in eigener sache

Mehr als nur eine Randnotiz

Eigentlich ist es mir gerade so gar nicht ums Schreiben, aber genau deshalb zwinge ich mich dazu.

Leider ist mein Blog in den letzten Monaten etwas eingeschlafen, und so habe ich auch nicht mehr so regelmässig kontrolliert, ob die Querverweise noch funktionieren, oder was es so bei benachbarten Bloggern jeweils Neues zu bestaunen gibt.

Nach dem ich einmal drübergepustet habe, der Staub sich verzogen hat, klapperte ich mal die Blogroll ab.

  • Hausfrau Hanna zelebriert unermüdlich den Alltag
  • Alice Gabathuler gibt tüchtig Gas beim Veröffentlichen von Jugendbüchern, schreibt und liest und schreibt und liest …
  • Titus‘ Augenreiberei scheint momentan etwas eingefroren, er selber aber ist fleissig am Twittern
  • BodeständiX ist aus seinem Blog emporgewachsen und hat (s)ein Buch veröffentlicht.
  • tinu hat zum x-ten mal seine welt, oder eben tinus-welt umgekrempelt
  • und thinkabout ist und bleibt thinkabout

Beim Blog Randnotizen von D.S. erschien ein Serverfehler und liess mich stutzen. Die andere Plattform von D.S. (Spitten Eemage), in der er seine weitere Passion, die Fotografie veröffentlichte,  liess sich auch nicht mehr öffnen und das machte mich dann doch stutzig.
Also googelte ich nach D.S. und einer der Treffer enthüllte völlig unerwartet die traurige Erkenntnis, dass D.S. im September 2013 nach einer schweren Krankheit gestorben sei.

Obwohl ich D.S. nur flüchtig via Blogkommunikation kannte, traf es mich halt doch irgendwie, hatte er doch auch in meinem Blog den einen oder anderen klugen Kommentar hinterlassen. Und so entferne ich etwas schweren Herzens den Link aus der Blogroll, werde aber seine Randnotizen in guter Erinnerung behalten. Die „broken links“ in den Kommentaren belasse ich, wie sie sind, als kleine Erinnerungsschnippsel zum Gedenken an einen ehemaligen Blogger.

In stiller Anteilnahme

Bobsmile

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Gelebte Nächstenliebe

Die Szene war so unwirklich und unerwartet, dass sie mir nicht mehr aus dem Sinn ging.

Früh morgens, mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit, ich rollte langsam auf der Hauptstrasse dahin und hatte gerade den Dorfeingang passiert, da sah ich einen kräftigen Mann in einem blauen Arbeiteranzug, vielleicht ein Schreiner oder ein Mechaniker, könnte auch ein Sanitärspengler gewesen sein, jedenfalls stand dieser grosse und breitgebaute Handwerker auf dem Trottoir. Er presste die zur Faust geballte Hand fest an seinen Mund. Daneben stand eine kleine, alte Frau, die grauen Haare zu einem strengen Bürzi hochgesteckt, an ihrer Seite ein rotes Einkaufswägelchen mit Karomuster. Diese kleine Frau sah mit leicht schief gelegtem Kopf und einem solch mitleidserfüllten Blick hoch zu diesem Fels von Mann. Und da sah ich, wie es in dessen Gesicht bebte, wie es den leicht gekrümmten Rücken schüttelte und ein unbekannter Schmerz den armen Kerl fast zu zerreissen drohte.

Ich weiss natürlich bis heute nicht, was den beklagenswerten Menschen da so hart getroffen hatte, welcher Schicksalsschlag ihn da wohl in seinen Grundfesten so zu erschüttern vermochte, auf jeden Fall legte die kleine alte Frau nun ihre rechte Hand an seine Wange und eine tröstliche Aura umfing die beiden, dass es mir ganz warm ums Herz wurde. Gleichzeitig war ich aber auch peinlich berührt, denn diese Szene war so voll intimer Emphatie, dass ein zufällig vorbeiziehender Passant wie ich dem Ganzen gar keine Beachtung schenken dürfte.

