Bobsmile's Blog

::staunen ::wundern ::hinterfragen

Vorweihnachtsglühen

Was sich da gestern am Himmel für kurze fünf Minuten abspielte, war wieder einmal ein herrlich anzusehender theatralischer Abgang der Sonne. Leider nur mit dem Handy festgehalten. Ist wie mit dem Regenschirm, nie da, wenn man ihn braucht. Nimmt man ihn mit, bleibt der Regen aus. Heute hab ich die Spiegelreflex mit dabei, ergo wird wohl kein Wetterphänomen zu sehen sein, dafür hat Meteo den Regen angekündet …

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Vorwinterblühen

Da staunten wir nicht schlecht:  Anscheinend bricht bei unserem Ginster gerade der zweite Frühling aus:

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Les petites fugues

Im Radio wird die Meldung durchgegeben, der Filmemacher Yves Yersin sei gestorben.
„Hm, wer ist Yves Yersin?“, denke ich und höre auch so gleich den Titel eines seiner Werke:

„Les petites fugues“

Und da macht es Klick im Kopf und ich habe Hummeln im Bauch.
Les petites fuges, das ist

„Ein Spielfilm über den Bauernknecht Pipes (Michel Robin), der mit seiner Pensionierung und mit Hilfe eines Mofas zum ersten Mal im Leben eine Art Freiheit erlebt. Der Film rührte Generationen zu Tränen.“
(Quelle: srf1 – Schweizer Filmregisseur gestorben)

Wir mussten uns den Film damals (1979) im Französischunterricht ansehen, und seither gehen mir die Bilder und Geräusche dieses stillen Meisterwerks nicht mehr aus dem Kopf, haben sich eingebrannt und ploppen bei Gelegenheit immer wieder mal auf.

Schön, dass SRF1 den Film am Samstag 24.11.2018 im Programm hat. Ich nehme ihn auf und werde mich am Abend auf eine Zeitreise in meine Jugend begeben. Ja, da freu ich mich drauf.

Hier der Teaser zum Film:

 

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Kürbiskopf

Irgendwie sendet uns der Winter noch so gar keine Vorboten, nur zögerlich sinken die Temperaturen. Und während andere bereits den Adventsschmuck aus dem Keller hervorkramen, und die LED-Schlangen vorzeitig an den Balkongeländern drapieren, erfreuen wir uns immer noch am lustigen Kürbiskopf mit Teelicht.

Mr. Pumpkin

Ich mag den freundlich in unser Wohnzimmer lachenden Kürbiskopf aus Ton einfach.
„Aber nur bis zum 1. Advent“, meint Bobsmiles Frau. „Dann kommt er definitv in den Keller!“

Psst, ich muss mir was einfallen lassen, vielleicht schmücke ich ihn einfach mit ein paar Tannenästen und einer roten Zipfelmütze … 😀

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Ohne Rolf am Mordpol

Richtig gelesen: Wir waren erneut am Mordpol, diesmal aber „OHNE ROLF“.
🙂

„Wer ist Rolf?“, fragen Sie.
Nicht wichtig, denn Ohne Rolf ist das Luzerner Komikerduo Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub, das mit intelligentem Flipchartblättern sein Publikum mit ausgefeilten Dialogen fesselt, dass einem die Augen tränen vor Lachen und man kaum noch lesen kann, was da alles an Wortwitz daher kommt.
Raffinierte Inszenierung auf Basis des geschriebenen Wortes und am Ende war Christof tot. Oder wars der Jonas? Oder vielleicht doch der Autor? Jedenfalls kam auch eine Giraffe in Pumps und ein Autor mit Sack überm Kopf vor.

Im Klartext: Wer sie noch nie gesehen gelesen hat, unbedingt eine Vorstellung besuchen! Es lohnt sich.

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Ausflug zum Mordpol

Anlass war die Eröffnungsfeier der 13. Krimitage mit der Verleihung des Burgdorfer Krimipreises.

Ausgezeichnet wurden: Ursula Poznanski und Arno Strobel mit ihrem Krimi „Anonym“.

Nach einer unterhaltsam und mit Schalk inszenierten (Raubtiere auf der Bühne und ein älterer, in Vergangenheit schwelgender Turnlehrer) Preisverleihung, gaben die beiden Preisträger in der ehemaligen Turn-, und jetzt Kulturhalle, interessante Einblicke in ihr gemeinsames Schaffen.

Nach den zwei vorgetragenen Kapiteln bin ich total gespannt, wie es mit den in ihren Charakteren grundverschiedenen Ermittlern und ihr Eintauchen ins omninöse Darknet weitergeht.

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Lebensrettende Sofortmassnahmen – Nur nichts tun ist falsch

Als ausgebildeter Ersthelfer in unserer Firma nahm ich gestern Abend am zweijährlich stattfindenden BLS-AED-SRC Wiederholungskurs teil. Vier Stunden übten wir anhand von Fallbeispielen (Herzinfarkt, Hirnschlag, schwere Verletzung,usw.) Leben zu retten. Der Kurs bot zum Glück keine trockene Theorie, sondern viel praxisbezogene Übungsmöglichkeit und da sowieso nur motivierte „Freiwillige“ anwesend waren, konnte der Abend als voller Erfolg verbucht werden.

Nur nichts tun ist falsch!

Wie immer an solchen Übungsabenden kam auch wieder die Frage zur Rechtslage: Kann man haftbar gemacht werden, falls ein Patient Schaden nimmt bei der Reanimation, oder sonstigen Ersthilfe?

