fundsachen

Mediale Gesundheitsschelte vom (Vertrauens)arzt

Heute bin ich über diesen Artikel gestolpert («Federer muss seine Mädchen mit einer Maske schützen»)

(Bild: www.derbund.ch)
Unter dem schweizerisch illustren Familienfoto, mit ungeschützten Zwillingen, feuert der Zürcher Sportarzt Heinz Bühlmann eine Breitseite gegen den gesundheitlich angeschlagenen Roger Federer.

«Roger wäre gut beraten, im Umgang mit seinen kleinen Schätzchen eine Schutzmaske zu tragen», sagt der Vertrauensarzt von Martina Hingis.

Oha, Vetrauensarzt einer Tennisspielerin also, ja dä chunnt druus.
Aber eigentlich hätte ich statt von einem renomierten Knie-Chirurgen hier eher ein Statement vom (Viren-Experten) Beda Stadler erwartet.

Einige Klicks weiter im Netz fällt auf, dass wenn in CH irgendwo ein Sportler medizinisch angeschlagen ist,  oft auch der Name Bühlmann auftaucht.

Wie hier beim erkrankten David Degen:
Pfeiffersches Druesenfieber kann YB den Titel kosten
.

(Bid: www.derbund.ch)
Und wer klagt an? Richtig. Der renommierte Zürcher Sportarzt Heinz Bühlmann.

«Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass sich noch weitere Spieler mit dem Virus infiziert haben», sagt Bühlmann gegenüber DerBund.ch/Newsnetz.
[…]
«Bei solchen Symptomen, wie sie Degen schon vor dem Spiel gegen Luzern hatte, denkt man im Übrigen viel zu wenig an die Möglichkeit des Pfeifferschen Drüsenfiebers», gibt Bühlmann zu bedenken. Der Mann, der einst auch über Jahre die Stadtrivalen GC und FCZ betreut hatte, macht damit indirekt auch der medizinischen Abteilung von YB einen Vorwurf.

Jedenfalls scheint er von ziemlich vielen Promis der Vertrauensarzt zu sein.  Wie hier im 2003 bei den Yakin Brüdern:

Fussball: Hakan Yakins Leistenbruch operiert
«Es hat sich bestätigt, dass es sich um einen klassischen zweifachen Leistenbruch handelte», erklärte Hakan Yakins Vertrauensarzt Heinz Bühlmann.
[…]
Yakins neuer Verein Paris St-Germain hatte bei der FIFA einen offiziellen Vorbehalt gegen den Transfer des Ex-Baslers eingereicht, weil sich dieser gegen den Willen PSGs operieren liess.

Er hat das aber nicht selbst geflickt, sondern assistierte lediglich dem anerkannten Leistenspezialisten Dr. Heinz Wehrli. Möglicherweise hielt er die Videokamera, mit der die Operation zu Beweiszwecken aufgenommen wurde.

Aber ich will hier nicht einen anscheinend anerkannten Knie-Chirurgen schlecht machen, es fällt halt nur auf, dass im Zusammenhang mit Meldungen von Sportler-Wehwehchen in den Medien oft auch der Name Bühlmann auftaucht.
Beispiele:

Der nachfolgende WOZ-Bericht aus dem Jahre 2004 porträtiert und zeichnet pointiert ein Bild von Bühlmann zwischen (Zitat) „Vaterersatz“ und „Mediengeil“.

[weiter lesen …]

Posted by bobsmile in fundsachen, sportsachen, 2 comments

Feuchtgebiete

Der heutige Tag hat wirklich nichts mit Charlotte Roches gleichnamigem Roman zu tun, in dem sich die Autorin anscheinend selber verirrte,  nein, heute ist Welttag der Feuchtgebiete, und der wird seit 1997 jährlich am 2. Februar begangen, im Gedenken an die Ramsar-Vereinbarung der UNESCO. Der Tag soll die öffentliche Wahrnehmung des Wertes und der Vorzüge von Feuchtgebieten verbessern.

Die Ramsar-Konvention wurde am 2. Februar 1971 geschlossen und ist damit eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Die Bezeichnung „Ramsar“ rührt von der gleichnamigen Stadt im Iran, in der die Vertragsverhandlungen stattfanden. Die Konvention trat 1975 in Kraft.

Dabei handelt es sich um ein Rahmenprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten als Regulatoren für den Wasserhaushalt und als Lebensraum für eine besondere Pflanzen- und Tierwelt. Bis heute betrifft das über 1’800 Gebiete in 159 Ländern.

