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Horizobu – und wieder eine neue Suchmaschine?

Eigentlich sehen die Macher des Zürscher Startups Horizobu in ihrer Suchmaschine eher eine Erkundungsplattform. So werden anders als bei Google, Bing und Co. die Suchresultate auf wenige, relevante (wie immer die Entscheidungsfindung für „relevant“ sein mag ;-)) Treffer beschränkt und in sechs übersichtlichen Boxen  bereitgestellt. Der Benutzer kann einzelne Boxen verwerfen, worauf neue Suchergebnisse deren Platz einnehmen, oder er kann per Drag and Drop die Box in eine seprate Liste  ablegen.

Oberhalb der Trefferboxen stehen assoziierte Begriffe, mit denen sich die Suchanfrage noch verfeinern lässt. Ob mich dieser Ansatz, aus aggregierten Treffer-Vorschlägen auszuwählen, statt selber eine Trefferliste von Google zu überfliegen, überzeugen kann, wird sich zeigen.

Zumal das momantane  „Garagenprojekt“ (O-Ton der Gründer) in Zukunft durch interessierte Geldgeber und Werbung finanziert und ausgebaut werden soll.
Ob Horizobu sich dann neben den Big Playern im Suchmaschinengeschäft behaupten kann, oder ob ihm das gleiche Schicksal wiederfährt wie der Suchmaschine Cuil, wird sich zeigen.

Weitere Infos zum Thema:

 

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Komiker zu 35 Jahren Haft verurteilt

Viktor Giacobbo wegen Witz über Bundesrat für 35 Jahre in Haft.

Unmöglich sagen Sie? Vielleicht in der Schweiz, nicht aber in Burma!
Jetzt die ganze Geschichte erfahren und helfen:

 

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Es schneielet, es beielet …

Der heutige Schnee(ein)fall hat Meteo Onkel Felix Blumer derart verzückt, dass er heute Morgen im DRS3 Wetter das alte Kinderlied anstimmte.
„Es schneielet, es beielet, es geit e chüele Wind …“

und hier die Spielarten:

Und hier eine märchenhaft prominente Inszenierung dieser Homage an die weisse Pracht:

Polo Hofer, Trudi Gerster, Michael von der Heide, Timmermahn & Mario Capitanio singen ein Chörli an der Märli für Erwachsene Veranstaltung in der Berner Dampfzentrale am 14. Januar 2007.

Doch was bedeutet eigentlich „beiele„?

Das Schweizerische Idiotikon gibt Auskunft:

(Quelle: Schweizerisches Wörterbuch Band IV, Seite 911)

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Hingucker – wenn der Journalist schlampt!

Auch im Gratisblätterwald, wo es gilt die Lücken zwischen der Werbung mit Boulevard-Artikel zu füllen, sollte man seine eigene Arbeit möglichst einem „Gut zum Druck“ unterziehen.

Artikelauszug:

„… der aus sage und schreibe 2615 Red-Bull-Dosen gebaute Renner ist allemal ein Hingucker. Mit dem in einer Shopping-Mall in Thailand ausgestellten Weissblech-Boliden sollen die Leistung des Getränkeherstellers …“

Wo der  „Journalist“ wohl hingeguckt hat? Sicher nicht auf den „Weissblech-Boliden“, denn dann hätter er den Unterschied von Dose und Flasche sicher bemerkt.

Eine Ausrede, dass die Behälter auf dem Bild halt nicht so ganz erkennbar sind, wäre auch nicht haltbar. Eigene Recherchen, bzw. ein paar Google Klicks später spuckt mir das Netz noch weitere Fotos von Reuters via  www.daylife.com aus:

Da ich annehme, dass der 20Minuten Schreiber das abgedruckte Bild auch gekauft hat (!), wäre ein zweiter Hingucker auf jeden Fall ratsam gewesen.

So bleibt ihm halt nur der Fettnapf, doch welchem müden Pendler fällt das schon auf … 🙂

Der Red Bull Bottle Car ist übrigens ein Replica des „Asia’s First Life-sized Bread Race Car“ aus dem Jahre 2009:

via klik.tv

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Déjà-vu: Das Kreuz mit dem Kreuz.

Mein heutiges Déja-vu fand ich einerseits auf dem bund-newsnetz und andererseits im M-Magazin.

Beim Kreuz gehen momentan die Emotionen hoch, so wurde schon mal die Axt von (extrem) freidenkerischer Hand gegen solche Gipfelkreuze geführt.


Zuckerspitzen – Winterliche Frühboten stiegen auf 700 Meter herab.


Ich bin jetzt auch nicht so religiös, aber der Innschrift am Kreuz des Piz Alun – „Sehe Aufwerts – Denke Vorwerts“ – könnte man ruhig auch säkulare Bedeutung zukommen lassen.

 

(Originalbild bei hikr.org)

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Gölä Tour Promotion mit Eva Prinzip

Deutschland hat ihr Heimchen Eva Herman, und die Schweiz ihren Büezer Rocker Marco „Gölä“ Pfeuti.

Beide stehen mehr oder weniger für „rechte Werte“ ein.

Und damit ist die Promotionsmaschinerie für Göläs neues Album angelaufen, hat bereits die Gemüter erhitzt und die Fans verzückt.

Und hier ein paar Statements von Gölä, der ja nie mehr auf Schweizerdeutsch singen wollte und dann doch wieder auf Schweizerdeutsch sang und sich jetzt mit den Bellamy Brothers auf Tournee wagt:
(Nachzulesen in der Presse und auf knill blog)

  • «Ich würde praktisch den gesamten Bundesrat auswechseln. Die Schweizer Politiker sind komplett unfähig.»

