geschmackssachen

Toast Hawaii (ohne) Song

Heute gab’s bei Bobsmiles wieder mal prima Toast Hawaii zum Abendessen. (Die zwei hinten links für Tochter extra ohne Ananas)

Aber an was erinnert mich das jetzt nur?

Genau! Bei BloggingTom ist seit letzter Woche ein kulinarisch musikalischer Beitrag eines gewissen Alexander Marcus über den Hawaii Toast zu sehen.

Screen Shot Hawaii Toast Song

Jedenfalls schmeckte uns der Toast besser, als der House-Beat-Schnulze-Erguss des Herrn Marcus (oder Herrn Alexander?) . 😉

Doch urteilen Sie selbst:

(Beitrag gefunden via BloggingTom)

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Meteo: Knatsch um "unbekannte" Ortschaften.

Da hat MeteoSwiss sein Albis Wetter Radar zeitgerecht repariert, da geraten sich zwei grosse Datenabnehmer in die Haare.

Die in diesem Beitrag mehr so als Nebenschauplatz von Titus erwähnte Wetterkarte von SF Meteo (mit Wetterchef  Thomas Bucheli) mit den eher wenig bekannten, aber zum Teil thematisch zusammengestellten Ortschaftsnamen, spaltet die Nation und lässt beim Konkurrenten MeteoNews den Blutdruck von CEO Peter Wick hochschnellen.

Warum SF Zürich, Basel und Bern nicht mehr auf der Karte zeigt

(www.derbund.ch)

„Für Wick ist klar, dass Bucheli neuerdings den Eindruck erwecken will, SF Meteo könne für jede kleine Region die gleich guten Prognosen senden wie die Regionalsender – die Wick beliefert.“ (Zitat in www.derbund.ch)

Auch Maurus Lauber, Marketingchef von Zürich Tourismus ist nicht begeistert.

«Es macht den Eindruck, die Auswahl basiert auf der Überlegung: Seht, wir haben noch einen Ort gefunden, den niemand kennt», sagt Lauber. Der Nutzen für den Zuschauer und geneigten Gebührenzahler sei fraglich. «Ein minimaler Bekanntheitsgrad bei den Ortsangaben müsste schon gegeben sein, denn bei Orten ganz ohne Wiedererkennungswert bleibt der Zuschauer ratlos», sagt Lauber. (Zitat in www.derbund.ch)

Bei Bobsmiles fragt man sich: Ist das wirklich so? SF Meteo ist doch auch in erster Linie Unterhaltung vom Dach, bei der man nebenbei auch noch hautnah (Züri-)Wetter mitkriegt. (Dafür gab es dieses Jahr ja auch die Auszeichung der Wetterfrösche).

Oder hat Peter Wick, der mit Jörg (ja genau dem) Kachelmann (Meteomedia) Ende 2006 die Plattform Meteocentrale.ch ins Leben rief, nur Angst, dass ihm im nächsten Sturmtief die Felle davonschwimmen könnten?

Also ich fand diese Namensassoziationen bei SF Meteo ganz witzig, eigentlich ein cleverer Schachzug um die Aufmerksamkeit des Zusehers zu erlangen.

So oder so, der Gast in Saas Fee zum Beispiel kriegt das lokale Wetter über RRO und dessen Lokalfernsehen Tele Oberwallis präsentiert. (Gemäss Quelltext Kunde von MeteoSwiss) 😉

Aber vielleicht ist es ja tatsächlich ein Versuch von SF Meteo, sich etwas mehr vom Wetterkuchen abzuschneiden.  😉

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Fondue im Sommer ? Aber klar!

Am Sonntag war bei Bobsmiles FIGUGEGL – Tag.

Wir hatten Gemüse (Rüebli, Zuchetti, Champignons, usw.) und kleine Raclette-Kartoffeln (an)gedünstet, den Weisswein kaltgestellt und dann als Gegenbewegung zum WM-Hype ( – der Fernseher blieb kalt – )  uns in Shorts und Barfuss bei 30° im Schatten an einem prima Fondue vergnügt.