In der Schweiz gibt es 11 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von 8’676 Hektaren.

Mündung der Rhone in den Genfersee


Während die einen Feuchtgebiete erhalten möchten, wollen andere versteckte Geldsümpfe trocken legen.

(Bild: www.lustiges-taschenbuch.de)

So wurde privat gesammeltes Wasser heimlich an den heimischen Staatsausgleichsbecken vorbei in durch das Stauseegeheimnis geschützte Oasen geleitet. Leider gibt es aber geschasste Wassermeister, die nun das Wissen über die versteckten Flussbette an die Hüter der Ausgleichsbecken verhökern. Pech für die kriminellen Flussbiber, und ein Riesengeschrei überforderter Schweizer Wasserhüter, die ihre Felle im Wirbel der Ereignisse bereits davonschwimmen sehen.

blog2blog Liste zum Thema Bankdaten

Posted by bobsmile in fundsachen, politsachen, 0 comments

Gesucht: Kräftiger und wetterfester Mann!

Manchmal finden sich kuriose Stellenbeschreibungen, bei denen man schon zweimal hinlesen muss.

(Quelle: treffpunkt-arbeit.ch)

Interessant: Man muss schon mindestens 8 Jahre Schulbildung aufweisen, um die Container vom Schnee befreien zu können. Aber eben, beim zweiten Hinsehen entpuppt sich das ganze als relativ anspruchsvoll: Jeden Mitwoch auf Abruf früh morgens dem Räumungsdients mit dem privaten Auto hinterher fahren und innert 2 Stunden sämtliche Müllcontainer in der Gemeinde vom schweren Nassschnee befreien.

Wer erledigt das eigentlich bei den Briefkästen für die Pöstler?
😉

Posted by bobsmile in fundsachen, 0 comments

Brot und Salz

(Bild via www.brotundsalz.org)

Vor zwei Wochen tauchte ja plötzlich Frau Wetterfest auf und hat bei mir im Treppenhaus ein bitzeli Staub gewischt. Nebenbei erzählte sie mir, wie früher den frisch eingezogenen Nachbarn Brot und Salz vorbei gebracht wurde. Als Willkommensgruss und auf gute Nachbarschaft.

„Das bringt Glück, hätten Sie ruhig auch machen können!“, meint Frau Wetterfest und lehnt sich auf ihren Staubwedel.
Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden, nun ist Frau Wetterfest aber schon länger da, und ich habe schliesslich  bereits Kaffee mit ihr getrunken, aber bei Hausfrau Hanna, die letzte Woche in der Weblogstrasse 2.0 einzog, konnte ich das ja zum Glück nachholen.

Neuen Nachbarn schenkt man Brot und Salz.
Könnte eine Kampfmassnahme auf die Ankündigung der beiden orangen Grossverteiler sein, aus „MarketingGesundheitsgründen“ das Salz im Brot zu reduzieren und dafür das Gesundheitslogo „actionsanté“ zu plazieren. (Salz ist schlecht für den Blutdruck, gibt dem Brot aber seinen Geschmack. Herr und Frau Schweizer können dem Bluthochdruck meiner Meinung nach viel besser durch Abnehmen und mehr Bewegung begegnen. ->Artikel NZZ)

Doch zurück zum Thema, woher stammt nun eigentlich dieser Brauch und wer praktiziert ihn noch?
Ohne jetzt unserem versierten Volkskulturkundler BodeständiX das Terrain streitig zu machen, begebe ich mich mal auf Spurensuche:

Rockband „brot & salz“

Bei wikipedia fand sich unter „Brot und Salz“ nur die 1973 gegründete (Ost-)deutsche Rockband. Na ja, vielleicht war da die Idee, Musik und Nachbarschaft irgendwie zu verbinden, obwohl natürlich erst mal die Mauer weg musste, aber das war ja 26 Jahre später.

