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Trotz vollen Taschen nicht immer das Gewünschte dabei

Kennt ihr das? Man hat die Jackentaschen voll – und so das Gefühl, immer alles dabei zu haben – doch fehlt einem im entscheidenden Moment die Sonnenbrille (liegt im Schlüsselkasten), oder das Halsbonbon (auf dem Nachttisch),

Gestern war es ganz perfid. Alle Schaltjahre fahre ich mit dem ÖV in die Stadt, zum Beispiel ins Theater, und da ich das Handy „immer“ dabei habe, steckt da auch die Mehrfahrtenkarte zum Abstempeln drin. Nur habe ich gestern beschlossen, das Handy zu Hause zu lassen, da ich es im Theater eh nicht brauche. Bei der Busstation wollte ich dann die MFK abstempeln, aber eben, die lag zusammen mit dem Handy zuhause auf der Ladestation. 🙁

Tinu von Tinus Welt hat mich auf eine simple und doch geniale Lösung gebracht: Vide-Poche

Ein hübscher Name für eine praktische Sache. Man leert seine Taschen und platziert die Dinge an einem extra dafür vorgesehenen Platz, so nimmt man sich daraus immer das mit, was gerade zum Plan passt. Ausser man ändert eben kurzfristig den Plan, dann nützt einem auch das beste Vide-Poche System nichts. 😀

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Les petites fugues

Im Radio wird die Meldung durchgegeben, der Filmemacher Yves Yersin sei gestorben.
„Hm, wer ist Yves Yersin?“, denke ich und höre auch so gleich den Titel eines seiner Werke:

„Les petites fugues“

Und da macht es Klick im Kopf und ich habe Hummeln im Bauch.
Les petites fuges, das ist

„Ein Spielfilm über den Bauernknecht Pipes (Michel Robin), der mit seiner Pensionierung und mit Hilfe eines Mofas zum ersten Mal im Leben eine Art Freiheit erlebt. Der Film rührte Generationen zu Tränen.“
(Quelle: srf1 – Schweizer Filmregisseur gestorben)

Wir mussten uns den Film damals (1979) im Französischunterricht ansehen, und seither gehen mir die Bilder und Geräusche dieses stillen Meisterwerks nicht mehr aus dem Kopf, haben sich eingebrannt und ploppen bei Gelegenheit immer wieder mal auf.

Schön, dass SRF1 den Film am Samstag 24.11.2018 im Programm hat. Ich nehme ihn auf und werde mich am Abend auf eine Zeitreise in meine Jugend begeben. Ja, da freu ich mich drauf.

Hier der Teaser zum Film:

 

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Skandal: Verbot in der Kirche verhindert Informationsbeschaffung über neue Kirchgemeinde

Ich wollte mich doch nur über diese neue Kirchgemeinde in Schaffhausen informieren, doch leider scheiterte ich an dem gut sichtbaren Handyverbot, womit natürlich auch das Scannen des QR-Codes unterbunden wurde. So blieb mir nichts anderes übrig, als das Paradoxon der Plakatwand zu fotografieren – natürlich mit meiner Kompaktkamera, mit was denn sonst … ?

🙂

Zu Hause dann auch noch die Ernüchterung:

Oder habe ich die Zeichen gar falsch erkannt? Das Handyverbot wollte mir sagen: „Bitte QR-Code nicht mehr scannen, Kampagne ist abgelaufen.“ 😀

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Über fremde Gipfel zum Erfolg?

Aufgeschnappt auf dem Place d’Armes in Luxemburg;

Tiroler Fälschung …

TirolerMatterhorn1

Das Original: Matterhorn in Zermatt, Schweiz:
Matterhorn
(Quelle: http://commons.wikimedia.org/)

Welch dreiste Werbetricks sich manche Marktfahrer doch erlauben.
Ja wenn der Tiroler wenigstens aus Östereich oder Italien stammen würde, aber am „Tiroler Standl“ (!) klebt ein deutsches Nummernschild! Gemäss Dialekt des Inhabers ein Flachländer. So siehts aus.

TirolerMatterhorn2

Für mich eher: „Der Gipfel der Beschisse“  😀

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Nicht lustig

Manchmal bin ich schon etwas irritiert, mit welchen Suchbegriffen die Leute auf meinem Blog landen …

nichtlustig

🙁

 

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Warnung vor dem toten Winkel

Mit Vergnügen hatte ich mich über die Rubrik Beschildert geschildert bei Flohnmobil amüsiert, als mir dieses Bild im Walliser-Bote auffiel:

IMG_20140413_0002

Wenn man den ramponierten Veloständer am unteren Bildrand sieht, kann man sich gut vorstellen, wie sich die eingestellten Fahrräder wohl präsentieren müssen.