Keine Macht den Klischees, Hopp FIGUGEGL!
😀

Umfrage: FIGUGEGL im Sommer, was meinen Sie?

a) Auf jeden Fall, je heisser desto besser.
b) Nur wenn’s regnet und Aussentemperatur < 20°.
c) Geht gar nicht.
d) Ich mag kein Käse-Fondue.

Weitere Sommer-Fondues im Netz gefunden:

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Bern wurde Energy-siert

Wie es Dave im NZZ Blog Artikel bereits treffend beschrieben hatte, handelt es sich mit dem „BE1-ist-tot-es-lebe-NRJ-Bern“ um einen weiteren Schritt in Richtung reines PRadio!

„NRJ bringt die Stars nach Bern.“
Was wie als Event verheissende Konzertplakate daherkommt, ist natürlich eine Mogelpackung. Sie bringen nur die Stimmen der Stars via Bantiger-Nadel in die Radioempfänger der Berner Stuben.

Aber ganz so falsch ist die Aussage dann doch wieder nicht.
Ringier, der NRJ Radio Geldgeber, ist ja auch seit 1982 mehrheitlich an der Konzertagentur
Good News beteiligt. Also wird Radio Förderband / Radio BE1 / NRJ Bern nun
zum Marktschreier für Konzerte im Stade de Suisse Wankdorf und Hallenstadion Zürich.

«Wie lange können Printmedien noch rentabel sein?» Das hat sich das Management um CEO Marc Walder von Ringier Schweiz gefragt. Und ist zum Schluss gekommen: «Wir brauchen in Zukunft noch andere, neue Einnahmequellen.»
(Quelle:
www.handelszeitung.ch)

Betty Bossi lässt grüssen. (50% Ringier)

Blauäugigohrig, wer noch an unabhängige Radioprogramme glaubt.
Wer durch die Radiolandschaft zappt, hört die kommerziell auf Radiolänge getrimmten „Hits“.
Es wird die von Verkaufszahlen Produktionsfirmen diktierte Hitparade rauf und runtergedudelt
bis zum Ausbruch von Tinitus und Ohrwurmkauffieber.

Zum Glück gibt es aber doch noch Alternativen im Berner Äther.

Auch wenn die Morgensendung mit Heidi und Ruedi eine echte Herausforderung sind.
(Ehrlich ihr zwei, weniger Reden wäre mega cool!)
Aber als Gegenpol zum dekadenten Einheitsbrei der lokalen
Hitradios und dem nationalen idée suisse Dudler, ist Radio RaBe eine echte Alternative!

Ungeschliffen und direkt, ohne timed speech into the intro bis
zum Start der Leadstimme. Da gibts halt ab und zu noch (ungewollte) Kunst-Pausen,
in welchen ein Song nachklingen darf. Ganze zwei Sekunden wohltuende Stille. Jawoll!

Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Zum Beispiel schafft es Reeto von Gunten Klang-Perlen
sogar auf dem amtlich bewilligten Störsender zu plazieren. (Sonntagsmusik, DRS3).

Andere Artikel zur veränderten Medienlandschaft und Medienkonsum allgemein:

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Ausklang zum Sonntag

So, der Vorhang im kantonalen Poilttheater ist gefallen.
(Aprospos Theater, in der Augenreiberei gibt’s was zum Welttheatertag vom 27.3.)
Die Gelb-Schwarzen jubeln,

(tagesschau.sf.tv)

die blassen Blauen verlieren erst ihren Präsidenten, dann zunehmend die Regierungsplätze

(fdp-be.ch)

und auch die Roten haben weniger Sitzgelegenheiten.

(sp-be.ch)

Was bleibt ist ein rechts abgebogenes Parlament mit einer rot-grünen Regierung. Wie die nun zusammen kutschieren? Wir dürfen gespannt sein.

Fundiertere Analysen gibt’s bei www.wahlkampfblog.ch und JacoBlök.

