politsachen

Feuchtgebiete

Der heutige Tag hat wirklich nichts mit Charlotte Roches gleichnamigem Roman zu tun, in dem sich die Autorin anscheinend selber verirrte,  nein, heute ist Welttag der Feuchtgebiete, und der wird seit 1997 jährlich am 2. Februar begangen, im Gedenken an die Ramsar-Vereinbarung der UNESCO. Der Tag soll die öffentliche Wahrnehmung des Wertes und der Vorzüge von Feuchtgebieten verbessern.

Die Ramsar-Konvention wurde am 2. Februar 1971 geschlossen und ist damit eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Die Bezeichnung „Ramsar“ rührt von der gleichnamigen Stadt im Iran, in der die Vertragsverhandlungen stattfanden. Die Konvention trat 1975 in Kraft.

Dabei handelt es sich um ein Rahmenprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten als Regulatoren für den Wasserhaushalt und als Lebensraum für eine besondere Pflanzen- und Tierwelt. Bis heute betrifft das über 1’800 Gebiete in 159 Ländern.

In der Schweiz gibt es 11 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von 8’676 Hektaren.

Mündung der Rhone in den Genfersee


Während die einen Feuchtgebiete erhalten möchten, wollen andere versteckte Geldsümpfe trocken legen.

(Bild: www.lustiges-taschenbuch.de)

So wurde privat gesammeltes Wasser heimlich an den heimischen Staatsausgleichsbecken vorbei in durch das Stauseegeheimnis geschützte Oasen geleitet. Leider gibt es aber geschasste Wassermeister, die nun das Wissen über die versteckten Flussbette an die Hüter der Ausgleichsbecken verhökern. Pech für die kriminellen Flussbiber, und ein Riesengeschrei überforderter Schweizer Wasserhüter, die ihre Felle im Wirbel der Ereignisse bereits davonschwimmen sehen.

blog2blog Liste zum Thema Bankdaten

Posted by bobsmile in fundsachen, politsachen, 0 comments

Luftangriff bei Kunduz vs. Arbeitsplatzvernichtung

Misslungene Anzeigenplatzierung!

Quelle (www.nzz.ch)

Arbeitsplätze vernichten? Aber nein!
Dann doch lieber Menschenleben weit weg in Afghanistan.

Sie meinen, das wäre jetzt zu polemisch? Sorry, aber so eine  Abstimmungsanzeige inmitten eines diametral dazu stehenden Artikels, da kommt’s mir einfach hoch!

Der damalige deutsche Verteidigungsminister Jung sprach im nachhinein recht allgemein von «Verfahrensfehlern» und «Ausbildungsmängeln» im Zusammenhang mit dem Angriff. Die Mehrheit der Deutschen sind gegen Einsätze in Afghanistan, vielleicht sollten dort ein paar Arbeitsplätze vernichtet werden …

(Thema aufgegriffen via Substanz)

26.11.09 Update I : Das Winden des ehemaligen Verteidigungsministers Jung

27.11.09 Update II : Hier wird ein Arbeitsplatz frei: Jung tritt zurück

Posted by bobsmile in geschmackssachen, nachdenksachen, politsachen, 4 comments

Wider des Vergessens – heute: Libyen

Zwei Schweizer Landsleute in Libyen

Gedankenschnippsel und Verweise im Zeichen „Wider des Vergessens“ über einen Konflikt zweier Länder deren Rechtsauffassung und Kultur diametral auseinander driften.

Ein paar wichtige Eckpfeiler zur Erinnerung:

(Quelle: 20min Chronik der Libyenkrise)
  • 15. Juli 2008 – Festnahme Hannibal Al-Gaddafi in Genf, Schweiz.
    Auslöser der Krise. (Huch,  bobsmiles Hochzeitstag.)
  • 19. Juli 2008 – Festnahme der beiden schweizer Geschäftsleute.
    ABB
    -Mitarbeiter Max Göldi und Geschäftsmann Rachid Hamdani.
  • 31. Oktober 2008: Libyen erlaubt sieben Schweizer Bürgerinnen und Bürgern die Ausreise. Die beiden Schweizer […] dürfen das Land aber nach wie vor nicht verlassen….
  • 29. Mai 2009 – Aussenministerin Micheline Calmy-Rey reist nach Tripolis. Sie führt Gespräche mit dem Premier- und dem Aussenminister und trifft die festgehaltenen Schweizer.
  • 20. August 2009: Bundespräsident Hans-Rudolf Merz reist nach Tripolis und unterzeichnet einen Vertrag zur Beilegung der Krise. Darin verpflichtet sich die Schweiz, für die «ungerechtfertigten» und «unnötigen» Massnahmen der Genfer Behörden und der Schweiz zu entschuldigen.
    Fataler Fehler: Merz unterlässt es, sich mit Oberst Gaddafi zu treffen. Meiner Meinung nach die Schlüsselstelle, ein verpasster Weg um aus der Krise zu finden.
  • 24. September 2009 – Bundespräsident Hans-Rudolf Merz trifft in New York mit dem libyschen Staatschef Muammar al Gaddafi zusammen. Erzählt ihm von der trickreichen Deportation vorsorglichen Unterbringung der beiden Schweizer an einem «sicheren Ort».
  • 9. November 2009Max Göldi und Rachid Hamdani befinden sich wieder in der Schweizerischen Botschaft.


Die Frage stellt sich, um was geht es hier eigentlich?

Es geht um die durch unseren Rechtsstaat, mit der Verhaftung des Sohnes eines legitimierten Landesführers ausgelösten Krise.
Punkt.

<Zynismus>
Die erfolgte Reaktion ist unter dem Aspekt eines „beschützenden“ und emotional gekränkten (Über-)Vaters durchaus verständlich und erinnert an die Kindergartenzeit: „Mein Kind? Das macht so was nicht. Schauen sie lieber mal ihre beiden Bürschchen an, die dürften hier eigentlich gar nicht im Sandkasten spielen …“
</Zynismus>

Und unter diesem Gesichtspunkt sind hetzende und extreme Vorderungen nicht sehr konstruktiv.
Blogger-Kommentare von „Ist doch eure eigene Schuld. Schaut selber, wie ihr heim kommt!“ bis „Los Ueli, haut sie da raus!“ bringen, ausser in Fatalismus zu verfallen, oder noch mehr Abwehrhaltung zu generieren, rein gar nichts.

Auch halte ich ziemlich wenig von diesen Trittbrett-Aktionen, wie zum Beispiel der „Stop-Kleber.ch“ (absichtlich nicht verlinkt), die ausser Geld für die Initianten zu generieren, der Sache nicht dienen, sondern nur den im Monopoly der Treibstoffmarktmultis mitspielenden Tankstellenpächtern eins ans Bein pinkeln.

In der ganzen Affäre um die beiden festsitzenden Geschäftsleute in Libyen ist bereits einiges an politischem und journalistischem Geschwurbel produziert worden. Viele gut gemeinte Aktionen scheiterten an gegensätzlichen Ein- und Ansichten der Konflikt-Parteien und verliefen am Ende im Sand der schützenden Informationssperre.

Was kann ich, bzw. was können wir zur Krisenbewältigung beitragen?
Ein Zeichen gesetzt hat ja bereits amnesty international , deren (leider noch unbeantworteter) Brief an die „libysche Seite“ möglicherweise zu einer „Freilassung“ der Geiseln zurück in die Schweizer Botschaft geführt hat.

Rein chauvinistisch gefärbte Hass-Kampagnen dürfen also nicht das Ziel sein, sondern Proteste in  gemässigter Form gegen das unterschiedliche Rechtsverständnis.
Beim Konfliktpartner halt mal anklopfen und nach dem Status fragen. Hallo, ist da noch jemand? Liebe Politiker, bitte nachhaken, und nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Ich hoffe, nicht zu arg pauschalisiert argumentiert zu haben, ich versuche nur, mit diesen Zeilen meinen Unmut über die verfahrene Situation zum Ausdruck zu bringen, ein Apell an die Menschlichkeit. Mit der Hoffnung auf ein gutes Ende und WIDER DES VERGESSENS:   GuantánamoBurmaTibetSchweiz, …

Und so denkt man zur gleichen Zeit in der Bloghütten – Nachbarschaft darüber:

… und weitere stossen dazu:

Posted by bobsmile in nachdenksachen, politsachen, 2 comments

Aufteilung der Schweiz gefährdet HARMOS

Satire

(Quelle derbund.ch)

Am 27. September stimmt der Kanton Bern über HARMOS ab. Da bereits mehr als 10 Kantone JA gesagt haben, spielt die Abstimmung eigentlich keine (Schlüssel-)Rolle mehr.