Aber es war halt ein solch magischer Moment, den ich in Worten gar nicht so wiedergeben kann, wie ich es in diesem kurzen Augenblick empfunden hatte, und er bildete einen krassen Gegensatz zur hektisch bunten Multimediawelt da draussen.

Da ist ein Mensch stehen geblieben, hat einem anderen Menschen zugehört und deutlich Trost gespendet.
Gelebte Nächstenliebe im Alltag, schön, so soll es sein.

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Sonntagsbummel

Der Winter lässt zur Zeit nicht locker, doch wer einen Hund, oder kleine Kinder, oder – wie wir – einfach Lust hat, am Sonntagmorgen in aller Früh Natur zu schnuppern, begibt sich trotz widrigen Temperaturen raus an die frische Luft.
😉

Unsere Wahl viel auf den Tierpark Dählhölzli und obwohl schon Ende März, fühlte sich der Ausflug mit Bise dann auch eher wie ein Herbstspaziergang an.

 

Und die Wildschweine hatten sogar Nachwuchs (gut getarnt):

Am besten zum Vergrössern draufklicken 😉

 

 

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Wochenende im Schnee

Eine kleine Ausszeit im Schnee, ganz ohne Internet und Schneeschaufeln statt Fitnesscenter.

Dafür gabs am Sonntag Morgen einen sonnendurchfluteten Brunch mit Philip Maloney auf DRSSRF3.

Einfach wieder einmal die Seele baumeln lassen … 

 

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Rückblende Touch The Mountains 2013

Wieder mal nach 2 Jahren 2 Gemeinde GAs geschnappt und ab nach Interlaken das neue Jahr mit dem 1.Jännerchracher begrüssen.


Immer wieder lustig, allerdings waren wir auch schon mal näher an der Bühne dran. 😀

Egal, Stimmung war cool und das Wetter hat gehalten.

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Lost and found – Ein Notizbuch auf Reisen

Rückblende: Nach unserem Städtetrip blieb mein (sehr) persönliches Notizbuch in einer Nachttischschublade im Hotelzimmer 312 des Hotels Fénix Garden in Lissabon liegen.
(Ja klar, wieso legt man auch sein Notizbuch in die Hotel-Schublade! 😡 )

Ich schrieb dann eine e-mail, machte mir aber wenig Hoffnungen.
Doch am 30.11. gab’s Antwort, sie hätten das Büchlein gefunden und würden versuchen, das ganze per Nachnahme an mich zu senden. Acht Tage später hiess es dann, sie können es leider nicht per Nachnahme senden, und hätten statt dessen gerne (m)eine Kreditkarte, damit sie den Betrag von 4 Euro 75 belasten könnten.
Na ja, das hab ich jetzt nicht gemacht – oder jemand anderer Meinung? Hrhrhr 😉

Ich machte einen anderen Vorschlag, steckte am 15.11. einen Zehn-Euro-Schein in einen Umschlag und schickte ihn auf die Reise nach Lissabon.
Am 19.11. wurde mir die Ankunft bescheinigt und am 22.11. kam dann dass da mit der Post:

Jippie, so haben zwei Angestellte „A Recepção“ im „HF Hotéis Fénix“ für (m)ein Happy End gesorgt.
Chapeaux, und hoffentlich konnten sie sich für die restlichen Euros je eine cerveja gönnen.
😀

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Hausputz im Blog

Da hat mich doch Frau Wetterfest, Bloghüttenreinigungskraft und ehemalige Dachbodenmitbewohnerin wieder mal böse erwischt:

„Naaa, sieht ja nicht gerade durchgängig proper aus bei ihnen. Einige Hyperlinks haben zum Teil ganz schön Staub angesetzt.“
So so, ist sie also von ihrem Wasserturm heruntergestiegen, und kommt kurz vorbei, nur um zu stänkern?
„Ja wie jetzt, die sehen doch alle prima aus?“, entgegnete ich und klickte auf einen der bisher meistbesuchten Beiträge: Brot und Salz

