kultursachen

Rückblende Touch The Mountains 2013

Wieder mal nach 2 Jahren 2 Gemeinde GAs geschnappt und ab nach Interlaken das neue Jahr mit dem 1.Jännerchracher begrüssen.


Immer wieder lustig, allerdings waren wir auch schon mal näher an der Bühne dran. 😀

Egal, Stimmung war cool und das Wetter hat gehalten.

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Take Five and Farewell, Mr. Brubeck


(Bild-Quelle: different-kitchen.com)

Wenn man ihm zuhört, möchte man am liebsten sein Piano aus dem Fenster schmeissen. 😀

Ein grosser Jazzpianist tritt ab, aber seine Musik lebt weiter!
Thanks, Mr. Brubeck.

Heute wäre Dave Brubeck 93 geworden, er starb gestern völlig unerwartet an einem Herzversagen in Norwalk, Connecticut, USA.

 

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Burgdorfer Krimitage 2012

Einen vergnüglichen Abend versprach unsere Wahl für den diesjährigen Live-Krimiabend:

Franz Xaver Roth, der Autor des Münchner – pardon: Leuterdinger Provinzkrimis „Böser Mann“, gab sich im Bierzelt des Schützenhauses in Burgdorf die Ehre.

Aus seinem eben erst fertig, und noch rechtzeitig für die Lesung vom Verlag frei gegebenen Roman, las der Autor mit feurigen Worten, geprägt von Lokalkolorit seiner Stammkneipe bei sich zu Hause ums Eck, gegen die aufkommende Kälte im Zelt an, da die Heizlüfter zwecks Akustikverbesserung abgeschaltet worden waren. Aber seine Figuren sind geprägt von solch warmem, bodenständigem Charme und die Handlung packte einem sogleich, dass man völlig vergass, dass der Autor über eine Stunde lang vorlas.

„In England“, liess der Autor wissen, „dauern Lesungen knapp zehn Minuten, der Rest der Zeit unterhält man sich mit dem Autor über Politik und Gesellschaft.
Das Burdorfer Publikum war jedenfalls definitv zum Zuhören gekommen und verkroch sich lieber in die warmen Mäntel, nicht dass noch jemand die Heizlüfter wieder anstellte und man Franz Xaver Roth nicht mehr verstehen würde. Zu spannend war seine Geschichte rund ums Hammereck in Leuterding.

Und dass der Autor halt ein grosser FC Bayernfan ist, sieht man auch an der Widmung.

Nachdem wir uns danach im Schützenhaus bei lokalem Burgdorfer Bier und feinem Pilz-Risotto wieder aufgewärmt hatten, rundeten wir den Abend mit einem ganz besonderen Nachtisch ab:

Das Schreckmümpfeli

In einem kleinen (angenehm geheizten) Salon im Hotel-Stadthaus erzählte uns die aus Radio DRS1 bekannte und markante Stimme von Rainer Zur Linde drei wunderbare Geschichten, die mir tatsächlich Gänsehaut verursachten.

Nicht unbedingt des Inhalts wegen – gut, platzende Eiterbeulen, aus denen hunderte von Spinnen sich übers Gesicht und Körper ergiessen, sind schon gruselig – nein, die Stimme ist’s. Diese einzigartige,  lautmalerisch Bilder projizierende Erzählstimme, die ich schon immer am Schreckmümpfeli liebte, damals, Nachts im Bett um 23:00. Und nun hier, live und direkt, es war einfach ein Hör-Genuss der speziellen Art.

Aprospos damals: Heute, auf den Tag genau vor 37 Jahren,

am 5. November 1975 drang es zu später Stunde erstmals in die helvetischen Stuben und Schlafzimmer: Das «Schreckmümpfeli». Seither gingen gegen tausend von diesen ironischen Kurzkrimis über den Sender.

Der Sendetermin wurde zur Fixzeit für Hörerinnen und Hörer, die sich ohne beschleunigten Puls und Kribbeln im Bauch nicht mehr unter die Bettdecke verkriechen mochten. Das «Schreckmümpfeli» wurde bald Kult und ist bis heute lebendig und attraktiv geblieben.
(Quelle: drs1.ch)


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Städtereise Lissabon

Der Ausflug nach Lissabon hat sich gelohnt. Faszinierende Stadt mit einer bewegenden Geschichte, nicht nur wegen den museumswürdigen eléctricos.

