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Mountainbike Schnupperfahrt

Gestern war es endlich soweit. Der innere Schweinehund wurde an die Leine genommen und das Abenteuer „mit Mountainbike über Stock und Stein“ konnte stattfinden.

 MTB Tour

Urs spielte für mich den Personal-Trainer und gab mir neben einem seiner High-Tech-Geräte auch noch gleich ein paar Tipps für Steigungsbewältigung, Wurzelüber- und Schlammdurch- querungen. Während den ersten schwankenden Metern fand eine Schnellbleiche zur Bedienung von Gangschaltung und Bremserei statt. Danach ging’s auch schon ab in den Wald mit Anschauungs-unterricht in Wurzelkunde und Traktionsphysik. Durch die tolle Einstellung meines Personaltrainers, (keine Hektik und Kräfte einteilen), blieb der Spassfaktor hoch, so dass ich bis zum Schluss ganz gut mithalten konnte.

Aprospos Schluss, da hatte sich mein PT sich was ganz Tolles ausgedacht. Zum „Beineausschütteln“ ging es ca 100m einen kleinen schmalen Weg zum Ausgangspunkt hinunter, nur war dieser Weg eigentlich eine Holztreppe, was mir der PT aber listigerweise verschwieg und ich zu spät realisierte. An einen Abbruch der Fahrt war nicht mehr zu denken und so wurden es meine schlimmsten 100m auf einem Fahrrad. Obwohl der Hightechesel willig alle Schläge wegsteckte, starb ich tausend Tode bis ich endlich zittrig, aber heil unten ankam.

Fazit: Nach eineinhalb Stunden Stramplerei in der hügeligen Natur irgendwo zwischen Aare und Sense, war ich um eine anstrengende, aber schöne neue Erfahrung reicher. Merci Urs!

P.S.:
Diese Zeilen schrieb ich heute zur Abwechslung mal im Stehen(!)

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MHB und das letzte Meisterschaftsspiel

Wir Handballer vom ATV Mattenhof-Holligen (Durchschnittsalter bei 49 Jahren) haben gemeinsam beschlossen, in Zukunft keine Meisterschaft mehr zu spielen. Somit stand heute Samstag das letzte Spiel gegen Handball Münsingen auf dem Programm.
Mit gemischten Gefühlen und endtäuscht über die Niederlage froh über den verletzungsfreien Ausgang der Partie, feierten wir den Abschluss einer schönen Zeit.

Prost MHB!

Mehr Bilder von diesem historischen Augenblick gibt es hier:

Prost Handball ATV Mattenhof-Holligen!


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Silvester im Saas

Tageskarte

Man gönnt sich ja sonst nix!

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Wenn der Winter schläft …

Gestern holte ich mein Snowboard bei der Migros vom orangen Grossverteiler ab.
Die haben mir für 15.- Fr. die Kanten nachgeschliffen, obwohl es das eigentlich gar nicht als Einzel-Service gibt. Doch der zuständige Detailhandelsfachmann machte mich darauf aufmerksam, dass nach dem Schleifen meines Schneebretts da wahrscheinlich kein Belag mehr drauf sei und er mir keine Garantie geben könne und überhaupt…

Da erklärte ich ihm, dass ich nicht weiss, ob mein handballgeschädigtes Knie überhaupt eine ganze Wintersaison durchhält und ich mir deswegen kein neues Brett anschaffen will, da es womöglich die letzte Saison sei und ob man da nicht…

Na gut, antwortete der Fachmann und sagte, er könne das Brett ja mal nur so zum Schleifen durchlassen. Aha, geht doch.

Beim Abholen brachten wir dadurch die Detailhandelsfachfrau ins Schwitzen.

(O-Ton: „Kantenschleifen gibts hier auf dem Zettel nicht. Hm, nehmen wir halt den Code für einmal Bindung einstellen, hauptsache meine Kasse stimmt.“)

So weit so gut, nur, was mache ich jetzt mit meinem frisch geschliffenen Brett?
Denn hier geht im Moment ( heisst am 5. Dezember! ) nicht viel:

webcam_dez06_1.JPG Samedan Schilthorn

Sörenberg Zermatt Bettmeralp

Saanersloch (Saanenmöser) Savognin Arosa
(Bildquelle: SF Meteorama)

Letzte Woche holte ich meine Yamaha vom Mech, der ihr einen kleinen Service mit frischem Öl verpasst hat. Gutes Gefühl, sie läuft wie eine Eins.

Fazit: Wenn der Winter halt noch pennt, dreh ich ’ne Runde im Advent…

Yamaha

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know how…

Diese süsse Karte flatterte heute zu uns ins Handballtraining.

merciviumau

knowhowfactoy – good to know, how to do!

Und eurem Papi wünschen wir gute Besserung für seine lädierte Wade…

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Rippenbekenntnisse

Autsch

Naja, die Versicherung musste ich jetz nicht gleich bemühen, aber so eine Prellung ist ganz schön schmerzhaft. Gemäss Aussage eines internetten Onkel Doktors vom Unispital ZH zu einem ähnlich gelagerten Fall dauert so eine Abheilung schon so ein paar Wochen.

Übrigens wird eine Rippenprellung viel schmerzhafter wahrgenommen als ein Rippenbruch.

Hätte mein Handballkollege doch nur fester draufgehauen, dann täte es mir jetzt nicht so weh! 😕

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Der Bauch muss weg!

Eigentlich wollte ich was zu Floyd Landis schreiben, der nach seiner einwandfreien Überführung etwas arg naiv mit absurden Verschwöhrungstheorien um sich schmeisst.