Brotmuseum Ulm
Das Museum der Brotkultur in Ulm ging auch der Frage nach, und liefert eine schöne Erklärung zum Brauch:

[…]
Brot und Salz gelten als Zeichen der Zugehörigkeit zwischen Menschen oder als Symbol der Güte und Gastfreundschaft. Brot und Salz mit einem Mitmenschen zu teilen hieß stets ihn zu einem gemeinschaftsstiftenden, verbindenden Mahl zu laden, sein Wohlwollen oder seine Freundschaft anzustreben. Auch heute noch werden beim Einzug in ein neues Heim von den Gästen eigens für diesen Anlaß gebackenes Brot und Salz als Segensspender angeboten, die den neuen Bewohnern Reichtum, Fruchtbarkeit und Gesundheit bescheren sollen.
[…]
Quelle:  www.museum-brotkultur.de
PDF: Ganzer Beitrag (mit zusätzlichen Sprichwörtern und Redewendungen)

Gelebter Brauch
Neben meiner virtuellen Brot und Salz Übergabe an Hausfrau Hanna gibt es auch Beispiele im Netz für den gelebten Brauch im realen Alltag:

Und in der Schweiz?
Bei Google finden sich zu „Brot und Salz“ gerade mal  nur 3900 Seiten aus der Schweiz.
Ist der Brauch hierzulande  gar nicht bekannt?
Wer hat praktische Erfahrung mit diesem Brauch?

Posted by bobsmile in fundsachen, geschmackssachen, sonstige sachen, 3 comments

"Stop-Werbung" – Kleber kann ihre Gesundheit gefährden

SpamFlyer

Heute Abend fand ich wieder mal einen einsamen Flyer, der  sich trotz „Bitte keine Werbung“ Kleber in meinen Briefkasten verirrt hatte.
Meist handelt es sich ja dabei um Konzertanzeigen oder Geld-verheissende Botschaften, wie: „Kaufen ihre Auto egal nix alt …“, „Nebenjob mit gutes Bezahlen …“ usw.
Doch auf diesem Flyer standen Worte wie „HERZINFARKT!“ und „SCHLAGANFALL!“ und „Stop-Werbung-Kleber“.
Wer zum Teufel zeigt mir hier die gelbe Karte? Und was will er/sie eigentlich verkaufen?
Und so lese ich …

   SpamFlyer1
Mutter Erde? Na, das kann ja heiter werden.

   SpamFlyer2
Hä?? Was versteht Herr A.H. aus Z. denn unter „gesunder“ Ernährung, wenn da kein Vitamin C enthalten ist?

   SpamFlyer3
Ja, warum denn nur?

   SpamFlyer4
Das ist aber nett, dass Herr H. mich trotz „Stop-Werbung-Kleber“ seriös informieren will.
Leider gelingt das nicht so richtig, denn 
– wer soll mir wie mit was Angst machen?
– was versteht Herr H. unter gezielter Volksverdummung?
– oder was unter verantwortungsloser Geschäftemacherei?

SpamFlyer5

Neugierig fing ich an, weiter zu recherchieren.
Und siehe da,  gemäss seiner Homepage ist Herr A.H. aus Z. nicht nur Naturheilpraktiker, sondern auch ein ganz profaner Vertreter des (Vitamin C – ) Ernährungsergänzungsmittel Juice PLUS + ®

Das „Wundermittelchen“ der Firma National Safety Associates (NSA) wird nicht im Laden, sondern ausschliesslich von Vertretern unter die Leute gebracht. Diese Händler kaufen der NSA das Produkt ab und verkaufen es mit einer Gewinnmarge weiter.

KTipp vom Dezember 2001:

[…]
Ist der Vertragshändler erfolgreich, erhält er zusätzlich zur Gewinnmarge Provisionen, die sich erhöhen, wenn er weitere Händler anwerben kann. So lässt sich laut der Basler Händlerin bei 39 angeworbenen Mitverkäufern ein Jahreseinkommen von über 100 000 Franken erzielen.
[…]
Um dieses fantastische Ziel zu erreichen, sind dem Einfallsreichtum der Hobbyverkäufer keine Grenzen gesetzt, Hauptsache, das teure Produkt findet Absatz und der Gewinn mehrt sich. Von erholten Gesichtszügen bis hin zur Genesung von Gebrechen reicht die Palette der Anpreisung der Wunderkapseln. Und ist ein Kunde nicht willig, werden Schreckgespenste wie oxidativer Stress, der den Körper wie Radioaktivität belaste, DNA-Schäden, Krebs und Schlaganfälle an die Wand gemalt. Eine Flut von Studien, Prospekten und CD-Roms unterstützt das Verkaufsgespräch.

Mein Hobbyverkäufer, Herr A.H. aus Z. hatte sich also die Sache mit dem Buchgeschenk ausgedacht. Clever.
Wie war das also jetzt mit der „gezielten verantwortungslosen Angst- und Geschäftemacherei“?

Wenn man 1 und 1 zusammenzählt, ergibt das folgendes Fazit:
Trotz „Stop-Werbung“-Kleber hat mir Herr A.H. subtil eine unlautere Werbung für ein umstrittenes Produkt in meinen Briefkasten geworfen.