 

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Dällebach Kari mit Schreibfehler

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass der gutmütige Kari seelig da bei der Aussprache so sein Handicap hatte. Deshalb musste man sich auch erst an Xavier Kollers, in phonetischem Dällebach-Berndeutsch gehaltenen Filmtitel gewöhnen, denn mir fehlt gefühlsmässig bei
Eine wen iig, dr Dällebach Kari“ eindeutig ein i beim wen. Aber nun gut, der Regisseur wollte es so.

Allerdings haben die Unterhaltungsmedien auch so ihre liebe Mühe beim Abschreiben des Filmtitels:

So nimmt der SF1 Texter einfach das zweite i vom iig und packt es ins wen rein.

 

 

Aber hier der 20minuten Layouter übertreibts dann schon mit der Phonetik:

😀

Ursprünglich wollte Xavier Koller den Titel ja pressefreundlich in Hochdeutsch halten, aber da hatte eben leider schon Kaiser Franz das Copyright drauf:

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Ein Schlossbesuch – mehr als nur verstaubte Rüstungen.

Das Dorf Gruyères mit seinem Schloss und der tollen Aussicht übers Greyerzerland ist alleine schon eine Reise wert.
Der afrikanische Künstler und Bildhauer Takawira Tuckson Muvezwa setzt mit seinen Skulpturen eine zusätzliche inter-kulturelle Note ins Schloss. Die Ausstellung dauert noch bis 4. November 2012 und ist wirklich sehenswert.

Tuckson, aus Simbawe stammend, bringt mit seinen Skulpturen eine inter-kulturelle Note ins Schloss. Da ist einerseits seine Vorliebe für ausgemusterte, weggeworfene Gegenstände, besonders aus dem Bereich der Landwirtschaft. Diese Schrottteile ergänzt er mit raffiniert bearbeiteten Steinen und verbindet auf diese Weise Einfallsreichtum und Witz der Nouveaux Réalistes mit der traditionellen Steinbearbeitung des simbawischen Volkes der Shona. Seine menschlichen Figuren bilden reizvolle Momentaufnahmen aus dem Alltag. Unter den zahlreich vertretenen Tieren haben es ihm die Vögel besonders angetan. Denn Vögel sind nicht nur ein traditionelles Bildmotiv der Shona-Kultur, sondern auch das Nationalsymbol Simbabwes.

Takawira Tuckson Muvezwa, 1965 geboren, lebt und arbeitet in der Nähe von Harare, der pulsierenden Hauptstadt Simbabwes. Sie ist zudem eines der Zentren der Wiedergeburt afrikanischer Bildhauerkunst. Als junger Mann arbeitete Tuckson als Putzkraft in der National Gallery. Hier kam er mit dem reichen Kulturerbe seines Landes in Berührung und knüpfte zahlreiche Kontakte zu zeitgenössischen Künstlern. Als Autodidakt begann er eigene Werke zu schaffen und gewann einen Preis an einem Künstlerwettbewerb. Nachdem er in den vergangenen Jahren mehrmals in den Niederlanden ausgestellt hat, präsentiert Tuckson erstmals seine Werke in der Schweiz.
Quelle: http://www.chateau-gruyeres.ch

Und wer starke Nerven hat, dem sei das Museum des Oskarpreisträgers und Schweizer Künstlers H.R. Giger empfohlen, in dem nebst dem Hollywood-Alien und den berühmten Erotomechanics – Werken auch seine private Sammlung  bestaunt werden kann. 1990 kaufte H.R.Giger das Schloss St. Germain in Gruyère und richtete darin seine persönliche Schatzkammer ein.

Museum H.R.Giger

 

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Wakkerpreis 2012 – Adam Had’em und Stefanie Heinzmann

Köniz erhielt am Samstag vom Schweizerischen Heimatschutz den Wakkerpreis 2012 für seine vorbildliche Siedlungsentwicklung, die für Agglomerationsgemeinden Modellcharakter hat, verliehen.