Doch es besteht Hoffnung für die HARMOS Gegner:

Libyen - Der Chef

Libyen - Der Chef

Libyen hat für den Beginn der UNO Vollversammlung am 15.September den Antrag zur Aufteilung der Schweiz an die Nachbarländer als Traktandum beantragt.

Könnte das für die internationale Stabilität eventuell Sinn machen von Nutzen sein?
Auf jeden Fall wären wir endlich in der EU und HARMOS somit hinfällig.

Posted by bobsmile in politsachen, schulsachen, 0 comments

Ali Kebap – eine Erfolgsgeschichte

Na also, die Plakatgesellschaft apg zeigt uns den ersten Puzzelstein aus der sich anbahnenden Erfolgsstory über den „kleinen“ Kebapverkäufer Ali.

Wie lange soll die Kampagne dauern? Bis Mitte September.
Und wann sind Bundesratswahlen? Genau!!

Durch eine Indiskretion wurde bobsmile bereits die dritte Stufe der Plakataktion zugespielt. Eine Art Adventskalender für die Bundesratswahl vom 16. September 2009 mit einer Vorankündigung für eine neue Partei.

Ali goes Bundesrat

BR Kebap mit seinen beiden KollegInnen von der FDP und CVP

Die Schweizerische KEBAP – KEine Boni für Abzocker Partei.

Hier noch die Aussage der apg zu ihrer gelungenen Staatsstreich-Kampagne: „Die Geschichte des – fiktiven – Geschäftsmanns „Ali“ steht als Sinnbild für die Unternehmen, die mit Einsatz des Medium Plakat nachhaltig erfolgreich sind. Sei dies in einer kleinen Gemeinde oder in einer Grossstadt.“
(wie z.B. Bundesbern.  Anm.d.A.)

Wer schmiert kassiert! Yes, Ali can.

Die Augenreiberei lässt sich ebenfalls nichts vormachen und weiss heute bereits mehr: Das Ziel von Ali und seinen Anhängern ist eindeutig der Bundesrat!

Posted by bobsmile in drucksachen, politsachen, 0 comments

Schweinegrippe – Geschäftemacherei mit des Menschen Angst

Während die saisonale Grippe so interessant und populär ist wie etwa Beat Schlatter (Werbegespöttspot für Bell und BAG) , wird eine „Schweinegrippe aus Mexico“ natürlich viel eher wahrgenommen.

Die irreführende Bezeichnung „Schweinegrippe“ wird, trotz offizieller Namensdefinition der WHO „Neue Grippe“ (Novel Flu), durch die (auch davon profitierenden) Medien fleissig weiterverbreitet und steigert so die Absatzchancen der Pharmakonzerne für ihre neuen Impfstoffe und umstrittenen Grippe-Medikamente.
So rollt der Rubel durch vorbeugende Abgaben von Tamiflu – gemäss neusten Studien treten starke Nebenwirkungen bei Kindern auf – und Regierungsplänen für flächedeckende Impfungen.

Aber Achtung, it’s not cool, man:

Serum könnte für böse Überraschungen sorgen

[…]Bei der Einführung eines neuen Medikaments gilt statistisch eine altbekannte Faustregel: Um eine Nebenwirkung zu finden, die einen von 10.000 Menschen betrifft, muss man zuvor mindestens 30.000 Probanden getestet haben. Für Deutschland bedeutet das: Werden im kommenden Herbst und Winter also 25 Millionen Menschen hierzulande mit den neuen Seren gespritzt, können Nebenwirkungen auftauchen, die in den klinischen Studien niemals beobachtet worden sind.[…]

In einem Beitrag von Dr. Wolfgang Wodarg (SPD), Flensburger Mediziner und Bundestagsabgeordneter, warf er der Pharmaindustrie eine gezielte Angstkampagne vor, um den Absatz an Grippemitteln zu steigern und die Entwicklung teurer Impfstoffe zu fördern. Forschungsinstitute erhielten mehr Mittel, nachdem sie die Panik zuvor geschürt hätten.

