internettesachen

Der Scheck, der auf einen Schreibtisch zugelassen ist

Du verstehen Bahnhof? Aber nicht doch, alles ganz einfach:

Ich bin als Gewinner ausgewählt worden, weil ich Googel-Services nutze.
Deshalb sollte ich meinen Gewinn schnellst möglich erreichen, da ich meinem Scheck den Anspruch versagt habe, auf den Schreibtisch von Eileen Naughton zugelassen zu sein, oder so, meine ich mal.

Aber hier zum Nachlesen:

 

Gewinnerinnerung

 

Frage an die Netzgemeinde: Kann ich den Anhang öffnen?

Der erscheint mir nämlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle (Google AU Ltd.) zu stammen. Man muss ja da vorsichtig sein, heisst es.
Über fundierte Rückmeldungen würde ich mich freuen, weil so ein Scheck in der Höhe eines Schreibtischs wäre  dann schon schade, wenn nicht erreichbar.

 

 

 

 

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Wer tickt denn hier nicht richtig?

Montag war Scary Day.

Erst verweigerte mir die Migrosbank den Zugang zum e-banking („FEHLER – Falsche Eingabe“),
dann blockierte mir mein free mailer GMX den Zugang zum Postfach,
und dann fing auch noch meine Uhr an zu spinnen.
(siehe GIF-Animation)

Tick Tack

Der Sekundenzeiger rennt in drei Sekunden Sprüngen übers Zifferblatt.

Wer tickt denn da nun nicht ganz richtig, fragte ich mich und machte mich via Guugel auf die Suche nach Antworten:

1. Migrosbank hat mir die falsche Fehlermeldung präsentiert, richtig wäre  „505 – Dienst nicht verfügbar“ gewesen. Also nix falsche Eingabe oder so. Funktioniert seit gestern wieder.

2. GMX Blockade: Erst dachte ich, es hat einen Zusammenhang mit der neuen Konfiguration, da emails bei GMX ab 1. April (kein Scherz :)) standartmässig nur noch via SSL abgerufen werden. Das hatte ich aber schon länger umgestellt. Nein, es musste wohl mit dem Wirbel um geklaute Email-Passwörter zu tun haben. Jedenfalls konnte ich gestern wieder – ohne Änderungen – problemlos zugreifen. Hab auch keine Post vom Provider bekommen. Na dann, weiterhin toi, toi, toi.

3. Bleibt noch meine Uhr, die tickt immer noch komisch, obwohl die Zeit schon korrekt angezeigt wird.
Erklärung: Mein Quarzwerk hat eine sogenannte „End-Of-Life“ Funktion, sprich: Tickt die Uhr im 3-Sekunden-Takt ist ein Batteriewechsel angesagt.

Na also, scheint die (meine) Welt wieder in Ordnung zu sein, obwohl ich mich schon frage, wie da jemand an 18 Millionen Email-Kontendaten, also Namen und Passwörter im Klartext rankommt, denn Passwörter werden doch „normalerweise“ als Hashcode abgespeichert. Fragen über Fragen …

 

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Hausputz im Blog

Da hat mich doch Frau Wetterfest, Bloghüttenreinigungskraft und ehemalige Dachbodenmitbewohnerin wieder mal böse erwischt:

„Naaa, sieht ja nicht gerade durchgängig proper aus bei ihnen. Einige Hyperlinks haben zum Teil ganz schön Staub angesetzt.“
So so, ist sie also von ihrem Wasserturm heruntergestiegen, und kommt kurz vorbei, nur um zu stänkern?
„Ja wie jetzt, die sehen doch alle prima aus?“, entgegnete ich und klickte auf einen der bisher meistbesuchten Beiträge: Brot und Salz

„So, und nun klicken sie da mal auf  Hausfrau Hannas Türe … aha, sehen sie?“
Und ich sah, dass der Link statt zu Hausfrau Hanna, ins Nirvana von blogspot.ch zeigte.
„Oha, na denn gehen sie mal in die Küche Kaffee holen, ich bringe das rasch in Ordnung“, sagte ich und klickte und putzte wie wild drauflos. Immer mehr korrupte Links und solche, die gar nie funktioniert haben konnten, kamen zum Vorschein.

