nachdenksachen

Ein Unfall – drei Ansichten (Rubrik Original und 2 Fälschungen)

Heute, als ich meine Tageszeitung Der Bund durchblätterte, hatte ich ein Déjà-vu Erlebnis. Auf Seite 25 und 27 war zweimal die gleiche Unfallmeldung abgedruckt. Der aufmerksame Leser kann dank des „versehentlich“ eingestellten Zwillingsartikels feststellen, dass einer der JournalistInnen nicht rechnen kann, dafür der/die andere die Unfallfakten fälscht, obwohl es gemäss Medienmitteilung „aus noch zu klärenden Gründen zur Kollision“ gekommen ist.

rauswurfOb das wohl bereits die Auswirkungen des
Personal – Abbau – Stresses im Hause Tamedia sind,
und es sich dabei um ein und den selben Journalisten handelt,
der nun beide Ressorts beliefern muss?  Dabei müsste
man doch eigentlich nur die Medienmitteilung der Polizei
mit copy/paste genau einmal ins entsprechende Layout
einsetzen und fertig, oder?

Hier die beiden „Fälschungen“ aus ein und der selben Zeitung:

BundUnfall1 0001 BundUnfall2 0001

BundUnfall1 BundUnfall2

Und hier zum Vergleich, das Original (Quelle: Police.Be.ch, Medienmitteilung):

PoliceBernUnfall

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Attentäter von Mumbai – Agenturmeldung hinterfragt

Durch den ganzen Fast-Food Journalismus via Gratisblätter und Internet werden wir ständig mit Informationshappen versorgt, die aber bedingt durch die Flut von gleichlautenden Agenturmeldungen nicht länger als 20minuten (daher der Name) oder drei Mausklicke in meinem Gedächtnis haften bleiben.

Doch ab und zu funkt mein Gehirn dazwischen und lässt mich stutzig werden. So wie im nachfolgenden Beispiel, wo ich in verschiedenen Printmedien über die (vermeintlich) gleiche Agenturmeldung gestolpert bin.

In der Onlineausgabe von news.ch stand:

Prozess gegen überlebenden Attentäter von Mumbai

Mumbai – In der indischen Stadt Mumbai (früher Bombay) hat der Prozess gegen den einzigen überlebenden Attentäter der Anschläge vom November 2008 begonnen, bei denen 166 Menschen getötet wurden. Der aus Pakistan stammende Mann bat um einen Rechtsbeistand. (sl/sda)
(Quelle:news.ch)

In der Onlineausgabe von 20minuten jedoch stand es leicht anders:

[…] Bei einer Anhörung erklärte Mohammed Ajmal Kasab vor Sonderrichter M.L. Tahiliyani am Montag, dass er aus der pakistanischen Provinz Punjab komme und bislang keinen Rechtsbeistand habe. Auf die Frage, ob er einen Pflichtverteidiger wünsche, antwortete der 21-Jährige dem Richter: «Tun Sie, was Sie für richtig halten.»[…]
(Quelle:20minuten)

Da hat Mann/Frau bei der Schweizerischen Depechenagentur (SDA) wohl etwas anderes verstanden als Mann/Frau bei der Associated Press (AP).

Interessant sind auch die Suchtreffer nach den beiden fetten Textbausteinen, welche Zeitung die sda und welche die AP Meldung abgedruckt hat.

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Schmuggelnder SVP Nationalrat – Naivität oder PR-Gag?

Eine kleine Nachlese

Da plaudert U.G. aus R., ein schweiz. Transportunternehmer und SVP Politiker, in der letzten Ausgabe der Sonntagszeitung freizügig über sein Privat- und Liebesleben und outet sich so nebenbei als Straftäter.
(Nachzulesen hier: Interview Sonntagszeitung)

Das Delikt
Nationalrat G. kauft sich im fernen Dubai nach zwanzig Minuten Feilschen (eigentlich genug Zeit zum Nachdenken) eine R**** – Immitation und schmuggelt diese in die Schweiz, natürlich nur, um seinem prominenten Zeughausclub (Nationlarat G. bewohnt ein altes Zeughaus und empfängt regelmässig prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft) zu demonstrieren, wie schlecht solche Fälschungen gemacht seien.

