nachdenksachen

Spaziergang durch den Stangenwald

Eigentlich paradox, aber die einzigen Investitionen, die im Moment noch Rendite abwerfen, sind Neubauten, obwohl die Nachfrage nach Wohnraum stagniert. (Gut, die Nachfrage nach BEZAHLBAREM Wohnraum ist sicher da, aber um die geht es nicht)

Jährlich entstehen in der Schweiz 8.000 Wohnungen, für die es keine Abnehmer gibt. Der Bauboom zeigt die Gefahren der Niedrigzinsen für den Immobilienmarkt.
(Quelle: Handelsblatt – Bauboom ohne Nachfrage)

In Huttwil stehen 300 Wohnungen leer – bei 5000 Einwohnern. Wie viel Wachstum ist noch gesund?
(Quelle: SRF1 – Der Haken am Bauboom in den Regionen)

Auch in unserer Gemeinde wachsen die Profile wie Pilze aus dem Boden (-> Das Paradiso ist nah)

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Der Scheck, der auf einen Schreibtisch zugelassen ist

Du verstehen Bahnhof? Aber nicht doch, alles ganz einfach:

Ich bin als Gewinner ausgewählt worden, weil ich Googel-Services nutze.
Deshalb sollte ich meinen Gewinn schnellst möglich erreichen, da ich meinem Scheck den Anspruch versagt habe, auf den Schreibtisch von Eileen Naughton zugelassen zu sein, oder so, meine ich mal.

Aber hier zum Nachlesen:

 

Gewinnerinnerung

 

Frage an die Netzgemeinde: Kann ich den Anhang öffnen?

Der erscheint mir nämlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle (Google AU Ltd.) zu stammen. Man muss ja da vorsichtig sein, heisst es.
Über fundierte Rückmeldungen würde ich mich freuen, weil so ein Scheck in der Höhe eines Schreibtischs wäre  dann schon schade, wenn nicht erreichbar.

 

 

 

 

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Und wann hast Du das letzte Mal …

… dein Smartphon gestreichelt? Immer mehr wenden wir uns von der unmittelbaren Umgebung ab und blicken dagegen durch ein kaltes  elektronisches Kästchen auf die Welt. Interaktion passiert per Wisch statt per Augenkontakt, und die Unfälle im Strassenverkehr mit unachtsamen Passanten nehmen zu.

(Bild des Künstlers Babycakes Romero via 20 Minuten online)

Künstler Babycakes Romero

Zugegeben, es ist verführerisch, sobald eine Minute mal nichts läuft, das kleine Gatchet mit den tausend Möglichkeiten zu zücken; auch ich habe mich schon dabei ertappt. Doch mich erschreckt die Entwicklung, immer und überall seinen Personal Assistent hervorkramen zu müssen, nur um die leere Zeit mit Nichtigkeiten aufzufüllen, oder weil einem das Gespräch langweilt(?!), statt mit einem eigenen Beitrag das Gespräch in Fahrt zu bringen.

Mein Appell: Bevor die Hand zum Smartphone greift, einfach hinterfragen, warum gerade jetzt?

Beiträge zum Thema:

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Zwischenhoch im Sommerloch

Nach einem trüben Morgen lachte doch noch die Sonne und wir machten einen Spaziergang in die Umgebung.

Vom Balkon aus …

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… durch den Siedlungsvorhof …

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… über die Felder …

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… und begegnetem einem Bauernhof 2.0 – mit eigenem Kunstrasenkleinfeldfussballplatz (!)
Was es nicht alles gibt. 😀

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Links zum Projekt „Hasi-Hof“ in Münchenbuchsee:

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Thorberg „erwirtschaftet“ 5.5 Mio Gewinn!

Da musste ich gestern in meiner Hauszeitun „Der Bund“ zweimal hinlesen. Ein Gefängnis war für mich bisher eine Steuerfinanzierte Institution, welche kriminelle Individuen beherbergt und sie so vor der Gesellschaft schützt. Jetzt lese ich, dass dieser „Betrieb“ 2010 einen Gewinn von
5,5 Millionen ausweist.


(Bildquelle: DerBund online – newsnetz)

Hallo, wie denn das? Gemäss Bericht decken die geregelten Tagesansätze für Kostgeld (Geld, dass die einweisenden Kantone dem Thorberg für die Unterbringung der Häftlinge bezahlen müssen) gerade mal so die Aufwände bei einer Auslastung von 95%. Darüber hinaus kann der Thorberg durch grössere Belegung oder straffere Prozesse einen kleinen(!) Gewinn erzielen.

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Schlammschlacht rund ums Shoah-Business

Ein US-Gericht hat die belgische Autorin einer gefälschten Holocaust-Autobiografie dazu verurteilt, ihrem Verleger 22,5 Millionen Dollar zu zahlen. Die Autorin Misha Defonseca hatte die Erfolgsstory «Leben mit Wölfen» frei erfunden.

Wie scham- und geschmacklos aber auch – könnte man denken.
Beleuchtet man allerdings etwas die Hintergründe, kommt der Verlag Mt. Ivy Press und deren Leiterin, Jane Daniel, ganz schlecht weg. Nicht nur dass sie die phantasievolle Erzählerin Misha Defonseca um ihren Anteil betrogen hat, nein, sie war ursprünglich sogar Auslöser dieses Hoaxes. Ein weiterer unrühmlicher Stein im Shoah-Business (-> Amerikaniserung des Holocaust)

Denn gemäss Henryk M. Broders Ausführungen zur Begegnung 1996, (also noch vor der Veröffentlichung des Buches,) mit den drei Protagonistinnen (Erzählerin Misha Defonseca, Ghostwriterin Vera Lee und Verlegerin Jane Daniel) war die Geschichte alles andere als wasserdicht. Weder schriftliche Belege, noch lebende Zeitzeugen konnten die autobiographischen Erlebnisse Defonsecas untermauern.

