in eigener sache

1. Advent 2018

 

Heute ist so richtig Stubenhockerwetter. Mit einem guten Buch auf der Couch, und einem starken Espresso im Schein der ersten Kerze vom Adventskranz, wünsche ich uns allen den Beginn einer friedlichen Adventszeit.

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Kürbiskopf

Irgendwie sendet uns der Winter noch so gar keine Vorboten, nur zögerlich sinken die Temperaturen. Und während andere bereits den Adventsschmuck aus dem Keller hervorkramen, und die LED-Schlangen vorzeitig an den Balkongeländern drapieren, erfreuen wir uns immer noch am lustigen Kürbiskopf mit Teelicht.

Mr. Pumpkin

Ich mag den freundlich in unser Wohnzimmer lachenden Kürbiskopf aus Ton einfach.
„Aber nur bis zum 1. Advent“, meint Bobsmiles Frau. „Dann kommt er definitv in den Keller!“

Psst, ich muss mir was einfallen lassen, vielleicht schmücke ich ihn einfach mit ein paar Tannenästen und einer roten Zipfelmütze … 😀

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Lebensrettende Sofortmassnahmen – Nur nichts tun ist falsch

Als ausgebildeter Ersthelfer in unserer Firma nahm ich gestern Abend am zweijährlich stattfindenden BLS-AED-SRC Wiederholungskurs teil. Vier Stunden übten wir anhand von Fallbeispielen (Herzinfarkt, Hirnschlag, schwere Verletzung,usw.) Leben zu retten. Der Kurs bot zum Glück keine trockene Theorie, sondern viel praxisbezogene Übungsmöglichkeit und da sowieso nur motivierte „Freiwillige“ anwesend waren, konnte der Abend als voller Erfolg verbucht werden.

Nur nichts tun ist falsch!

Wie immer an solchen Übungsabenden kam auch wieder die Frage zur Rechtslage: Kann man haftbar gemacht werden, falls ein Patient Schaden nimmt bei der Reanimation, oder sonstigen Ersthilfe?

Antwort: Nein, denn das Schweizerische Strafgesetzbuch präzisiert in Artikel 128, dass man bei Unterlassung der Nothilfe oder bei Behinderung der Nothilfeleistung
mit einer Freiheits- oder Geldstrafe rechnen muss. Das heisst konkret: Man ist verpflichtet, einem verletzten oder in unmittelbarer Lebensgefahr schwebenden Menschen zu helfen, wenn man sich dabei nicht selbst in Lebensgefahr bringt.

144 reicht aus

Wenn man einmal nicht weiss, was zu tun ist, oder es die Gefahrenlage nicht zulässt, direkt einzugreifen, auf jeden Fall die Sanität unter der Nummer 144 anrufen. Die helfen weiter. Dank dem Handy, dass man neben den Patienten legen und auf Lautsprecher stellen kann, können inzwischen sogar vollkommene Laien angewiesen werden, BLS, (CPR) durchzuführen und den AED anzuwenden.

Mein Kurs-Fazit

Heute morgen schmerzte mich zwar mein linkes lädiertes Knie ungemein vom vielen Lebensretten, aber trotzdem  bin ich froh über den gestrigen Übungsabend, denn nun fühle ich mich wieder um einiges sicherer, sollte ich in Zukunft bei einem Ernstfall Erste Hilfe leisten müssen.

 

Begriffe:

  • BLS – Basic Life Support, die Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • CPRCardio Pulmonale Reanimation,  Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • AEDAutomated External Defibrillator, oder auch kurz „Defi“ genannt
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Heute schon gebloggt?