Es dauerte dann eben schon drei Kaffees und zwei portugiesische Kirschlikörchen, bis alle Hyperlinks im „Brot und Salz“ – Beitrag wieder ordentlich adressiert waren. Zum Teil fanden sich die Endknoten gar nicht mehr, oder es war inzwischen der Permalink zur Gegenseite geändert worden.

„So, lieber Herr Bobsmile“, raunte Frau Wetterfest leicht angeschickert, „und das machen sie jetzt mit allen ihren Zimmerchen, gell?“
Ich nickte ohne zu wiedersprechen, obwohl ich da weder Zeit, noch Lust drauf hatte.
„Wenn ich wieder komme, ist hier aufgeräumt, was sollen denn sonst ihre Blog-Nachbarn denken!“

Sie drehte sich eine Kippe, klemmte sie hinters Ohr und schon war sie wieder unterwegs auf ihren Turm.
Ok, morgen. Gleich morgen fange ich damit an, aber sicher, auf  jeden Fall, ist doch ein Klacks, mach ich mit Links pfffffff …

 

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Bobsmile sagt tschüss …

… aber nur zu facebook.

Neue Chronik will ich nicht, Dauerwerbesendung brauch ich nicht und jemand, der mir regelmässig sagt, ich hätte schon wieder etwas verpasst, mag ich nicht.

Et voilà:


Somit entsage ich facebook und werde auch die nächsten 14 Tage nicht zurückkehren.  Wer mit mir kommen will, einfach hier klicken:
http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

Fare well, FB.

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Handysucht (nicht nur) bei Jugentlichen verbreitet!

So wie Studien aus Florida (2007) und aus St.Gallen (2005), hat nun eine weitere Studie in der Schweiz bestätigt: Übermässiger Handykonsum kannmacht süchtig!

(Wer erinnert sich nicht an den Tamagotschi Hype mitte der 90er?)
Bereits 2005 manifesterte sich ein neuer Begriff in der Psychotherapie:

Mobile and Internet Dependency Syndrome (MAIDS) umfasst die Sucht nach Handys bzw. Telekommunikation und nach dem Internet. Dieses Syndrom ist sehr neu und noch nicht zu hundertprozentig anerkannt. In den therapeutischen Standardwerken ISO und MDS fehlt MAIDS derzeit noch.
(Quelle: handy-sucht.ch)

Und, wer schaut heut noch draussen zum Himmel, ob es in der nächsten Stunde regnet? Die Meteo App zeigt einem das doch hübsch animiert. Und nach dem Kinofilm gesellen sich zu den nach einer Zigarette Gierenden auch die Smartphonewhazzupchecker.

Die britische Teleconomy (ein Forschungsinstitut, das sich mit allen Formen der Telekommunikation auseinandersetzt) hat in einer im Jahre 2005 durchgeführten Studie erhoben, dass 26 % der befragten Personen in United Kingdom angaben, nicht ohne Mobiltelefon leben zu können. Professor Michael Hulme, Vorsitzender der Teleconomy, führt hierzu aus, dass ein Merkmal dieser Abhängigkeit darin bestehe, dass diese Personengruppe das Mobiltelefon 24 Stunden eingeschaltet lasse. Die Angst, ein Gespräch zu versäumen, stehe dabei im Vordergrund. Ein versäumtes Gespräch bedeute, vom sozialen Netzwerk abgeschnitten zu werden. Handysüchtige Personen haben ebenfalls große Ängste, empfangene SMS nicht rechtzeitig zu erkennen.
(Quelle: bionity.com)

Facebook, Google+ und Co wirken dabei wie das Nikotin in den Zigaretten, mit aufdringlichen Remindern weisen sie darauf hin, dass man möglicherweise wichtige Sachen von „Freunden“ verpasst habe.

Ein Mobilfunkanbieter hatte mal den Werbespruch: „Wir reden immer öfters miteinander.“ In Zeiten von Smartphones aber wohl eher sprachlos.