Zitat Jane Daniel, Verlegerin:
„Das Buch war meine Idee“, sagt Jane Daniel mit dem Stolz einer Entdeckerin, die bei „Rudis Reste Rampe“ ein echtes Fabergé-Ei gefunden hat.
[…]
„Ich verlege alles, was ich verkaufen kann.“

So so, und jetzt bekommt sie sogar ihre 22.5 Mio Dollar wieder zurück, nachdem sie sich an der gefakten Autobiographie eine goldene Nase verdient hat.
Also wer ist hier nun Betrügerin und wer Betrogene?

Jedenfalls scheinen die Hintergrundberichte zu dem Fall spannender zu sein, als das eigentliche Streitobjekt, die erfundene Geschichte „Leben mit Wölfen“ (im Original: „Misha: A Memoir of the Holocaust Years“).
Denn das gehört definitiv zurück ins persönliche Kopfkino der Misha Defonseca, alias Monique De Wael.

Zitat Defonseca
„This story is mine. It is not actually reality, but my reality, my way of surviving.“ (Quelle: AFP)

Quellen und Artikel zum Thema:

 

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Neuland

Neuland

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Lizenz zum Abzocken – mit Eigeninitiative zum goldenen Abgang!

(Bild verlinkt von abzocker-watch.blogspot.ch)

Was sich da Herr Vasella mit seinem Abgang aus der Novartis-Spitze „leistet“, ist die beste Werbung für die Abzockerinitiative. Eigentlich sollten die Millionen reichen, die er bisher „verdiente“ und die zum grossen Teil bereits in seine Altersversorgung, sprich Pensionskasse geflossen sind, um ein Stillhalten, was das Konkurrenzieren seines ehemaligen Unternehmens anbelangt, auf ein paar Jahre hinaus zu finanzieren! Aber nein, er lässt sich das süsse Nichtstun zusätzlich vergolden, mit Stillschweigen über Höhe und Dauer.

Wer sich wie ich noch nicht entscheiden konnte, ob vielleicht der Gegenvorschlag der bessere Weg für eine gewisse „Demokratisierung“ bei der Vergütung von Verwaltungsratsmitgliedern sein könnte, dem nimmt das mediale Abwatschen des Herrn Vasella wegen seines unersättlichen Strebens nach noch mehr Geld,  ganz klar die Entscheidung ab!

Nur so als Nachschlag: Der durch seinen Abgang ausgelöste Kursanstieg der Novartis-Aktie kommt Herrn Vasella als Grossaktionär ja auch noch zu Gute.

 

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Kalkulierte Reue – mit Pornosucht und Dopingsünde zum Erfolg

Da der ausdrücklich bekennende Bibelleser Patrick Nuo sich outete, er sei pornosüchtig gewesen, jetzt aber durch Rückbesinnung, nicht zuletzt dank dem geistigen Popstar, alias Papst, wieder geheilt sei,  mache ich mir doch ernsthaft Sorgen, dass er in diesem unsäglichen Dschungelcamp wieder rückfällig werden könnte.  Denn Sex und sonstige Schweinereien sind dort Programm, oder nicht?

Das ist doch, wie wenn du einen Ex-Junkie zwei Wochen in ’ner Apotheke arbeiten lässt. Ok, wenn dort die Pharmaassistentin die ganze Zeit kotzen würde, wäre das auch nicht besonders stimmulierend.

Und klar, als mündiger Medienkonsument ahnt man es ja: Alles für die Karriere, die hat nämlich im Fall von Nuo etwas Schlagseite erlitten. Und da kommen divergente Schlagworte wie Sex, Religion, oder Formate mit Würgfaktor in der Presse immer gut.

Genau wie bei dem jahrelang bescheissenden Zweiradfahrer Lance Armstrong, dem nun (fast) alle Titel aberkannt wurden, der mit Rückzahlungsforderungen überhäuft werden wird und der dazu gestern Nacht ein „umfassendes“ Geständnis abgelegt, pardon inszeniert hat.
(Das meiste wusste man ja eh schon, eigentlich bestätigte er nur das, was ihm bereits nachgewiesen worden ist – netter Versuch, die Verunglimpften und Geschädigten besänftigen zu wollen.)

Interessanter wäre eigentlich, was denn das UIC alles so wusste, die brauchten Armstrong doch als Zugpferd für die ganzen Geldgeber des Radsports.

Vielleicht sollte man ihn auch ins Dschungelcamp stecken, dort würde er dann vielleicht am Lagerfeuer, abgefüllt mit Bambusschnaps nebst seinem wahren Gesicht, (das mit Pilotenbrille) und nach der Oprah Winfrey Beicht-Farce, vielleicht doch noch die wahren Details ausplaudern.

Ok, dann oute ich mich auch mal:
Ich schaue gar kein Dschungelcamp, aber meine Blogbesucherwerte sind nun mal im Keller und ich schreibe über diesen Feuilletonmist hier nur, damit meine Besucherstatistik endlich wieder abgeht, wie Armstrong bei seinem Comeback 2009 – dort angeblich ja ohne Doping. Wer’s glaubt!
😀

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Deplazierte Werbung

Es kommt immer wieder mal vor, dass mit GoogleAdsense plazierte Anzeigen eher de-plaziert wirken!
Pietätslos, aber welchem Fastpresskonsumenten fällt das heute noch auf …

 

Screenshot of 20min online:

Und dann ist die Adresse auch noch falsch geschrieben.
Oder hat auch das Methode? Falsch geschrieben = Hingucker.
Wer wesis ads schno …

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