Die Entschuldigung
G. entschuldigt sich nach Schmuggel von gefälschter Uhr.

Eigentlich müsste sich Nationalrat G. bei den Kindern entschuldigen, deren Hände seine Uhr in einem Hinterhof zusammengeklebt haben.

Geht nicht, daher entschuldigt er sich lieber werbewirksam bei Anastasia Li-Treyer, Präsidentin des Vereins Stop Piracy, welcher just am nächsten Samstag den Stop-Piracy-Tag mit Aktionen in der ganzen Schweiz durchführt. Deren Werbekampagne ist ja auch nicht gerade glücklich verlaufen, wie dieses und andere Bilder zeigen:

(Quelle 20minuten)

Handelt es sich nun also bei dem Wirbel um Nationalrat G. um einen plump platzierten PR Gag oder einfach um die simple Naivität eines hemdsärmligen SVP Politikers?

  • Nationlarat G. kann sich nicht mehr so genau an die Marke der Uhr erinnern.
  • Er „wusste auch nicht“, dass der Kauf und die Einfuhr solcher Gegenstände illegal ist, aber (Zitat:)“er schmuggelte die Uhr in der Hosentasche“ über den Zoll.
  • Wenn man bedenkt, dass man von Dubai aus wahrscheinlich mit dem Flugzeug in die Schweiz einreist, wie konnte Herr G. mit dem wertlosen brisanten Metallgegenstand in seiner Hosentasche unbescholten durch den Scanner gelangen?

Ach ja, nach der versprochenen Zerstörung der Uhr entpuppte sich die billige R**** als eine billige B*****, womit dann auch diese Uhrenmarke genannt wurde.


(Quelle: 20 minuten)

Übrigens, Nationalrat G. fordert für die SVP neue Umgangsformen, ob da wohl die Prämisse „Denken vor Reden und Handeln“ im neuen SVP-Knigge Einzug finden wird?
🙂

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Von schwarzen Löchern und einem kleinen Weltuntergang …

Zwei Ereignisse, die unterschiedlicher nicht sein können, haben gestern Mittwoch die Schweiz in Atem gehalten. Ein Drama in 3 Akten:

1.Akt – Die Absichten

Das CERN nimmt in Genf seine Rennstrecke, sprich den Large Hadron Colliders (LHC) in Betrieb. Dabei werden die ersten Protonenstrahlen auf die Reise geschickt, um dann mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, gegenseitig zu kollidieren und sekündlich gigantische Datenmengen zu produzieren. Tausende von Wissenschaftern erhoffen sich Aufschluss und neue Erkenntnisse über die Grundelemente und Grundkräfte der materiellen Welt, vielleicht sogar – meinen manche – über den «Urknall».

Die Schweizer Nationalmannschaft spielt auf ihrem Weg zur Fussballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika unter ihrem neuen Trainer Ottmar Hitzfeld nach dem 2:2 gegen Israel ihr zweites WM Qualifikationsspiel gegen Luxemburg und erhofft sich einfach einen Sieg.

2. Akt – Die Prognosen

Manche Physiker glauben, dass am LHC winzige Schwarze Löcher erzeugt werden könnten. Es bestehe die Gefahr, dass die Schwarzen Löcher Materie verschluckten und sich in Windeseile durch die Erde frässen, werfen Kritiker dem Cern vor. [1]

Die Schweizer Medienlandschaft wirft fleissig mit Vorschussloorbeeren: Die Fussballnati gewinne mit 5 bis 6 Toren. Ein Spaziergang werde es nicht, aber Luxemburg hatte erst letztes Jahr (nach 12 Jahren Niederlagen) wieder einmal ein Spiel gewonnen! (1:0 gegen Weissrussland)

3. Akt – Die Folgen

Wie der Bericht der Zeitung Suedostschweiz „beweist“, sind die schwarzen Löcher ausgeblieben und die Welt ist noch da. Allerdings war der Untergang auch noch gar nicht möglich, denn wie die Südostschweizer Zeitung im gleichen Beitrag nüchtern feststellt:
„– die erste Kollision von Protonenpaketen ist erst für den 21. Oktober geplant.“