😀

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Lost and found – Ein Notizbuch auf Reisen

Rückblende: Nach unserem Städtetrip blieb mein (sehr) persönliches Notizbuch in einer Nachttischschublade im Hotelzimmer 312 des Hotels Fénix Garden in Lissabon liegen.
(Ja klar, wieso legt man auch sein Notizbuch in die Hotel-Schublade! 😡 )

Ich schrieb dann eine e-mail, machte mir aber wenig Hoffnungen.
Doch am 30.11. gab’s Antwort, sie hätten das Büchlein gefunden und würden versuchen, das ganze per Nachnahme an mich zu senden. Acht Tage später hiess es dann, sie können es leider nicht per Nachnahme senden, und hätten statt dessen gerne (m)eine Kreditkarte, damit sie den Betrag von 4 Euro 75 belasten könnten.
Na ja, das hab ich jetzt nicht gemacht – oder jemand anderer Meinung? Hrhrhr 😉

Ich machte einen anderen Vorschlag, steckte am 15.11. einen Zehn-Euro-Schein in einen Umschlag und schickte ihn auf die Reise nach Lissabon.
Am 19.11. wurde mir die Ankunft bescheinigt und am 22.11. kam dann dass da mit der Post:

Jippie, so haben zwei Angestellte „A Recepção“ im „HF Hotéis Fénix“ für (m)ein Happy End gesorgt.
Chapeaux, und hoffentlich konnten sie sich für die restlichen Euros je eine cerveja gönnen.
😀

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Das alte Haus am Wegesrand

Täglich fahre ich an ihm vorbei. Am alten Haus 141 an der Worblaufenstrasse. Vor Monaten standen drohend noch frische tannige Holzstangen herum, die sogenannten Bauprofile. Vorboten auf  ein neues moderneres Gebäude. Sie schienen das Haus auf der Stelle erdrücken zu wollen. Auch wurde es kurze Zeit von jungen Leuten besetzt, die Reste einer Feuerstelle hinterm Haus zeugen noch vom autonomen Versuch, dem Haus wieder etwas Leben einzuhauchen.

 

Nun sind die Profile seit einiger Zeit verschwunden, auch die Hausbesetzer sind weitergezogen und unbeachtet dämmert das alte Haus nun in der aufgehenden Sonne seinem Schicksal entgegen. Auch die Natur holt sich derweilen ein Stück zurück.

Sind erstmal die Einsprachen verklungen, das Geld gesprochen und die Pläne ausgedruckt, dann wird das alte Haus wohl dem Erdboden gleich gemacht werden.

 

Ich kann nicht sagen, weshalb ich gerade dieses Haus im Bild festhalten wollte. Ich kenne nicht einmal seine Geschichte, weiss nicht, welch blühende Geschäfte einst hinter den 100 jährigen Rolladen der Firma „F.Gauger Unterstrass-Zürich“ (1883 – 1911) mit der ehrenwerten Kundschaft getätigt wurden. War’s ein Frisör? Ein Kolonialwarenhändler? Keine Fresken, die auf  einen Bäckers-, Schuster- oder Metzgerladen schliessen lassen würden.

Aber jeden Morgen von Zollikofen herkommend, frage ich mich, ob es wohl noch dasteht? Das alte Haus strahlt so eine gewisse Melancholie aus, schau, alles ist vergänglich, und vielleicht will ich ihm gerade deswegen hier einen kleinen Platz wider des Vergessens einräumen.

Und bis es soweit ist, mach’s gut, altes Haus.

 

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Migros Cumulus – Grüsse aus dem Knast

(Quelle: tagesanzeiger.ch/newsnetz)

Da gelang es doch tatsächlich einem Gefängnisinsassen bei der Arbeit einen persönlichen Brief in einen personalisierten Werbe-Umschlag der Migros zu schmuggeln. Das ist natürlich ein grosser Vertrauensbruch und führt in den meisten Fällen zur Aufhebung des Arbeitsverhältnisses. Ob allerdings die Gefängnisleitung nun die fristlose Entlassung des fehlbaren Gefangenen angeordnet hat, war nicht in Erfahrung zu bringen.

😀

 

 

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Still got the blues

Wer hat sich nicht schon über unsere 0815 Hitradios aufgeregt, die ewig gleichen Morgenshows, die selben Spielkonzepte, von Radio Agrovia über Radio Energy (BE/BS/ZH) bis hin zu Radio Z, ja und DRS3(äuwä de irgendeinisch SRF Radio 3) hat sich da munter angebiedert. Gefallen um jeden Preis, nur blöd, dass dabei die Hörer auf der Strecke bleiben.

 

(bild: wikipedia)

Ja welchen Sender hättens denn gern?

Zum Glück hat das Internet für den des Mainstreams überdrüssigen Radiohörer einige Alternativen zu bieten. Nachdem ich nun die nationalen Endlosschlaufen (swisspop.ch / swissjazz.ch) auswendig kenne, geht man am besten mit www.radio.de auf Stichwortsuche. Dabei entdeckt man so manche Perle, eine möchte ich hier besonders vorheben und wärmstens weiterempfehlen:

Das Online Radio aus Kansas City lässt die Gitarren scherbeln, vor allem die bluesigen und rockigen!

(Bild: radio.de)           (Original Logo)

So arbeitet es sich gleich viel leichter, und man muss sich nicht dauernd gehauchte Ansagen oder selbstverliebte Lachnummern anhören. 😀

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