Ich gönne mir derweil zum Sonntags-Ausklang ein Mitbringsel von Sohnemanns Gewerbeschulreise.

Gold-Gelb, herb und hält, was es verspricht.
Prost, und allen einen guten Start in die neue Woche!

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Rezept für Mandarinensorbet

Mein erster Artikel im neuen Jahr gilt einem feinen Dessert, das glaubt man der besten Ehefrau von allen, ausser viel Zeit, keine grösseren Fertigkeiten in Anspruch nimmt.

Und hier ist nun das Hausfrau Hanna versprochene Rezept des im letzten Artikel von 2009 erwähnten Mandarinensorbet.

(Quelle: Auszug aus Rezeptsammlung von bobsmiles Ehefrau / ursprg. COOP Zeitung anno tobak)

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Luftangriff bei Kunduz vs. Arbeitsplatzvernichtung

Misslungene Anzeigenplatzierung!

Quelle (www.nzz.ch)

Arbeitsplätze vernichten? Aber nein!
Dann doch lieber Menschenleben weit weg in Afghanistan.

Sie meinen, das wäre jetzt zu polemisch? Sorry, aber so eine  Abstimmungsanzeige inmitten eines diametral dazu stehenden Artikels, da kommt’s mir einfach hoch!

Der damalige deutsche Verteidigungsminister Jung sprach im nachhinein recht allgemein von «Verfahrensfehlern» und «Ausbildungsmängeln» im Zusammenhang mit dem Angriff. Die Mehrheit der Deutschen sind gegen Einsätze in Afghanistan, vielleicht sollten dort ein paar Arbeitsplätze vernichtet werden …

(Thema aufgegriffen via Substanz)

26.11.09 Update I : Das Winden des ehemaligen Verteidigungsministers Jung

27.11.09 Update II : Hier wird ein Arbeitsplatz frei: Jung tritt zurück

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Sonntagsspaziergang

„Hei, jetzt aber raus hier!“, ruft Frau Wetterfest und meinte, auch wenn’s draussen trüb und nass ist, tut es einfach gut, mal wieder ein paar Schritte vor die eigene Haustür zu machen. Na sie muss es ja wissen, wohnt sie bei uns doch unter, oder wohl eher auf dem Flachdach.

Auch virtuell sollte man (und frau) ab und zu vor seine Bloghütte treten und sich in der Nachbarschaft umsehen. Das erhält die Freundschaft und erweitert den Horizont, meint Frau Wetterfest und zeigt mit dem Staubwedel zur Blogroll.

  • Mein erster Besuch galt JacoBlök und seiner Frage zum Bärenparkdrama: „Auf den falschen geschossen?“. Sie erinnern sich vielleicht, die Sache mit demVerrückten der, einen Bär knuddeln wollte. In den Kommentaren ist auch ein Link zu Bildern. Nix für schwache Nerven.
  • weiter gings zur Augenreiberei mit seinen Tipps zur Feiertagsbewältigung. Einfach verschieben und alle Probleme sind gelöst, fast …
  • danach gings rüber zu BodeständiX zu seiner Frage „wer soll in Zukunft all die AkademikerInnen beschäftigen“. Ein Schlaglicht auf die aktuelle Situation und die kommende Depression.
  • leicht deprimiert landete ich also bei Frau Zappadong und Mr Doorman in der Traufe, dort gehts um Fussball, … oder eben nicht! Mehr so um die Auswirkung der Kuschelpolitik gegenüber un-echten Fans mit Auswirkung auf den Steuerzahler. Kann einem nicht egal sein!

Auf jeden Fall holte mich die beste Ehefrau von allen mit diesem Nachtessen wieder aus dem Tief.