Im Rahmen des dazu mit Hilfe von schwergewichtigen Sponsoren auf die Beine gestellten öffentlichen Festes, traten auch zwei absolute Knaller auf der grossen Konzertbühne im Schlosshof auf.

ADAM HAD’EM und Stefanie Heinzmann !

 

(Fotos: www.koeniz.ch)

Danke Köniz, danke Heimatschutz, dass wir an diesem schönen Sommerabend unentgeltlich als Zaungast bei Fischknusperli und Bärner Müntschi musikalische Glanzlichter erleben durften.

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Miraval rocks the nation!

Wie kann man das nur wieder gut machen, wenn man den Auftritt eines Kollegen verpennt?

Man holt ihn sich am besten in die eigene Bloghütte.

E voilà, Rock the nation, Miraval! Tu as vraiment un coeur ouvert …

und  ganz aktuell Mai 2012 Live im JetLäg in Bern:

Noch mehr Infos zu Miraval:

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Der Schrei der Natur

Als ich heute von der abenteuerliche Summe über 120 000 000 Dollar für das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch las,wurde mir selbst kurz schwindlig.

(Bildquelle: munch.museum.no)

Durch die Meldung zum Guugeln animiert, lernte ich sogar etwas dazu. Denn nicht etwa die Person auf dem Bild schreit, wie ich immer bis anhin angenommen hatte,  sonder die Natur um sie herum.

So schrieb etwa Munch selbst über sein Bild:

’I was walking along a path with two friends – the sun was setting – suddenly the sky turned blood red – I paused, feeling exhausted, and leaned on the fence – there was blood and tongues of fire above the blue-black fjord and the city – my friends walked on, and I stood there trembling with anxiety – and I sensed an infinite scream passing through nature.’

„… und ich stand da zitternd vor Angst – und ich spürte einen unendlichen Schrei durch die Natur ziehen.“

Jo, das ist natürlich ganz was anderes, und deshalb hält sich Edvard Munch hier auch die Ohren zu, so viel Geschrei hält ja kein Mensch aus.
Und endlich wird mir auch die Verwendung des Gemäldes  als Symbolbild von psychischen Erkrankungen klar. Die schmerzhafte Pein eines dich alles erdrückenden Umfelds.

„Burnout“ wäre in der heutigen Zeit wohl auch ein guter Titel für dieses Bild.

 

 

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Zungenbrecher: DRS3 wird zu „Radio SRF 3“

„Neu ist immer besser!“,  lehrt uns schon Barney Stinson aus der Serie How I Met Yout Mother.

Doch im Fall des neuen Auftritts der Sendegefässe von „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF) scheint das nicht ganz zu stimmen.

 

„Hallo, mir chömet jetzt zu üsem Morgespiel ABC Radio SRF drüü!“

Insidergerüchten zu Folge sollen gewisse DRS3, pardon Radio SRF 3 Moderatoren bereits Inhouse-Sprachtrainingskurse belegt haben.

😉

Und was soll die schwarze Farbe? Will man dem Einheitsbreihitradio wenigstens optisch wieder einen reaktionären Anstrich verpassen? Ach wie war das erfrischend, als das dritte Sendegefäss noch den Ruf des „amtlich bewilligten Störsenders“ (O-Ton Dänu Bömle) besass.

Wenn man aus einer kurzen knackigen Marke, etwas künstlich corporate identity mässiges zusammenbastelt, kann der Schuss auch schon mal nach hinten los gehen.

Wir erinnern uns:

Aus SRG wurde 

und die passende domäne lautete: www.srgssrideesuisse.ch

Ab 1.Januar 2011 kürzte man das ganze wieder zurück, und warum? Weil es weniger Platz auf der Visitenkarte benötigt. 😛

(ganz ohne schweizer idee)

 

Vielleicht kommt man nach dem Rechststreit mit Schawinskis Radio 1 wieder zurück zu DRS1,2,3.

Die Swissair hat’s uns schliesslich vorgemacht:

ab 2002

ab August 2011:

… und das air kriegen sie sicher auch wieder drangepappt.

😀

 

 

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