Falls sich die gescheiten Leute im Kollektiv dann doch geirrt haben sollten,
„dürfen wir uns immer noch – einen Moment lang wenigstens – glücklich schätzen, das Ende nicht etwa aus krudem Machtstreben oder aus Geldgier heraufgeführt zu haben, auch nicht aus schierer Dummheit, sondern aus reiner und zweckfreier Neugierde, aus dem Übermut des freien Forschens heraus.“
(NZZ)

Ganz sicher im Kollektiv geirrt haben sich die Schweizer Nationalspieler! Statt des geplanten 5:0 gab’s ein 1:2 gegen die unterklassierten Luxemburgerli (nicht zu Verwechseln mit den Süssen von Sprüngli).
„Während 90 Minuten enttäuschte die Offensivabteilung der Schweizer nahezu im Kollektiv.“
(20minuten.ch)

„Letztlich fehlte nicht nur die Geduld. Das Team war auch zu überheblich. Die haben sich das zu leicht vorgestellt gegen die Luxemburger.“
(George Bregy auf punkt.ch)

Fazit

So ganz glaube ich dann doch nicht, dass der Start des LHC am CERN keine Auswirkungen hatte, denn wie schreibt der Tagesanzeiger:
„… Frei verschwand in der Anonymität und rechtfertigte seine Nomination nicht. …“

Ich nehme an, am Schluss hat sich jeder Spieler ein schwarzes Loch gewünscht, in dass er hätte verschwinden können, doch Kopf hoch, davon geht die Welt nicht unter.

„Und der Ball ist rund.“                      „Und sie dreht sich doch.“
(Sepp Herberger)                                          (Galileo Galilei)

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Alter Wein in neuen Schläuchen

In der heutigen Ausgabe des Gratisblattes punkt.ch fand sich ein Artikel eine Randnotiz über eine „neue“ Studie, die uns (wieder einmal) darüber aufklärt, wie „gesund“ Rotwein ist.


(bild:20min.ch)

Rückblende
Berichtete nicht Focus online bereits 2006 über eine solche Studie?

„An der renommierten Medical School in Harvard (Boston) durften sich die Nager [Mäuse] im Dienst der Wissenschaft dick und fett fressen – und siechten dennoch nicht an den Folgen der Schlemmerei. Weder erlitten sie Herzerkrankungen, noch bekamen sie Diabetes oder starben früher als ihre normal ernährten Artgenossen.
Die Mäuse hatten mit der Schlemmerdiät hohe Dosen von Resveratrol erhalten.
Die Tiere wurden zwar dick, aber die katastrophalen Folgen der Fettleibigkeit blieben aus. Einziger Unterschied: Die Mäuse hatten mit der Schlemmerdiät hohe Dosen von Resveratrol erhalten.“

(->focus online)

Resveratrol
ist gemäss Wikipedia ein in Alkohol und Öl, gering auch in Wasser lösliches Antioxidans, das vor allem in der Haut von roten Weintrauben vorkommt.

Nun scheinen die Wissenschaftler (nach 2 Jahren Wein saufen) herausgefunden zu haben, dass Resveratrol in sehr viel schwächeren Dosen aktiv ist, als sie gedacht haben.
[-> 20min.ch]

Allerdings bleibt die Empfehlung, aufgrund solcher Studien regelmäßig ein Gläschen Rotwein zu genießen, ein „zweischneidiges Schwert“. Wird nämlich zuviel Rotwein getrunken, schadet der enthaltene Alkohol wiederum der Gesundheit.
[-> meine-gesundheit.de]

Keine Angst, bobsmile ist jetzt nicht unter die Gesundheitsapostel gegangen, aber das Hinterfragen von „wissenschaftlichen“ Berichten fördert die geistige Gesundheit!

Umweltfreundliches Benzin aus Wasser
Das Hinterfragen von Berichten hätte auch der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono mal besser beherzigt, denn dem hatte der gewitzte „Erfinder“ Joko Suprapto „Benzin aus Wasser“ versprochen.
[-> espace.ch]

Nun liegt Suprapto, nachdem seine Hochstapelei aufgeflogen ist, mit Herzproblemen in einem Spital in Jakarta.

Fazit
Hätte Suprapto mal, statt mit Diesel und Wasser herum zu panschen, lieber regelmässig ein Glas Wein getrunken.

Na denn, Prost!

