motorradsachen

Siebenpässefahrt

Da Frau auf Wanderschaft mit ihren Kolleginnen, gönnte ich mir letzte Woche eine grössere Pässefahrt, bevor der Sommer zu Ende geht.

1. Grimsel

Siebenpaessefahrt1

2. Nufenen

Siebenpaessefahrt2

3. Gotthard

Siebenpaessefahrt3

4. Susten

Siebenpaessefahrt5

5. Brünig

Siebenpaessefahrt6

  6. Panoramastrasse – Glaubenbielpass

Siebenpaessefahrt8

Wilde Kerle:

Siebenpaessefahrt7

7. Schallenberg

Siebenpaessefahrt9

Schön war’s! 😀

 

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Feierabendrunde Gurnigel

Während die einen noch die letzten guten Schneeverhältnisse auf ihren Holzbrettern auskosten,

haben wir schon mal den Asphalt hoch zum Gantrisch getestet.

Die Passstrasse war schneefrei, nur die geplante Durchfahrt durchs Seelital war noch gesperrt.
(Aus purer Gewohnheit – oder war’s Schneeblindheit? 😉 –  bin ich doch tatsächlich ins Fahrverbot reingerasselt.)

Scharf gebremst und einmal Wenden.  Der kleine Umweg hinunter nach Sangernboden und wieder hoch nach Riffenmatt war auch nicht zu verachten.
So cruisten Sohnemann und ich bei toller Aussicht dem Feierabendbier entgegen.

😀


Und für die letzten Schneegeniesser gibts hier hübsche Aufnahmen aus der Region:

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Motomania

noch Fragen? 😀

(SF Meteo)

(FZ Bobsmile)

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Saisonanfang mit Hindernissen

 

Gestern Morgen, gut verpackt in wintertauglichen Töffklamotten, stehe ich in der Tiefgarage vor meiner frisch geputzten Maschine, ziehe den Choke und drücke auf den Anlasser.

pschiddidddidddi- di – di — di  — — di – klack.

Auch wenn man da schon weiss, dass das heute nichts mehr wird, drückt man erneut und leicht verzweifelt auf den Anlasser.

pschidi – di  — di —  — klack.

Klick — klack.

Ab da war es auch bobsmile klar: Batterie ausbauen und aufladen.
Da sich meine beste Ehefrau von allen bereits das Auto geschnappt hat, blieb mir nichts anderes übrig, als den fortgeschrittenen Tag mit Home Office zu bestreiten.

Bob’s Fazer / Archiv

Epilog

Heute war es sogar noch etwas wärmer und es machte Spass mit frisch geladener Batterie zur Arbeit zu fahren.
Die Feierabendrunde entschädigte die gestrigen Unanehmlichkeiten zum Saisonstart vollumfänglich.

Schnee war gestern, der Frühling bietet uns schon mal ein Showcase …
😀

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Neues vom Töfflibueb

Das ist einer dieser Montage, bei denen man am liebsten im Bett geblieben wäre und der Konjunktiv einem gerade tüchtig ans Bein pinkelt:

Hätte ich nur nicht vergessen, eine neue Jeans ins Büro mitzunehmen, dann müsste ich jetzt nicht den ganzen Tag im (kuschelig warmen) Lederkombi vor dem PC sitzen.
Ok, nur die langen Unterhosen anzuziehen, wäre eventuell eine Alternative …?
ÖHM, nein, keine Alternative! Seh‘ ich ja aus wie Robin Hood … 😀

(Bild: www.tvspielfilm.de)

 

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Vom goldenen Herbst und seiner Schattenseite

Herrlich, endlich konnte ich mit meinem frisch gepressten Führerausweis (endlich kein ÖV Pendel Zwang mehr) und dem Motorrad wieder zur Arbeit fahren. Dabei ist schon mal der Weg das Ziel, zeigt sich doch die Natur im Moment in ihrem farbigsten Kleid.

Wie in Gold getaucht wirken die Bäume, die meine Route über Rubigen hin und über den Längenberg zurück nach Hause säumen.