  • «Wenn jemand in mein Haus einbricht und meine Frau und Kinder angreift, dann habe ich das Recht, den zu erschiessen … Ein anständiger Bürger sollte auch eine Waffe zu Hause haben dürfen.»
  • «Die Jugend kennt keine Ehre mehr. Der Respekt vor ­einem Menschenleben ist verloren gegangen.»

Sogar die Politik warf mit dem SVP Häuptling „Kleiner Brunner“ einen Wahlkampf-Anker und holt den Berner Rocker für kurze Zeit ins Boot, das gemäss zu erwartendem Resultat aus der Volksbefragung.ch wohl wieder mal zu voll wird.

O-Ton Brunner:
„Wir würden zusammen durchs Land ziehen und die Schweiz rocken: Er singt, und ich mache den Background.

Wer Lust auf noch mehr Gölä Prinzipien hat, darf sich gerne noch einmal das etwas ältere Interview in der Welwoche („Treuer als jeder Hund“) aus dem Jahre 2006 zu Gemüte führen. Darin stellte sich der Journalist*) sprachtechnisch auf die gleiche Stufe wie Pfeuti.
Ein Schelm, der Absicht unterstellt, aber man darf das auch nicht zu eng sehen.  🙂

  • Zu Eva Herman gibts bei Swiss-Lupe spannende Ansichten.

*) [Update: Musikredaktor Albert Kuhn wurde wegen seiner Kritik am rechtspopulistischen Stil zur Minarettabstimmung letztes Jahr von Weltwoche Chef Köppel entlassen! ]

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Doof – Doofer – Supersingle

Wer kennt nicht diese unsäglichen, Zuschauer verhöhnenden TV-Quiz-Formate, bei denen es eine Frage zu beantworten gilt, wobei zwei Antworten vorgegeben werden und eine davon so doof ist, dass die meisten Teilnehmer mit der anderen Antwort richtig liegen.

Hier ein frei erfundenes Beispiel:
Welcher Schweizer Tennisspieler hat 16 Grand-Slam-Turniere gewonnen?

a) Roger Rabbit
b) Roger Federer

80% richtige SMS, eine wird per Zufall ausgewählt und die gewinnt den Au**, ähem, das Auto.

So weit,  so what.

Aber was passiert nun, wenn beide Antworten falsch sind?

Den nachfolgenden Screenshot zum Wettbewerb der Sendung „Supersingle“ fand ich bei klaeuiblog.

Richtige Antwort wäre jetzt: (Kokos-)Wasser.
(Weiss man einfach oder kann es auch bei wikipedia nachschlagen.) 😉

[…]Kokosmilch entsteht nicht in der Nuss, sondern wird hergestellt, indem das Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung dann durch ein Tuch ausgepresst wird.[…]

Also, weder SINGLE A noch SINGLE B ist richtig.
Heisst also: Niemand gewinnt das Auto, ooch schade! 😀

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Bärenpark – Aus Berna wird "Bärni"

Hoppla, Björk hat also offiziell zwei Männchen geboren. (nzz online)

Damals wurden die Bären ja offiziell durch „Die Mobiliar“ ,
den Presenting Partner des Tierparks Dählhölzli getauft
und diese lässt den Bären nun ihre Namen.

Übrigens muss wegen einer Vereinbarung aus dem Jahre 1925 zwischen
den Kantonen Bern und Solothurn immer ein Bär imam Bärengraben“Urs“ heissen.

Urs heisst auch einer der Stadtheiligen auf den Zinnen der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn.

Geschichtliches:

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Frühlingserwachen am Bahnhofsplatz

Weisse Blüten, anmutig sie spriessen, noch zart und klein, bald prachtvoll erwachsen, ich verweile kurz, um den Frühling zu begrüssen, da kommt mein Bus, ich lass ihn ziehen …

carpe diem.

Bern, Bahnhofplatz, 13.04.2010, 17:50

Den richtigen Blickwinkel gesetzt, lenkt dieser von urbaner Hektik ab. 🙂

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Auszeit im Masoala Regenwald

Ferien sind zum Ausspannen da, jedenfalls sollte man sich von Zeit zu Zeit etwas Auszeit gönnen.

Eigentlich wollten wir zuerst das neue Tropenhaus in Frutigen besuchen, aber auf den Online-Bildern sahen die Pflanzen in der Glashalle (noch) sehr jung, sprich klein aus.

Tropenhaus Frutigen

Ok, Famile Stör scheint bereits gross und fein zu sein – jetzt rein kulinarisch gesprochen – aber eigentlich wollte ich nach der Fressorgie Völlerei über Ostern nicht noch mehr Köstlichkeiten in mich reinstopfen.

Deshalb fiel gestern die Wahl auf den Masoala Regenwald auf Madagascar, den es seit 2003 auch im „Kleinformat“ im Zürcher Zoo zu bestaunen gibt.

Masoala Regenwaldhalle, Zürich (Bild: www.seele.com)

Die Flora und Fauna hat sich in den 7 Jahren ganz schön entwickelt und dank der gewählten Tageszeit wahr es ein Genuss, den roten Wari (Symboltier des Nationalparks) das Camäleon und zahlreiche Vögel in Ruhe und ohne künstliche Barrieren zu beobachten.

Wie die Regenwaldhalle in Zürich entstanden ist zeigt folgender Bericht des Schweizer Fernsehens SF aus dem Jahre 2003:
Schweiz aktuell vom 22.04.2003

und im Kontrast dazu nach fünf Jahren:
Schweiz aktuell vom 17.09.2008

Und für was der Regenwald sonst noch alles herhalten muss:
Schweiz aktuell vom 19.01.2009

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