(Bild: loslachen.ch)

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Reales Mobbing oder doch „nur“ harmloses Vollmüllen von Gästebüchern?

Vor ein paar Tagen (03.03.2012) hat ein gewisser philipp glanzmann im Gästebuch unserer Handballerseite einen Beitrag hinterlassen, der auf den ersten Blick brisanten Inhalt birgt. Eine Suchanfrage klärt schnell, es handelt sich um eine Massenverbreitung im Netz:

Sieht man in den (noch nicht bereinigten) Gästebüchern nach, kann man überall die gleiche Hasstirade lesen:

ich wurde gestern massiv bedroht von junus und benjamin gerber 079 942 50 01 beide zwei grossdealer reingewinn 50 millionen vor dem restaurant du nord auf leben und tod. die polizei schaut seit 5 jahren tatenlos zu, die ganze stadt weiss das da grosse mengen drogen gehandelt werden und nichts unternommen wird. ich möchte eine berichterstattung machen, betreffend 5000 hanfstauden die von benjamin gerber in gampelen geklaut wurden, es handelt sich um mehrere tonnen und ich musste deswegen 2 tage vor gericht gehen in burgdorf und wurde vom anwalt lorenz hirni begleitet, ich hatte keine einzige hanfblüte geschnitten, aber dieser benjamin gerber hatte mich schon damals mit einer beretta pistole bedroht und mit mit dem tod bedroht wenn ich etwas sage, aber jetzt ist der zeitpunkt gekommen das man endlich mal alles an die öffentlichkeit bringen muss, schon im 2003 wurde auf der motten 4 hektaren hanfblüten gekalut von benjamin gerber und mit einem grossen lastwagen abtransportiert, und das dieser benjamin gerber jeden tag zehn prostietuierte aufs mal verwöhnt gleichzeit sozialgeld bezieht und dann mehrere luxusautos fährt die auf andere namen eingelöst sind das ist ja wohl der hohn aller steuerbezahler der polizei und der sozialinstitutionen.
der freund junus und helfer im grossen drogen geschäft ist ein dicker dummer türke der seine kochlehre abbrechen musste weil er einfach gar nichts schnallte, und immer nur eine 1 oder eine 2 in den zeugnissen hatte, der blufft noch rum das er jeweils mit migrossäcken Kokain beste qualität und bester preis durch die stadt bern maschiert

Nun kann man sagen, ja klar, ist halt blöder Spam, ein Hobby-Programmierer hat einen Bot gebastelt und ihn mit diesem Mobbing Text auf die Reise geschickt.
Andererseits enthält der Text real existierende Namen! Somit gehört das ganze bereits ins Kapitel Verleumdung und übler Nachruf. Jedenfalls für den namentlich genannten Anwalt, Lorenz Hirni könnte das schon ein Thema sein.

 

 

 

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Bewölkungszunahme bei RapidShare, DropBox und Co.

Alles redet von der Wolke, Cloud Computing, Datenzugriff „on demand“, wunderbar.
Konto erstellen, Daten hochladen und überall stehen mir meine Musik-, Bild-, und Schriftdokumente zur Verfügung. Aber eben nicht nur mir, ich darf ja einen Link an ausgesuchte Benutzer weitergeben.

RapidShare, DropBox, usw. heissen die Dienstleister und sind nach eigenen Angaben völlig legal am Markt. Doch im Schatten der megaupload.com Festnahmen bläst ihnen bereits wieder ein kalter Wind entgegen.


(Bild:derbund.ch)

Zum Interview bei derbund.ch

Alexandra Zwingli, die neue Chefin des Dienstleisters RapidShare (der das „Share=gemeinsam nutzen“ ja sogar im Namen trägt) im Interview auf das  filesharing angesprochen, verteidigt vehement die Seriösität ihres Unternehmens:

…auf Rapidshare werden keine Dateien getauscht! Grundsätzlich kann nur derjenige, der eine Datei hochgeladen hat, diese auch wieder herunterladen.