Und nun die Schattenseite des Herbstes:



2. November 2011

 

Ittigen/Zeugenaufruf:

Kind bei Unfall tödlich verletzt

Worb/Zeugenaufruf:
Schüler bei Unfall tödlich verletzt

Lueg (Gemeinde Heimiswil):
Frau bei Unfall ums Leben gekommen

 

Leider wird es nach fünf Uhr abends eben ziemlich schnell dunkel. Und dann sind Fussgänger im aufziehenden Nebel,  und im Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge kaum mehr auszumachen. Eine schlechte Strassenbeleuchtung und Unaufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer kommen als tödliche Faktoren hinzu, weshalb es oft zu kritischen Situationen im Bereich des Fussgängerstreifens kommt. Ich habe letzte Woche bereits das eine oder andere Fehlverhalten miterlerbt.

07:30 morgens, Münsingen.
Zwei Schulkinder Alter ca. 10 Jahre warten am Fussgängerüberweg. Unsere Seite hält an, die beiden drehen sich nach rechts, da nähert sich unserer stehenden Gruppe ein entgegenkommender Lieferwagen der Firma – Pieeep –. Der am Steuer mit dem Handy telefonierende Arbeiter mit Tunnelblick fährt voll durch. Wären die beiden Jungs losgelaufen …

18:30 abends, Zollikofen.
Ein tamilisches Ehepaar, dunkel gekleidet, nähert sich dem Fussgängerstreifen und betritt diesen zügig, obwohl sich ein Auto nähert. Der Lenker übersieht die dunklen Silhouetten, kann aber zum Glück mit einem Schlenker auf die Gegenfahrbahn den Beiden ausweichen. Noch mal gut gegangen.

Wieviele solcher brenzligen Situationen finden wohl tagtäglich statt, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt?

Einfache Massnahme – Blickkontakt!

Luege, lose, loufe.
Warum musste man auch an dieser exzellenten Weisheit herumschnippeln? Und die „neue“ Vortrittsregelung am Fussgängerstreifen hat meiner Meinung nach mehr Un-, als Sicherheit gebracht.

Also, liebe Kinder und Erwachsene. Schaut doch bitte dem/der FahrzeuglenkerIn ins Gesicht:

  • Klebt da ein Handy am Ohr?
  • Sind die Augen starr auf den Horizont gerichtet?

Stehen bleiben!

Ich wünsche allen eine unfallfreie Herbstzeit, damit sie auch für alle so golden in Erinnerung bleibt.

 

 

 

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Frühjahrserwachen bei Joos Motosport

 

Spass für die Kleinen

Spass für die Grossen 😀

 

Mein persönlicher Fahrbericht: Zu schnell, zu verführerisch, zu teuer, ich bleibe bei meiner Fazer und Fahr-Weise.
Aber wenn ich nochmal 20 wär … 😉

 

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Hudelwetter vs. Sunset

Im Moment läuft beim zweitgrössten Grossverteiler ja der als Hundewetter gestartete Hudelwetter Fotowettbewerb.

(Bild via Randnotizen)

Interessant, was übrigens so alles als Sujet für Hudelwetter durchgeht 🙂 :


(Aus eingesandte Bilder)

Egal, ich geniesse als Gegenpol zum aktuellen Hudelwetter mal lieber die Erinnerung an den 5. November 2010. Kleiner Umweg mit dem Bike über die Mänziwilegg bescherte mir einen herrlichen Sonnenuntergang:

Weitere Bilder gibts hier.

Weiss eigentlich jemand, woher der Begriff „Hudelwetter“ stammt?
(Wikipedia liefert mir als Alternativvorschlag bloss „Hundefutter“ :D)

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Biketour auf den Mont Soleil

Am Mittwoch machte bobsmile, mit bester Ehefrau von allen auf dem Sozius, einen Ausflug mit dem Bike. Via Neuchatel – St.Imier ging es serpentinenmässig hoch auf den Mont Soleil zu den imposanten Windrädern und dem Solarfeld (Jahresleistung liegt bei rund 500’000 kWh)


(societe-mont-soleil.ch)

E9 – die neue Windturbine  |  Daneben E7, eine der älteren Anlage (2004)


(Karte: www.juvent.ch)

Die bestehenden 8  erhielten durch eine 2 monatige Ausbauphase 8 weitere Juvent Windturbinen hinzu. Insgesammt stehen nun auf dem Gebiet zwischen Mont Soleil und Mont Crosin 16 Windturbinen mit einer Jahres – Gesamtleistung von 40 000 000 kWh !