Pinot noir, Vétroz VS Eis: Lam Dong Green Tea & Jasmine Flowers

– Wok: Gebratene Nudeln mit Huhn, Knoblauch und Sesam
– Wein: Pinot noir, Vétroz VS
– Eis: Lam Dong Green Tea & Jasmine Flowers

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Brot und Salz

(Bild via www.brotundsalz.org)

Vor zwei Wochen tauchte ja plötzlich Frau Wetterfest auf und hat bei mir im Treppenhaus ein bitzeli Staub gewischt. Nebenbei erzählte sie mir, wie früher den frisch eingezogenen Nachbarn Brot und Salz vorbei gebracht wurde. Als Willkommensgruss und auf gute Nachbarschaft.

„Das bringt Glück, hätten Sie ruhig auch machen können!“, meint Frau Wetterfest und lehnt sich auf ihren Staubwedel.
Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden, nun ist Frau Wetterfest aber schon länger da, und ich habe schliesslich  bereits Kaffee mit ihr getrunken, aber bei Hausfrau Hanna, die letzte Woche in der Weblogstrasse 2.0 einzog, konnte ich das ja zum Glück nachholen.

Neuen Nachbarn schenkt man Brot und Salz.
Könnte eine Kampfmassnahme auf die Ankündigung der beiden orangen Grossverteiler sein, aus „MarketingGesundheitsgründen“ das Salz im Brot zu reduzieren und dafür das Gesundheitslogo „actionsanté“ zu plazieren. (Salz ist schlecht für den Blutdruck, gibt dem Brot aber seinen Geschmack. Herr und Frau Schweizer können dem Bluthochdruck meiner Meinung nach viel besser durch Abnehmen und mehr Bewegung begegnen. ->Artikel NZZ)

Doch zurück zum Thema, woher stammt nun eigentlich dieser Brauch und wer praktiziert ihn noch?
Ohne jetzt unserem versierten Volkskulturkundler BodeständiX das Terrain streitig zu machen, begebe ich mich mal auf Spurensuche:

Rockband „brot & salz“

Bei wikipedia fand sich unter „Brot und Salz“ nur die 1973 gegründete (Ost-)deutsche Rockband. Na ja, vielleicht war da die Idee, Musik und Nachbarschaft irgendwie zu verbinden, obwohl natürlich erst mal die Mauer weg musste, aber das war ja 26 Jahre später.

Brotmuseum Ulm
Das Museum der Brotkultur in Ulm ging auch der Frage nach, und liefert eine schöne Erklärung zum Brauch:

[…]
Brot und Salz gelten als Zeichen der Zugehörigkeit zwischen Menschen oder als Symbol der Güte und Gastfreundschaft. Brot und Salz mit einem Mitmenschen zu teilen hieß stets ihn zu einem gemeinschaftsstiftenden, verbindenden Mahl zu laden, sein Wohlwollen oder seine Freundschaft anzustreben. Auch heute noch werden beim Einzug in ein neues Heim von den Gästen eigens für diesen Anlaß gebackenes Brot und Salz als Segensspender angeboten, die den neuen Bewohnern Reichtum, Fruchtbarkeit und Gesundheit bescheren sollen.
[…]
Quelle:  www.museum-brotkultur.de
PDF: Ganzer Beitrag (mit zusätzlichen Sprichwörtern und Redewendungen)

Gelebter Brauch
Neben meiner virtuellen Brot und Salz Übergabe an Hausfrau Hanna gibt es auch Beispiele im Netz für den gelebten Brauch im realen Alltag:

Und in der Schweiz?
Bei Google finden sich zu „Brot und Salz“ gerade mal  nur 3900 Seiten aus der Schweiz.
Ist der Brauch hierzulande  gar nicht bekannt?
Wer hat praktische Erfahrung mit diesem Brauch?

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Vermicelles – Marroni as its best

vermicelles

So sah mein persönliches Sonntags-Dessert zum Start in den November aus.
Denn jetzt sind die Marroni wieder reif, und damit auch die Zeit für Vermicelles.
Wer den Aufwand nicht scheut, findet hier ein Rezept zum selber machen oder nimmt die einfachere Variante aus der Tube:maronenpueree

Weitere Fundsachen zu Vermicelles:

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