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Bischof lässt Furkapass sperren

Gut, der Mann heisst nur Bischof und ist Klavierlehrer, was ihn allerdings nicht davon abhielt einen missionierenden Verein mit mitlerweilen 300 Jüngern Mitgliedern zu gründen, dessen erklärtes langfristiges Ziel es ist, „je einen schweizer Pass pro Sommerwochenende autofrei zu machen“. Letztes Jahr war es der Lukmanier, dieses Jahr soll es der Furkapass sein.


Gemäss Beitrag in der Basler Zeitung macht Herr Bischof einen etwas seltsamen Vergleich

„… mit anderen Schonräumen wie Ruheabteilen in Zügen oder rauchfreien Zonen, die ebenfalls von der Öffentlichkeit akzeptiert werden.“

Na klar, hier haben ja auch wirklich alle etwas davon. Aber die Sperrung einer Hauptverkehrsachse in der Hauptsaison, (Samstag, 11. August 15h00-19h00,) also genau dann , wenn der Wechsel der Feriengäste stattfindet, scheint mir doch weniger im „Interesse der Öffentlichkeit“ zu sein.

Wer jetzt glaubt, eine so wichtige Verkehrsader wie die Verbindung Innerschweiz /Wallis sei nicht einfach so zu sperren, der irrt gewaltig. Ohne Probleme haben die Staatsräte im (Unter-)Wallis dieser Sperrung zugestimmt. Abgesehen vom CO2-Hipe, gab es da wohl sicher noch „mehrheitsfähigere“ Argumente.

Und zudem

… ist so eine Sperrung nur mit der Unterstützung des einheimischen Gewerbes sinnvoll: „Es soll auch lokale Wertschöpfung geben.“ …

(O-Ton Herr Bischof)

Nur komisch dass im Leserbrief von Stefan Gemmet, Hotelier Grimselpass, da so gar keine Freude aufkommen will:


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(Quelle: WalliserBote)

Damit jetzt kein Missverständnis aufkommt, ich bin kein Gegner der muskelbetriebenen, zweiradfahrenden Zunft, (s.a. mtb schnupperfahrt) und ziehe meinen Hut vor jedem, der da so einen Pass mit gedopter antrainierter Muskelkraft erklimmt. Aber es gibt doch so viele schöne Pässe, die abseits der Hauptverkehrsachsen liegen und problemlos für einen ganzen Tag gesperrt werden könnten.
(Beispiele: Glaubenbühlpass, Chasseral, Weissenstein, usw.)

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Wenn der Bill mit dem Bill – Software gegen Klimawandel?

Die CO2 Problamatik avanciert nun eindeutig zum HYPE, denn Bill Gates‘ Software- und Geldschmiede will…

…zusammen mit der William J. Clinton Foundation an Klimaschutzprojekten arbeiten. Gemeinsam mit der Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten werde man Technologien entwickeln, die den Verwaltungen von Großstädten bei der Entwicklung von Strategien zur Senkung der CO2-Emmissionen helfen.

(Quelle: de.internet.com /Marketing-News)

Entwicklung von Technologien für die Entwicklung von Strategien? Was heisst denn das konkret? Da tut’s doch auch Papier und Bleistift, oder?

                                                                            

In einem anderen Artikel erfährt man etwas mehr über die Absichten der Foundation:

…Die Clinton Climate Initiative (CCI) des früheren US-Präsidenten Bill Clinton will mit einem groß angelegten Gebäudesanierungsprogramm gegen die Energieverschwendung in den Städten der Welt vorgehen.

Quelle: www.taz.de 

Aha! Und wie wir in dem Artikel weiter lesen können, funktioniert das ganze bereits prima mit einer Win-Win-Situaton für alle Beteiligten.

…In Berlin nämlich wurden in den letzten zehn Jahren bereits 1.300 öffentliche Gebäude nach dem Prinzip der Einsparcontractings energetisch saniert. Bei diesem Verfahren renoviert ein externer Investor auf eigene Kosten die Haustechnik, anschließend erhält er für einen definierten Zeitraum einen Teil der eingesparten Energiekosten ausbezahlt. Am Ende rechnet sich das für den Investor wie auch für den Eigentümer des Gebäudes.