Gibt man die Frage in die Suchmaschine seines Vertrauens ein, spuckt sie ungefähr 154’000 Ergebnisse in 0.34 Sekunden aus. Das meiste davon ist Marketing- und Kommunikationsgedöns, das für Geld Hilfe beim Erstellen von Blogs anbieten. Oder TexterInnen, die einem schöne Geschichten um die eingereichten Informationen spinnen.
Völlig legitim, klar. Aber ich wollte eigentlich auf etwas ganz anderes raus, nämlich:

Wie erweckt man (s)einen Blog aus dem Dornröschenschlaf?
Ergab nur ungefähr 44’400 Suchergebnisse in 0.43 Sekunden, wobei da nun kein Dienstleister dabei ist, der einem Tips zur Renovierung der Bloghütte gibt, dafür unglaublich, was so alles im Dornröschenschlaf zu liegen scheint. 🙂

Zugegeben, ich war auf meinem Blog nie hyperaktiv und doch gab es den einen oder anderen Blogger, – männlich, wie weiblich, (oder X-lich, was neustens sogar im Reisepass stehen kann, und schon bin ich mitten drin in der Ideenfindung zu „bobsmile’s Blog 2.0 – Reloaded“), also ein paar Gleichgesinnte, die mein Geschreibsel interessierten und ich lernte dabei andere Blogger kennen, mit spannenden Beiträgen und dedizierten Meinungen zu aktuellen Themen.

So kam eine Handvoll Bloggerfreundschaften zusammen, die sogar bis zu Treffen im realen Leben führten.
An dieser Stelle einen Gruss an @TitusSprenger (@Augenreiberei), der nun ganz auf Twitter umgestellt zu haben scheint.
Überrascht musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ein anderer Blogger inzwischen verstorben war, was mich, obwohl wir uns nie persönlich begegnet sind, trotzdem betroffen machte.

Also mit dem Austausch auf Blogs entstehen nicht nur Texte, sondern werden auch menschliche Beziehungen geknüpft. Aber was erzähle ich da der Facebook-, Twitter- und Instagram – Fraktion, die hat jetzt wohl nur ein müdes Lächeln für mich übrig.

Wie dem auch sei, ich will meinen Blog wiederbeleben. Dann mach ich mich wohl besser mal ans Aufräumen , also taiwanesische Spam-Kommentare löschen, ins Nirgendwo zeigende Links aus der Blogroll werfen, usw.

Ich fahr schon mal den Kipplaster vor …

Muldenkipper

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200000 km

Auch beim vierten Auto in bobsmiles Leben, einem Toyota Corolla Verso,  wurden nun also die 200000km erreicht. Na dann bring ich ihn mal für einen Service in die Werkstatt, denn er soll uns ruhig noch ein paar Jahre als Transportmittel dienen.

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Kino. Dafür werden Filme gemacht …

kino… und somit kommen wir zu bobsmiles jüngstem Hobby:

Der Kinopass.

Nach dem letzten frustriertem Rumzappen auf der TV-Fernbedienung und ja ich gestehe – in etwas weinseeliger Stimmung – beschlossen wir: „Ab morgen gehen wir nur noch ins Kino“.

Na ja, ganz so dramatisch war’s auch nicht, aber der letzte Kinobesuch hat uns angefixt und das Werbeversprechen klingt verlockend: 40.- pro Monat für uneingeschränkten Kinobesuch.
Denn bei den horrenden Preisen für zwei Stunden bewegte Bilder mit 7.1 Dolby Surround (19.-, für einen Brillenfilm (3D) gar 22.- ) rentiert also der Kinopass bereits ab 2 Filmen pro Monat.
Zum Vergleich: In Lörrach (D) sieht man sich die gleichen Bilder für 7,50€ / 10,50€ an!
Sprich, in der Schweiz zahle ich (mehr als) das Doppelte für einen Kinofilm!
Die Frage, die sich nun stellt: Gehen wir wirklich so oft ins Kino?

„Finden wir’s raus“, sagte ich zu Frau und los gehts: Die Mindestlaufzeit beträgt 1 Jahr, danach kann mit 2 Monatiger Kündgungsfrist der Vertrag wieder aufgelöst werden. Somit wird sich also frühstens nach 10 Monaten entscheiden, ob das Projekt als gescheitert betrachtet, oder mit Freude weitergeführt werden kann.

Wir schauten uns die Liste der aktuellen Filme durch und da mindestens eine Handvoll in Frage kamen, die uns gefallen könnten, fuhren wir eines schönen Montags im April in den Westen von Bern und schlossen einen Pakt mit dem Teufel Vertrag mit Pathé Westside, ganz ohne Skrupel gegnüber den städtischen Mitbewerber (KITAG, QUINNIE) oder den schnuggeligen Nischenkinos (Kellerkino, Cinématte), nein, wir nehmen den bequemen Weg, mit dem Auto in die Tiefgarage (Parkgebühr: 0.20 für 3Std.), Filme ohne Pause (Gepinkelt wird vorher!), Filmgenuss im Multiplex mit seinen 11 Kinosäälen.