„So, und nun klicken sie da mal auf  Hausfrau Hannas Türe … aha, sehen sie?“
Und ich sah, dass der Link statt zu Hausfrau Hanna, ins Nirvana von blogspot.ch zeigte.
„Oha, na denn gehen sie mal in die Küche Kaffee holen, ich bringe das rasch in Ordnung“, sagte ich und klickte und putzte wie wild drauflos. Immer mehr korrupte Links und solche, die gar nie funktioniert haben konnten, kamen zum Vorschein.

Es dauerte dann eben schon drei Kaffees und zwei portugiesische Kirschlikörchen, bis alle Hyperlinks im „Brot und Salz“ – Beitrag wieder ordentlich adressiert waren. Zum Teil fanden sich die Endknoten gar nicht mehr, oder es war inzwischen der Permalink zur Gegenseite geändert worden.

„So, lieber Herr Bobsmile“, raunte Frau Wetterfest leicht angeschickert, „und das machen sie jetzt mit allen ihren Zimmerchen, gell?“
Ich nickte ohne zu wiedersprechen, obwohl ich da weder Zeit, noch Lust drauf hatte.
„Wenn ich wieder komme, ist hier aufgeräumt, was sollen denn sonst ihre Blog-Nachbarn denken!“

Sie drehte sich eine Kippe, klemmte sie hinters Ohr und schon war sie wieder unterwegs auf ihren Turm.
Ok, morgen. Gleich morgen fange ich damit an, aber sicher, auf  jeden Fall, ist doch ein Klacks, mach ich mit Links pfffffff …

 

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O’zapft is …

… aber an einer ganz anderen Stelle 😀

Während sich wiederum 6 Mio Gäste auf der Wiesn den Brathändl und dem Bier hingeben, setze ich mich auf den bequemen Spenderstuhl im INO Gebäude des Inselspitals und lass meine Vene anzapfen.

Pro Sitzung spende ich so 650ml Blut-Plasma, das möglicherweise ein vom vielen Massstemmen besoffen vom Tisch gefallener Schweizer Tourist für seine Milzriss-OP zu Hause ganz gut gebrauchen kann. 😉

Dank der Technik der Apharesespende bekomme ich meine roten Blutkörperchen gleich wieder zurück. So kann man gegenüber der herkömmlichen Vollblutspende theoretisch alle zwei Wochen spenden gehen.

Einer der nicht nur theoretisch, sondern regelmässig, 250-mal um genau zu sein, und dadurch bereits bis heute 130 Liter Blut gespendet hat, ist Roger Gautschi, 2012 für den Prix Sana nominiert.

Ich finde Roger Gautschis Aussage trifft es auf den Punkt, warum ich mir das antue, so mit Nadeln und Stechenlassen, und dann auch noch 2 Stunden Freizeit opfere:

„Das anonyme Blutspenden ist eine Möglichkeit, Gutes zu tun, ohne jemanden zum Dank zu verpflichten.“

 


Links zum Thema

  meinlebendeinblut.ch

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Bobsmile sagt tschüss …

… aber nur zu facebook.

Neue Chronik will ich nicht, Dauerwerbesendung brauch ich nicht und jemand, der mir regelmässig sagt, ich hätte schon wieder etwas verpasst, mag ich nicht.

Et voilà:


Somit entsage ich facebook und werde auch die nächsten 14 Tage nicht zurückkehren.  Wer mit mir kommen will, einfach hier klicken:
http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

Fare well, FB.

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Neu ist nicht immer besser …

Irgendwie fehlte mir meine alte Tapete, also, was soll’s, gibt’s meinen Blog halt wieder im ursprünglichen Myst-Outfit zu sehen.
Neu ist nicht immer besser, auch wenn How I Met Your Mother Darsteller Barney Stinson da was anderes behauptet.

😀

 

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