Ich sehe von einer Anzeige ab, da ich das Herrn A.H.aus Z. natürlich nicht beweisen kann und beisse kraftvoll in einen Apfel. 😉

Posted by bobsmile in drucksachen, fundsachen, 8 comments

Ein Unfall – drei Ansichten (Rubrik Original und 2 Fälschungen)

Heute, als ich meine Tageszeitung Der Bund durchblätterte, hatte ich ein Déjà-vu Erlebnis. Auf Seite 25 und 27 war zweimal die gleiche Unfallmeldung abgedruckt. Der aufmerksame Leser kann dank des „versehentlich“ eingestellten Zwillingsartikels feststellen, dass einer der JournalistInnen nicht rechnen kann, dafür der/die andere die Unfallfakten fälscht, obwohl es gemäss Medienmitteilung „aus noch zu klärenden Gründen zur Kollision“ gekommen ist.

rauswurfOb das wohl bereits die Auswirkungen des
Personal – Abbau – Stresses im Hause Tamedia sind,
und es sich dabei um ein und den selben Journalisten handelt,
der nun beide Ressorts beliefern muss?  Dabei müsste
man doch eigentlich nur die Medienmitteilung der Polizei
mit copy/paste genau einmal ins entsprechende Layout
einsetzen und fertig, oder?

Hier die beiden „Fälschungen“ aus ein und der selben Zeitung:

BundUnfall1 0001 BundUnfall2 0001

BundUnfall1 BundUnfall2

Und hier zum Vergleich, das Original (Quelle: Police.Be.ch, Medienmitteilung):

PoliceBernUnfall

Posted by bobsmile in fundsachen, nachdenksachen, 0 comments

AC/DC und die Wirtschaftskrise

Was hat AC/DC mit der Wirtschaftskrise zu tun?
Nun, wie ein britischer Journalist herausgefunden hat, gibt es da zumindest einige spannende Überschneidungen in der bisherigen Karriere der Band und den wirtschaftlichen Krisen in der Welt.

AC/DC sind also die Vorboten für eine Wirtschaftskrise?

Hier der schon etwas ältere Bericht im Rolling Stone Online.

Die Verschwörungstheoretiker schlagen wieder zu: AC/DC sollen Garanten für eine Wirtschaftskrise sein.“ [weiter lesen…]

album-acdc-high-voltage

High Voltage 1975

backinblack

Back In Black 1980

razorsedge

The Razors Edge 1990

blackice

Black Ice 2008

 

 

 

 

 

.

 Und so stands letztes Jahr im Guardian.co.uk: 

Highway to hell

1973: AC/DC form in Sydney, Australia.
Economy: Start of the oil crisis, which saw the price quadruple

1980: AC/DC release breakthrough album Back In Black
Economy: Inflation in UK reaches 20% and unemployment nears 2 million

1990: AC/DC score comeback with The Razor’s Edge
Economy: Recession in UK imminent

2008: AC/DC top UK album charts
Economy: Biggest world recession in decades looms

Posted by bobsmile in fundsachen, 1 comment

Wenn Werbung verspricht, was Realität nicht hält …

Durch den Beitrag von ronnie grob bin ich auf das Projekt werbung gegen realität von pundo3000.com gestossen. Darin werden 100 Produkte im Vergleich zu ihren Werbefotos dargestellt.


(pundo3000.com)

Nun war ich neugierig, ob sich bei mir in der Wohnung nicht auch so ein Beispiel finden liesse. Und siehe da, schnell war ein Opfer gefunden:

Eine Packkung feinster Biscuits Caramélisés:

Der Teig ist flach wie ’ne Flunder, das Relief ist in Realität nur noch zu erahnen, möglicherweise das Ergebnis einer langen und holprigen Fahrt von Belgien in die Schweiz ?

Jedenfalls, so richtig wichtig ist mir das Relief in der Realität dann nun auch wieder nicht, denn wie schon im Projekt von pundo3000 erklärt wird: „… eine qualitative bewertung von produkten findet nicht statt.
Vom Geschmack her sind die Dinger nämlich einfach nur gut!

So ist das unterste Bild auch das Letzte, was übrig blieb von diesen leckeren und herrlich nach Karamell duftenden Biscuits. Yummy. 🙂

Posted by bobsmile in fundsachen, geschmackssachen, 0 comments

Alter Wein in neuen Schläuchen

In der heutigen Ausgabe des Gratisblattes punkt.ch fand sich ein Artikel eine Randnotiz über eine „neue“ Studie, die uns (wieder einmal) darüber aufklärt, wie „gesund“ Rotwein ist.