„Die Angst-Kampagne wirkt: Plötzlich reden alle nur noch davon, wer von dem knappen Grippemittel „Tamiflu“ wie viel Tabletten einlagern darf, oder wer sich wie viel des neuen Grippeimpfstoffs „Optaflu“ bei Novartis reservieren darf. Politiker rennen Big-Pharma die Türen ein und die Krankenkassen nutzen die Diskussion, um mehr Steuerzuschüsse in den Gesundheitsfond zu ziehen.“
[Ganzer Artikel: Schweinegrippe – das Geschäft mit der Angst]

Auch in anderen Branchen wird fleissig die Werbetrommel gerührt, z.B. auch in der IT Branche springt man auf den Pandemiezug auf und wirbt für Homeoffice-Lösungen wie zum Beispiel eine IT-Security-Anbieterin für die Anschaffung eines Fernzugriffs:

„Führende Hersteller hielten für solche Systeme sogenannte Pandemie- oder Notfall-Lizenzen bereit heisst es. Mit Notfall-Lizenz könne eine Unternehmen für alle Mitarbeiter den Fernzugriff – zu einem stark vergünstigen Preis – sofort und zeitlich befristet freischalten“
[Quelle: ictk]

Auch gewisse Firmenwerbungen in den Google-Anzeigen pervertieren die Angst zu ihren Gunsten, wie ein SnapShot aus diesem Blog-Artikel zeigt:

AdH1N1

„H1N1: Entfliehen Sie“! Ferien am Meer Olbia in 1h10 ab Genf.
Grööl! 😀
Als ob nicht gerade internationale Flughäfen die grössten H1N1 Umschlagplätze wären.
So wird das Virus dann wenigsten rasch nach Sardinien verschleppt, ein weiterer Markt für …, genau, Sie wissen schon.

Ich fahre jetzt zum Flughafen Zürich, küsse eine niessende Mexikanerin und lege mich für eine Woche ins Bett.

Gute Nacht, Schweiz!

Posted by bobsmile in internettesachen, nachdenksachen, politsachen, 0 comments

janeinwiesozialachsoja.SP

Im Gegensatz zu „reduce to the max“ Auftritten, wie am Beispiel srgssrideesuisse mit den extrabreiten Visitenkarten für die extrabreiten eMail-Addressen, hat sich jetzt eine Partei mit einem „reduce to the nix“ Slogan ein neues „Gesicht“ gegeben.
spsagja

Kein Wunder wird bereits prominent gelästert und Partei intern hinterfragt.
Die rote Rose ist tot, es lebe der ecken- und kantenlose rote Kubus.
Und die Verwirrung steigt, doch das ist Programm. Muss wohl so sein. Ja? Nein? Egal.

Ich sehe da bereits Probleme für den Abstimmungsplakatdesigner.
Ein schönes Beispiel fand ich bei swiss-lupe:

Aber wie bugsierer schon anmerkte:
Die anderen Parteien machen es auch nicht besser mit ihrem Auftritt und kommen daher wie ein Newsnetzableger, eine Versicherung oder ein Landikatalog.

Posted by bobsmile in politsachen, 0 comments

Die Qual mit der Wahl

Was auf nationaler Ebene Herr Blocher (Ich muss wollen, oder will ich vielleicht doch nicht …), ist in Zollikofen

Stefan Funk. Erst wollte er zu 99% aufhören, jetzt stellt er sich doch zu 51% für’s Gemeindepräsidium. Wäre dann also, falls gewählt, nur ein halber Präsident, denn es handelt sich ja um einen 100% Job, (nach eigenen Angaben sogar um einen 150% Job, denn die Wochenenden gehören zur Beziehungsbildung dazu.)

