20 Apr 2016

Kino. Dafür werden Filme gemacht …

Erstellt von Bobsmile

kino… und somit kommen wir zu bobsmiles jüngstem Hobby:

Der Kinopass.

Nach dem letzten frustriertem Rumzappen auf der TV-Fernbedienung und ja ich gestehe – in etwas weinseeliger Stimmung – beschlossen wir: „Ab morgen gehen wir nur noch ins Kino“.

Na ja, ganz so dramatisch war’s auch nicht, aber der letzte Kinobesuch hat uns angefixt und das Werbeversprechen klingt verlockend: 40.- pro Monat für uneingeschränkten Kinobesuch.
Denn bei den horrenden Preisen für zwei Stunden bewegte Bilder mit 7.1 Dolby Surround (19.-, für einen Brillenfilm (3D) gar 22.- ) rentiert also der Kinopass bereits ab 2 Filmen pro Monat.
Zum Vergleich: In Lörrach (D) sieht man sich die gleichen Bilder für 7,50€ / 10,50€ an!
Sprich, in der Schweiz zahle ich (mehr als) das Doppelte für einen Kinofilm!
Die Frage, die sich nun stellt: Gehen wir wirklich so oft ins Kino?

„Finden wir’s raus“, sagte ich zu Frau und los gehts: Die Mindestlaufzeit beträgt 1 Jahr, danach kann mit 2 Monatiger Kündgungsfrist der Vertrag wieder aufgelöst werden. Somit wird sich also frühstens nach 10 Monaten entscheiden, ob das Projekt als gescheitert betrachtet, oder mit Freude weitergeführt werden kann.

Wir schauten uns die Liste der aktuellen Filme durch und da mindestens eine Handvoll in Frage kamen, die uns gefallen könnten, fuhren wir eines schönen Montags im April in den Westen von Bern und schlossen einen Pakt mit dem Teufel Vertrag mit Pathé Westside, ganz ohne Skrupel gegnüber den städtischen Mitbewerber (KITAG, QUINNIE) oder den schnuggeligen Nischenkinos (Kellerkino, Cinématte), nein, wir nehmen den bequemen Weg, mit dem Auto in die Tiefgarage (Parkgebühr: 0.20 für 3Std.), Filme ohne Pause (Gepinkelt wird vorher!), Filmgenuss im Multiplex mit seinen 11 Kinosäälen.

Zwischenbilanz:
Onlineticketing: Sitzplatzgenaue Reservierung geht nur, wenn mind. zwei Plätze zum nächsten besetzten Platz frei bleiben, was wir aber erst an der Kasse erfuhren.
(Das Online-System ist hinsichtlich  Benutzerführung eine Katastrophe ausbaufähig.)

Nachdem wir also die ersten Hürden des Onlineticketings gemeistert hatten, zog es uns bereits zwei mal ins Kino, und der dritte Film steht bereits für Donnerstag in der pipe, dabei ist immer noch April.

Klar, der Mensch lebt nicht von Blockbustern allein. Ein Besuch im Kellerkino mit leicht müffelndem Vintage-Ambiente in der unteren Berner Altstadt mit dem einen oder anderen Kulturfilm wird auch weiterhin in die Planung einfliessen.

Fazit:
Bisher anhaltende Euphorie. Mal sehen, wie es dann im Sommer aussieht …  🙂

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