Tja, nur blöd, dass es neben dem Upload-Knopf halt noch einen Share-Knopf hat,  Frau Zwingli.

… Wir möchten nochmals klarstellen, dass Rapidshare eben keine Filesharing-Seite ist, sondern ein Filehosting/Cloudhosting-Dienst.

Wenn es ein reiner Hostingdienst wäre, wieso dann die Möglichkeit die Daten mit dem Share-Button anderen zur Verfügung zu stellen?
Ganz einfach, weil das die Idee dieses Geschäftsmodells ist. Grosse Dateien hochladen und per mail wird dann meinem Geschäftspartner/Kollegen/Freund nur noch der Link darauf gesendet. So funktionieren ja auch Online Bildergalerien.

Das wird dann wohl noch eine Weile kontrovers diskutiert (werden müssen).


Ähnliches aus der Blognachbarschaft:

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Unter dem Regenbogen

Manchmal könnte man sich blau und grün und gelb und rot ärgern, dass man seine neue Kamera nicht dabei hat, andererseits ergeben manchmal Schnappschüsse mit ’nem ollen Steinzeit-Handy auch ganz gute Ergebnisse.

Wenn man bedenkt, dass es vor einem Jahr in Bern so ausgesehen hat, wie hier im Beitrag bei JakoBlök:

(Bild-Quelle: jacomet.ch)

Die Wetterfrösche von SF Meteo wollten vor drei Tagen wohl etwas ähnliches bringen, haben aber das Urheberrecht auf’s gröbste missachtet, in dem sie sich bei Blognachbar JakoBlök ungefragt ein Bild „auslehnten“ und erst noch falsch datierten (sic!).
Aber lest die unglaubliche Story doch gleich selber:

SF Meteo klaut Fotos

von JakoBlök

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Ärger mit dem PC – wenn das WiFi zickt

Es ist zum aus der Haut fahren.


(Bild: www.technobuzz.net)

Sohnemanns PC friert jeweils kurze Zeit nach dem Aufstarten ein.
Zwar liess sich das Problem scheinbar auf den Wireless Adapter eingrenzen (mit deaktiviertem WiFi-Adapter läuft der PC einwandfrei) , doch weder Neuinstallation, Treiberupdate, Win7 Memorycheck, SP1 und die letzten „wichtigen“ Updates, halfen, den Fehler zu beseitigen.
Kennt ihr den Spot, wo der PC durch’s Fenster fliegt? Ich bin kurz davor, ihn nachzuspielen!

Klar, vielleicht hilft eine neue Netzkarte, kostet aber wieder Geld und weil das Problem ja noch nicht erkannt ist, arrrrrgh!

 

 

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Horizobu – und wieder eine neue Suchmaschine?

Eigentlich sehen die Macher des Zürscher Startups Horizobu in ihrer Suchmaschine eher eine Erkundungsplattform. So werden anders als bei Google, Bing und Co. die Suchresultate auf wenige, relevante (wie immer die Entscheidungsfindung für „relevant“ sein mag ;-)) Treffer beschränkt und in sechs übersichtlichen Boxen  bereitgestellt. Der Benutzer kann einzelne Boxen verwerfen, worauf neue Suchergebnisse deren Platz einnehmen, oder er kann per Drag and Drop die Box in eine seprate Liste  ablegen.

Oberhalb der Trefferboxen stehen assoziierte Begriffe, mit denen sich die Suchanfrage noch verfeinern lässt. Ob mich dieser Ansatz, aus aggregierten Treffer-Vorschlägen auszuwählen, statt selber eine Trefferliste von Google zu überfliegen, überzeugen kann, wird sich zeigen.

Zumal das momantane  „Garagenprojekt“ (O-Ton der Gründer) in Zukunft durch interessierte Geldgeber und Werbung finanziert und ausgebaut werden soll.
Ob Horizobu sich dann neben den Big Playern im Suchmaschinengeschäft behaupten kann, oder ob ihm das gleiche Schicksal wiederfährt wie der Suchmaschine Cuil, wird sich zeigen.

Weitere Infos zum Thema:

 

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