Nach soviel Rechnerei brummt bobsmile der Kopf, darum schaut er sich mal die Gegenkandidaten an:

Gilbert Hangartner, grün in der Gesinnung, aber auch hinter den Ohren, will Defizite ausgleichen (wohnt erst 2 Jahre in der Gemeinde) und mit den Leuten direkt reden, „seinen“ Kindern eine Tagesstätte und Grünflächen spendieren, und das alles locker in einer 4 Tage-Woche unterbringen. Nö, geht gar nicht!

Bleibt also noch der dritte im Bunde:
Roland Stucki der Fussballer (hat er mit Funk gemeinsam) fährt eher so auf der christlichen Schiene. Nebst seiner Tätigkeit beim Verein Arche Noa, wo er Scheidungen verhindert und sonstige Lebenshilfe ummünzt, möchte er, wenn gewählt auch als Präsi die Scheidungsrate in Zollikofen bekämpfen.
Toll, das braucht bobsmile, feiert er und Frau doch im nächsten Jahr den 20. Hochzeitstag.
Tja, somit leider keiner dabei, der so richtig bobsmiles Vertrauen verdient. Man darf gespannt sein, wer das Rennen macht, zum Schluss siegt wohl die Vernunft mit dem kleinsten Übel und es herrscht (vertraute) Funkstille.
Posted by bobsmile in politsachen, 0 comments

Kuriose Stauwarnung in Zollikofen

Wer von Bern her durch Zollikofen fährt, hat sie vielleicht schon bemerkt: Die automatischen Warntafeln „Stau in Zollikofen“, die meistens zu Unzeiten eine Stauwarnung anzeigen, obwohl nur einzelne Fahrzeuge die Bernstrasse befahren!

Stauen sich hingegen die Fahrzeuge während des Stossverkehrs, ist keine Warnung zu sehen!

Wenn man den Standort der Signalisation mit der Korridorstudie aus dem Jahr 2005 vergleicht ist ersichtlich, dass die bereits installierten, (bisher) aber nutzlosen Warntafeln wahrscheinlich zur geplanten „Pförtner mit Dosierung“ gehören, also so etwas wie die Phase Rot am Gotthard.
🙂

Wer wissen möchte, ob er besser auf der Autobahn bleiben soll, statt in Zollikofen zu stehen, der werfe am besten einen Live-Blick auf die Bernstrasse.


(Quelle: zuend.net/webcam)

Posted by bobsmile in politsachen, sonstige sachen, 0 comments

free tibet – made in china

Dumm gelaufen!

made in china

Keine andere Flagge wurde in den vergangenen Wochen so häufig geschwenkt wie die tibetische. Sie steht für die geforderte Unabhängigkeit des Landes und ist vor allem bei antichinesischen Demonstranten beliebt. Bei einer Durchsuchung einer Fabrik in China kam jetzt ans Licht: Die Flaggen sind „made in china“.

(Ganzer Artikel unter www.welt.de)

Doch wie immer, wenn eine Sache boomt, wird das skrupellose Merchandising kräftig angekurbel, wie hier im Artikel der Sueddeutschen Zeitung zu lesen ist:

[…]Ein Ende des Booms ist vorerst nicht abzusehen. Promex-Mann Saur fasst den Aufschwung eindrucksvoll in Worte. „Was früher unser Jahresgewinn mit Tibet-Fahnen war, verdienen wir jetzt in der Woche.“ Auch er hat Verträge mit chinesischen Produzenten, die bezögen sich jedoch nicht auf die Herstellung von Tibet-Fahnen. Wer etwas anderes behaupte, der verhalte sich „geschäftsschädigend“, schiebt er verärgert hinterher. Es geht schließlich um einen „vier- bis fünfstelligen Betrag“, den Promex pro Woche mit den Flaggen des Himalaya-Hochlandes verdient.[…]

(Ganzer Artikel unter sueddeutsche.de)

Was soll’s, die Leute kaufen die Produkte, ohne gross zu hinterfragen und protestieren dann damit, weil es eben gerade hip ist …

Posted by bobsmile in politsachen, 0 comments