei uns unterm Dach wohnen?“
„Nöö“, lacht Frau Wetterfest, „der Turm ist klasse, da bleibe ich erst mal, diese Aussicht ist unbezahlbar.“
Sie kramt ein kleines Döschen aus der Schürze und streut sich etwas Tabak auf einen Streifen Papier.
Die parkierte Zigarette hinter dem Ohr hat sie anscheinend bereits vergessen, Frau Wetterfest wird doch wohl nicht schusselig auf ihre alten Tage?
Ja, wie alt ist sie eigentlich?

„Ich muss nach Bern ins Zeughaus, mein Waffeleisen abgeben“, vollendet Frau Wetterfest ihre Antwort.
„Wie bitte?“
„Na ja, wenn die Waffel-Initiative angenommen wird, dann darf man sein Waffeleisen nicht mehr im Schuhschrank aufbewahren.“
„Ich glaube, Sie haben da was falsch verstanden. Es geht um Waffen, nicht um Waffeln!“
Frau Wetterfest runzelt die Stirn, klemmt sich die zweite Zigarette zu der ersten und pfiff durch die Zähne.
„Das ist aber blöd, was mache ich jetzt mit meinem alten Waffeleisen?“
„Äh, wie wär’s mit Waffeln?“

Gesagt, getan.
Dazu müssen wir aber Frau Wetterfests Waffeleisen aus schwarzem Stahlguss ökologisch unverantwortlich im Elektroofen bei 250°C erhitzen, und nun sind wir bereits voll im Thema einer anderen Abstimmungsvorlage

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Refuse – Ärger mit Reader’s Digest

Was ich von Gewinnspielen und Abzocker-Kaffeefahrten halte, kann man hier und hier nachlesen.

Seit letztem Jahr hat sich nun Reader‘ Digest unseren Haushalt ausgesucht, um den Briefkasten mit Gewinnwarnungen und Zusatzrentenversprechungsbriefen vollzumüllen.

Obwohl ich bereits meinen ersten Brief mit „refuse – Adresse aus der Kartei streichen“ zurückgesendet habe, folgten drei weitere.

Henusode, „same procedure as last year“ werden die Briefe gemäss Vorschlag des Beobachters beschriftet, und in den nächsten gelben PTTDiePost – Briefkasten geworfen.

3 x Strafporto für Reader’s Digest, die Rache des kleinen Mannes, jawoll!

😀

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Masterplan FDH

Die beiden Grossverteiler C&M senken kämpferisch ihre Preise und bobsmile sein Gewicht.
Nachdem C&M ja bereits das Salz im Brot reduziert haben, (oder etwa doch nicht?) will ich zum neuen Jahr meinem Körper auch was gutes tun.
Ungezügeltes Wachstum ist gemäss „Décroissance Bern“ schädlich, und was der Gesellschaft recht, ist bobsmile nur billig:

„80,5 Kg sind 4,5 Kg zuviel!“

Sprach’s und stellte sogleich einen Masterplan auf:

Woche 1/2011

1. FDH (Friss-die-Hälfte)
2. Kein Alkohol unter der Woche.
3. 3 Mal pro Woche >30′ auf Hometrainer.
4. Täglich Liegestütze und andere Körperverrenkungen.

Mal sehen, ob’s wirkt. 😉

Fortsetzung folgt …

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Touch The Mountains aka 1.-Jänner-Kracher 2011

Nach 2007 (Kinder wie die Zeit vergeht) organiserten wir uns für den Neujahranfang 2011 zwei Gemeinde-GAs und fuhren mit der BLS nach Interlaken zum 1.-Jänner-Kracher Touch The Mountains Music Event mit Feuerwerk. Und ja, es het gfägt! 🙂

(Aufgrund Neujahrsnachwehen haben wir leider die „Halunken“ verpasst.)

(Bilder: 1:CapitalFM; 2-9: Bobsmile; 10:(c) Jungfrauzeitung)

Und hier weitere Bilder in der Jungfrau Zeitung.

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