Quelle: www.taz.de

Aber wozu braucht es jetzt da nun noch Webservices? MS Outlook und MS Project gibt es schon, der Rest wird von findigen Profitgesellschaften erledigt, die ihre Werkzeuge gleich selber mitbringen.
Nee, is klar! Wir wissen ja, worum es Microsoft geht.
Neue Dienste benötigen neue Plattformen. Vista, Longhorn und Co. Und bei einem so gigantischen Markt wie der Gebäudetechnikbranche muss man schon rechtzeitig den Standard setzen den Markt beherrschen, damit der Dollar brav nach Redmont rollt.

Vielleicht sollten wir doch vorher die nördlichen Wälder abholzen, das geht bestimmt schneller, als auf das erste Release von CO2.net zu warten.
-> http://www.readers-edition.de/2007/04/10/fichten-faellen-klima-retten/

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Klima oder Wetter, Kapriolen in der Politik

Also im Moment geht über Bern ein Sommergewitter nieder!
Ich staune, wie es die Bäume hin und her schmeisst, und der Regen laut ans Fenster trommelt, wo ich doch letztes Jahr um diese Zeit auf meinem Board die Piste runterflitzen konnte.

Dabei vergeht eigentlich kein Tag ohne Meldung über die globale Erderwärmung in der Presse, die ja massgeblich schuld ist (die Erwärmung, nicht die Presse) an den jüngsten Wetterkapriolen, und die, wie nun endlich auch wissenschaftlich belegt, durch Menschenhand verursacht wurde. (Von  wem auch sonst?)

Nur: Ein untypisches Wetterverhalten beweist noch lange nicht die Existenz eines Klimawandels, wie Thomas Bucheli im Meteo-Blog erklärt:

Die Faktenlage ist klar: Der Einfluss des Menschen mit seinen Aktivitäten auf das globale Klima kann heutzutage von niemandem mehr ernsthaft bestritten werden.
[…]
Dennoch: Wetter ist nicht gleich Klima! Ich wehre mich daher vehement gegen die Tendenz, dass wir jedes „speziellere“ Wetter reflexartig direkt und unmittelbar mit der „globalen Klimaveränderung“ gleichsetzen wollen.
[…]
(Quelle: SF Meteo-Blog)

Und dann sind da noch die politischen Vorstösse, die ausser einer neuen Steuer wenig bis gar nichts bringen.


(Quelle: Nebelspalter)

Eine saubere Umwelt lässt sich nicht einfach erkaufen, da brauchts „globale Lösungen“.
Hat die USA das Kyoto-Protokoll eigentlich schon unterschrieben?
Nein, und Australien auch nicht. Die verbieten jetzt erstmal die Glühbirne. (Nachlese auf Tagesschau sf.tv)

Down-Under ist übrigens Wahlkampf, na geht ihnen ein Licht auf?

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Wasser kann ihre Gesundheit gefährden.

Wer kennt sie nicht, oder würde ihr gar wiedersprechen, die Volksweisheit: „Möglichst viel Trinken ist gesund“.

Das jüngste traurige Beispiel dieses Irrglaubens, bei dem das Opfer, Mutter von zwei Kindern, „bedenkenlos“ an einem Trinkwettstreit teilnahm und an den Folgen einer Wasservergiftung (Hyperhydration) verstarb, liess mich aufhorchen.

Mir wurde immer gesagt, viel Trinken ist Gesund, Kaffee entwässert und soll mit gleicher Menge Wasser ausgeglichen werden, beim Sport dem Körper wegen dem Schwitzen Flüssigkeit zuführen, möglichst isotonische Getränke, eine salzarme Ernährung mindert den Bluthochdruck, usw.

ALLES FALSCH und erst noch gefährlich, wie hier und hier zu lesen ist.

Fazit: Allzuviel ist ungesund,
gilt also nun auch für Wasser, Prost!

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Breitbandgeflüster

Der Breitband-Internetzugang spaltet die Welt

Genf
Entwicklungsländer haben zu wenig Zugang zu Breitband-Internet. Dies vergrössert laut einem UNCTAD-Bericht das Gefälle zwischen Nord und Süd. (lg/sda)

(news.ch)

Es soll ja sogar Länder geben, die haben zu wenig Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrung.

Trinkwasser
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit trinken nach UN-Angaben verschmutztes Wasser und 40 Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu angemessenen Sanitäranlagen. []
(Quelle: 3sat.online)

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