Zum Vergleich :

Stromverbrauch je Haushalt 2003
(in Kilowattstunden)

Schweden 9 240
Finnland 8 580
Irland (2002) 5 900
Zypern (nur Republik Zypern) 5 440
Frankreich 5 120
Griechenland (2002) 4 940
Österreich 4 770
Großbritannien 4 670
Luxemburg (2000) 4 650
Slowenien (2002) 4 230
Spanien 4 160
Belgien 4 100
Dänemark 3 930
Niederlande 3 850
Deutschland 3 550
Tschechien 3 370
Portugal 2 950
Italien 2 930
Ungarn 2 920
Estland 2 760
Slowakei 2 740
Polen 1 950
Litauen 1 480
Lettland
Malta
Durschnitt EU-25 4 040
Norwegen 15 400
Schweiz 5 220

(Quelle: Verivox.de)

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Mehr Sicherheit für Motorräder am Grimselpass:

Überprüfung der Sicherheit für Motorradfahrer

Aufgrund einer im Grossen Rat überwiesenen Motion hat das Tiefbauamt des Kantons Bern ausgewählte Passstrassen im Bezug auf ihre Sicherheit für Motorradfahrer überprüfen lassen. In einer verkehrstechnischen Studie wurden die Unfälle untersucht und Vorschläge gemacht, wie die Sicherheit verbessert werden könnte.

(-> Siehe auch Bericht der Jungfrau Zeitung)

Der TCS publizierte fast gleichzeitig seine EuroRAP-Studie, in der die Pässe Grimsel und Susten als zwei der unfallträchtigsten Hauptstrassen der Schweiz ausgewiesen werden.

Geplante Massnahmen für die Sommersaison 2010 an Grimsel und Susten

  • Neue Leitpfeile
    Sollen das Erkennen des Kurenverlaufs verbessern und ein Unterschätzen der Kurve verhindern.
  • Grünschnitt
    Sehen und gesehen werden. Das A und O im Strassenverkehr. Sichteinschränkende Wehrsteine werden ebenfalls entfernt.
  • Unterfahrschutz
    Am Räterichsbodensee, (der mit dem Mélisande-Bild auf der Staumauer) wird in einer ausgesuchten Kurve ein Unterfahrschutz angebracht. Die Kosten werden vom TCS übernommen (!).

Leitplanke mit Unterfahrschutz in Deutschland: (Quelle:www.double-dip.de)

Daniel Baumann, Verkehrsingenieur und zuständig für die EuroRAP-Projekte des TCS hat dazu festgestellt: «Auf Hauptstrassen von mittlerer bis hoher Gefährlichkeit müssen dringend Massnahmen ergriffen werden. Derart hohe infrastrukturelle Risiken sind unzumutbar angesichts der grossen Anstrengungen die gemacht werden, um die Sicherheit der Fahrzeuge zu erhöhen und die Ausbildung der Fahrer zu verbessern.»

(Quelle: TCS-Studie über die Gefahren auf den Schweizer Strassen)

Fazit

Nachdem bereits von vielen Seiten (zum Beispiel hier von IG Motorrad) oft auf den Misstand der für Motorradfahrer gefährlichen oder nicht standardisierten Leitplanken hingewiesen wurde, kommt nun hoffentlich auch in CH Bewegung in die Sache.

Und nicht zuletzt bilden die Pfeiler der Leitplanken auch für die zahlreichen Velofahrer auf ihren wohlverdienten Abfahrten eine hochgradige Gefährdung.

Löbliche Nachbarn

Im Ausland wurden bereits mehrere Kilometer Unterfahrschutz montiert:

  • Südtirol (I), 2008 Progamm der Behörden: „No Credit“. (-> Pressetext pdf)
    Dazu gehören zwar auch mehr Radarmessungen, gleichzeitig wurden aber auch 6’000 Meter Leitplanken mit Unterfahrschutz ausgerüstet!
  • Thüringen (D), 5. August 2008, Einweihung der Motorradschutzplanken.
    Auf insgesamt vier Kurven-Strecken im Thüringer Wald wurden 900 Meter Unterfahrschutz angebracht.
    31 400 Euro hat das Gesamtprojekt gekostet und wurde mit rund 23 000 Euro vom ADAC Hessen/Thüringen unterstützt.

    Minister Gerold Wucherpfennig montiert die letzte Planke.
    Polit PR für eine gute Sache. (Quelle: thueringen.de)

Ich hoffe, ich kann dann bald mal ein Update posten mit ähnlichen Bildern aus der Schweiz.
🙂

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