„Mein Ziel ist es, meine Unschuld zu beweisen“, sagte der 30-Jährige in einem Interview mit -> USA Today. Na, da wird er ja wohl jetzt auch jede Menge Zeit dazu haben…

Der richtige Zeitpunkt um über die eigene Fitness nachzudenken, denn bobsmiles Bauch ist nach den Sommerferien merklich runder geworden und eine gewisse Trägheit macht sich bei ihm breit.
Also, rein in die Joggingschuhe und los gehts. Nachfolgend sind in lockerer Form die Trainingsergebnisse der laufenden Woche aufgelistet:

Anfangsgewicht: 79.7 kg

Montag : 2000 Schritte auf dem Step : 14′ 34“
Dienstag : Rundlauf durch den Buchsiwald : 27′ 21“
Mittwoch : FDH, na immer hin!
Donnerstag : Rundlauf durch den Buchsiwald : 25.35″ (aha)
Freitag : FDH
Samstag / Sonntag : äh, vergessen ?

Gewicht nach einer Woche: 78.3 kg.
Jetzt passt bobsmile so langsam wieder ins Lederkombi… 🙂

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1:11 – oder warum Sportler ihre Seele verkaufen…

Ohne jetzt auf die zu 99,9 % zur A-Probe übereinstimmende B-Probe zu warten, kann Floyd Landis wohl schon mal in der Zeitung den Stellenanzeiger aufschlagen.

Das normale Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron liegt bei 1.5, der für die Dopingbekämpfung festgelegte Grenzwert wurde von 6 auf 4 gesenkt. Sportler mit erhöhtem Testosteronwert erhalten ein Attest, aber Landis Wert liegt bei absurden 11 und wird von ihm als „natürliche Erhöhung“ ausgegeben.

Komisch ist nur, dass er nach eigener Aussage während der Tour de France bereits neunmal kontrolliert wurde, sein erhöhter Testosteronwert dabei aber niemandem aufgefallen zu sein scheint!

Das im Ausdauer- und Leistungssport geschluckt und gespritzt wird, was das Zeug hält ist ja nichts neues.
Aber es ist mir einfach unverständlich, weshalb überführte Sportler bis zuletzt sich dem Selbstbetrug hingeben und lieber von Verschwörung (Justin Gatlin USA, 100m Läufer, 2005 positiv auf Testosteron getestet), natürlicher Veranlagung (Floyd Landis) oder von Verfahrensfehlern (Tim Montgomery USA, 100m Läufer, 2004 positiv auf THG getestet) reden.

Was treibt einen Landis zur Einnahme einer verbotenen Substanz, die ihn spätestens bei einem Sieg wieder vom Sockel schmeisst?
Ist es der Wunsch, wenigstens einmal für einen kurzen Moment im Rampenlicht ganz oben zu stehen?  Heute ein König!

Nachlese: NZZ – Testosteron – beliebte Ausreden

Oder sind es wirklich nur die lukrativen Verträge der Sponsoren und dadurch der Druck, Leistung zu bringen, koste es was es wolle?

Oder sind es wie im Fall Justin Gatlin die Zwischenhändler, namentlich Trainer Trevor Graham, oder Nahrungsergänzungsmittelhersteller Victor Conte, die ihre naiven Schützlinge missbrauchen, ihnen saubere medizinische Betreuung vorgaukeln und die fetten Erfolgsprämien einstreichen?
Nachlese: NZZ – Anatomie eines Betrugs

Es ist ein Teufelskreis, ohne Spitzensport gibt es keine sportliche Breite, ohne Sponsoring keine Turniere und Wettkämpfe. Aber so lange die Früchte immer höher hängen, wird wohl auch unerlaubte Leistungssteigerung immer ein Thema bleiben.

Welches Denken hinter all diesen Betrügereien steckt, formulierte der 1988 nach seinem Olympiasieg über 100 m mit Anabolika erwischte Ben Johnson so: „Den Leuten ist das egal, den Sponsoren ist das egal. Alles, was sie sehen wollen, ist der schnellste Mann – ober er 9,7 läuft oder 9,8 oder was immer. So funktioniert das, und die Leute müssen damit leben und die Leichtathletik einfach geniessen.“ Ist der Sport wirklich so zynisch?

Nachlese: NZZ – Aufstieg und Fall eines Turboladers
 

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Vier Handballer im Marzili…

Alle, die es gestern verpasst haben.

Aaremarziliinfo – SELBÄR SCHULD! –

Ich meine jetzt nicht Deutschlands Ausscheiden, nein, das kam erst in der Nachspielzeit.

 

Marzili, 18:30, Aaretemperatur 20°C.
Premiere von bobsmiles Aareschwumm!
(Ähem, und das nach 17 Jahren Ortsansässigkeit.)
Die Stimmung unter den 4 (in Worten: vier!) Anwesenden war unbeschreiblich gut.

Aufsteller Absteller

Kleiner Wehmutstropfen dieses sonst gelungenen Alternativtrainings im Marzili:
14 abwesende Handballer, davon 2 unentschuldigt.
Neben Ferien und Verletzungen das Hauptargument :
„Schwimmen ist nicht mein Ding.“

Schade, man hätte auch im Nichtschwimmer mit den fünf mitgebrachten Bällen spielen können…

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Fahnenflucht oder Frauen haben meistens einen Sinn für's Praktische…

Sonntag, 25.6.2006
Portugal prügelt Niederlande aus dem Turnier.

Gestern, 27.6.2006
Zidane und Co. schiessen sich gegen Spanien ins Viertelfinale.

Heute, bei Lotte und Jan
Lotte: „Sag mal, was machst du jetzt eigentlich mit deiner Fahne am Balkon?“
Jan: „Ich lasse sie noch etwas nachwehen, warum?“
Lotte: „Ach, nur so.“ …

Frankreich (c) by Lotte

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