(bild:20min.ch)

Rückblende
Berichtete nicht Focus online bereits 2006 über eine solche Studie?

„An der renommierten Medical School in Harvard (Boston) durften sich die Nager [Mäuse] im Dienst der Wissenschaft dick und fett fressen – und siechten dennoch nicht an den Folgen der Schlemmerei. Weder erlitten sie Herzerkrankungen, noch bekamen sie Diabetes oder starben früher als ihre normal ernährten Artgenossen.
Die Mäuse hatten mit der Schlemmerdiät hohe Dosen von Resveratrol erhalten.
Die Tiere wurden zwar dick, aber die katastrophalen Folgen der Fettleibigkeit blieben aus. Einziger Unterschied: Die Mäuse hatten mit der Schlemmerdiät hohe Dosen von Resveratrol erhalten.“

(->focus online)

Resveratrol
ist gemäss Wikipedia ein in Alkohol und Öl, gering auch in Wasser lösliches Antioxidans, das vor allem in der Haut von roten Weintrauben vorkommt.

Nun scheinen die Wissenschaftler (nach 2 Jahren Wein saufen) herausgefunden zu haben, dass Resveratrol in sehr viel schwächeren Dosen aktiv ist, als sie gedacht haben.
[-> 20min.ch]

Allerdings bleibt die Empfehlung, aufgrund solcher Studien regelmäßig ein Gläschen Rotwein zu genießen, ein „zweischneidiges Schwert“. Wird nämlich zuviel Rotwein getrunken, schadet der enthaltene Alkohol wiederum der Gesundheit.
[-> meine-gesundheit.de]

Keine Angst, bobsmile ist jetzt nicht unter die Gesundheitsapostel gegangen, aber das Hinterfragen von „wissenschaftlichen“ Berichten fördert die geistige Gesundheit!

Umweltfreundliches Benzin aus Wasser
Das Hinterfragen von Berichten hätte auch der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono mal besser beherzigt, denn dem hatte der gewitzte „Erfinder“ Joko Suprapto „Benzin aus Wasser“ versprochen.
[-> espace.ch]

Nun liegt Suprapto, nachdem seine Hochstapelei aufgeflogen ist, mit Herzproblemen in einem Spital in Jakarta.

Fazit
Hätte Suprapto mal, statt mit Diesel und Wasser herum zu panschen, lieber regelmässig ein Glas Wein getrunken.

Na denn, Prost!

Posted by bobsmile in fundsachen, nachdenksachen, 0 comments

Euro08 – Flaggenwahn auf der Autobahn

Ich bin nun wirklich kein Euro08 Miessmacher, und ich habe auch nichts gegen die vielen flatternden Fähnchen an den privaten Fahrzeugen, aber ich wäre unheimlich froh, wenn die Fähnchen auch am Auto bleiben würden!

Denn im Moment liegen bereits Dutzende dieser Fanartikel auf Schweizer Strassen herum, abgerissen durch den Fahrtwind oder einfach aus den Fensterrahmen gerutscht, wie blutsaugende Zecken auf einem Grashalm auf den nächsten Motorradreifen wartend, um sich in seinem Profil zu verhaken und ihn mittig aufzuschlitzen (Grusel) …

Ok, zu extremes Szenario? Aber nicht auszudenken, wenn sich so ein Teil in voller Fahrt vom vorderen Fahrzeug lösen sollte und mir dann aufs Motorrad knallt oder sich unter den Helm bohrt … *Schluck*!

Viele Fahrzeugbesitzer sind sich auch nicht im klaren, dass sie im Schadenfall gar nicht versichert sind. Denn diese Fahnen sind kein Fahrzeugbestandteil und sie sind für die Belastung von Autobahnfahrten einfach nicht ausgelegt! (Auch wenn die Hersteller etwas anderes behaupten.)

(Update 28.05.2008: Fahnenfreie Zone Autobahn)

Also liebe Euro08 – Fans,
wenn ihr auf die Autobahn müsst,
dann holt bitte vorübergehend eure Fahnen ein,
danke!

… und immer mit der Ruhe, sonst kann es schon mal böse enden!

Aufprall mit 30km/h (Quelle: www.sf.tv)

Posted by bobsmile in fundsachen, motorradsachen, 3 comments