Zwischenbilanz:
Onlineticketing: Sitzplatzgenaue Reservierung geht nur, wenn mind. zwei Plätze zum nächsten besetzten Platz frei bleiben, was wir aber erst an der Kasse erfuhren.
(Das Online-System ist hinsichtlich  Benutzerführung eine Katastrophe ausbaufähig.)

Nachdem wir also die ersten Hürden des Onlineticketings gemeistert hatten, zog es uns bereits zwei mal ins Kino, und der dritte Film steht bereits für Donnerstag in der pipe, dabei ist immer noch April.

Klar, der Mensch lebt nicht von Blockbustern allein. Ein Besuch im Kellerkino mit leicht müffelndem Vintage-Ambiente in der unteren Berner Altstadt mit dem einen oder anderen Kulturfilm wird auch weiterhin in die Planung einfliessen.

Fazit:
Bisher anhaltende Euphorie. Mal sehen, wie es dann im Sommer aussieht …  🙂

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Zum Jahresende

Hat ganz schön Staub angesetzt, meine Bloghütte. War halt lange nicht mehr hier. Bin selber Schuld, dass ich den gestapelten Müll der koreanischen oder vlt auch chinesischen Blogtouristen ausmisten musste.

Schauen wir mal, ob ich im 2016 mehr Zeit finde, ab und zu etwas sinnvolles hier zu platzieren.
Allen, die trotz bobsmiles Sparflamme kurz vorbeischauen einen guten Rutsch ins 2016.

Abendrot 2015

Abendrot im Bernbiet

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Durchatmen

Wen dir die Decke auf den Kopf zu fallen droht, wenn dich der Winterblues mit aller Wucht packt, dann gibts nichts besseres, als raus aufs Feld, in die Ferne blicken und tief durchatmen …

Feld01

Feld02

 

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Wer tickt denn hier nicht richtig?

Montag war Scary Day.

Erst verweigerte mir die Migrosbank den Zugang zum e-banking („FEHLER – Falsche Eingabe“),
dann blockierte mir mein free mailer GMX den Zugang zum Postfach,
und dann fing auch noch meine Uhr an zu spinnen.
(siehe GIF-Animation)

Tick Tack

Der Sekundenzeiger rennt in drei Sekunden Sprüngen übers Zifferblatt.

Wer tickt denn da nun nicht ganz richtig, fragte ich mich und machte mich via Guugel auf die Suche nach Antworten:

1. Migrosbank hat mir die falsche Fehlermeldung präsentiert, richtig wäre  „505 – Dienst nicht verfügbar“ gewesen. Also nix falsche Eingabe oder so. Funktioniert seit gestern wieder.

2. GMX Blockade: Erst dachte ich, es hat einen Zusammenhang mit der neuen Konfiguration, da emails bei GMX ab 1. April (kein Scherz :)) standartmässig nur noch via SSL abgerufen werden. Das hatte ich aber schon länger umgestellt. Nein, es musste wohl mit dem Wirbel um geklaute Email-Passwörter zu tun haben. Jedenfalls konnte ich gestern wieder – ohne Änderungen – problemlos zugreifen. Hab auch keine Post vom Provider bekommen. Na dann, weiterhin toi, toi, toi.

3. Bleibt noch meine Uhr, die tickt immer noch komisch, obwohl die Zeit schon korrekt angezeigt wird.
Erklärung: Mein Quarzwerk hat eine sogenannte „End-Of-Life“ Funktion, sprich: Tickt die Uhr im 3-Sekunden-Takt ist ein Batteriewechsel angesagt.

Na also, scheint die (meine) Welt wieder in Ordnung zu sein, obwohl ich mich schon frage, wie da jemand an 18 Millionen Email-Kontendaten, also Namen und Passwörter im Klartext rankommt, denn Passwörter werden doch „normalerweise“ als Hashcode abgespeichert. Fragen über Fragen …

 

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