Antwort: Nein, denn das Schweizerische Strafgesetzbuch präzisiert in Artikel 128, dass man bei Unterlassung der Nothilfe oder bei Behinderung der Nothilfeleistung
mit einer Freiheits- oder Geldstrafe rechnen muss. Das heisst konkret: Man ist verpflichtet, einem verletzten oder in unmittelbarer Lebensgefahr schwebenden Menschen zu helfen, wenn man sich dabei nicht selbst in Lebensgefahr bringt.

144 reicht aus

Wenn man einmal nicht weiss, was zu tun ist, oder es die Gefahrenlage nicht zulässt, direkt einzugreifen, auf jeden Fall die Sanität unter der Nummer 144 anrufen. Die helfen weiter. Dank dem Handy, dass man neben den Patienten legen und auf Lautsprecher stellen kann, können inzwischen sogar vollkommene Laien angewiesen werden, BLS, (CPR) durchzuführen und den AED anzuwenden.

Mein Kurs-Fazit

Heute morgen schmerzte mich zwar mein linkes lädiertes Knie ungemein vom vielen Lebensretten, aber trotzdem  bin ich froh über den gestrigen Übungsabend, denn nun fühle ich mich wieder um einiges sicherer, sollte ich in Zukunft bei einem Ernstfall Erste Hilfe leisten müssen.

 

Begriffe:

  • BLS – Basic Life Support, die Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • CPRCardio Pulmonale Reanimation,  Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • AEDAutomated External Defibrillator, oder auch kurz „Defi“ genannt
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(Jahres-)Zeitumstellung

Pünktlich zur Umstellung von Sommer- auf Winterzeit, lässt auch Mutter Natur ihr buntes Herbstkleid mal eben winterlich weiss besprenkeln.

22.10.2018 – 13:48 / 20°C / Sonnenschein

Die kalten Tage sind da und mit ihnen der lang ersehnte Niederschlag.

28.10.2018 – 10:31 09:31 / 3°C / Schneegestöber

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Rendez-vous Bundesplatz 2018 – eine Bruchlandung

(Bild-Quelle: Rendez-vous Bundesplatz 2018)

Achtung: Geschmackssache!
Der nachfolgende Bericht ist natürlich nur unsere Wahrnehmung. Möglicherweise sahen es andere „tout contraire“. 😉

Man vergleicht ja gerne mit bereits Erlebtem und so hatten es die Nachfolgeproduktionen des Rendez-vous Bundesplatz 2011 immer etwas schwerer, bobsmile und Gattin zu begeistern.
Trotzdem waren wir gespannt, ob es den Machern gelingen würde, uns wenigstens dieses Jahr etwas zu verzaubern, nachdem sie uns im 2017 mit „RESET“  eher schwere Kost zur Reformation servierten.

Dessine-moi un mouton

Diesjähriges Thema: Der keine Prinz – pardon: le petit prince, (denn alle Dialoge waren zu Ehren Antoine de Saint-Exupéry in französisch zu hören, mais oui!)

Obwohl – oder gerade weil wir die Geschichte des kleinen  ausserirdischen Planetenputzers in den Grundzügen kennen, irritierten uns die Bilder doch sehr stark, denn es war nicht immer ersichtlich, was das Künstlerteam denn damit genau ausgedrücken wollte. So erinnerte der Fuchs eher an einen Chihuahua, der in Übergrösse die anwesenden Kinder ziemlich erschreckte. (Man hörte tatsächlich vereinzeltes Wimmern und Weinen!)


(Bild-Quellen: https://www.rendezvousbundesplatz.ch/keyvisuals/)

„On ne voit bien qu’avec le coeur. L’essentiel est invisible pour les yeux.“

Vielleicht hätten die Macher sich nicht ganz auf unsere Herzen verlassen sollen, denn anders als zur Literatur  möchte bei einem Lichtspektakel  das Auge etwas zu Sehen bekommen. Leider wird die imposante Bundeshausfassade immer mehr zur reinen Leinwand. Gut zu sehen am Beispiel des stilisierten Rosengartens, der etwas ideenlos daherkam, aus meiner Sicht ein Griff ins Klo.


(Bild-Quelle: https://www.rendezvousbundesplatz.ch/keyvisuals/)

Warum liessen die Macher die Rosen nicht an den Säulen des Bundeshauses emporwachsen, sich langsam um die Fenster ranken, so dass am Ende das ganze Gebäude als Rosenschloss erblüht? Schade, hier wurde leider viel Potential verschenkt. Da kann ich auch ins Kino gehen.

„Isch fertig?“

Am Ende musste sogar das Klatschen eingespielt werden, damit die Menge wusste, aha die Vorstellung ist beendet, und zur Musik Patent Ochsners „Belp Moos“, wo jüngst Sky Work ihr Grounding hatte, klatschte das Publikum artig mit. Die Erde hat uns wieder.

Für uns war Rendez-vous Bundesplatz 2018 leider eine Bruchlandung. Zu abstrakt in der Bildsprache  und zu platt in der Inszenierung, (z.B. war „der Laternenanzünder“ gar nicht zu sehen, „der Eitle“ war ein grüssender Tourist, hallo – geits no?) so liess uns das „Spektakel“ leider etwas enttäuscht zurück.

Ausblick für 2019: Vielleicht ein „2011 – RELOADED“? 😀

 

 

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Sonntagmorgenerwachen

Guten Morgen, kleiner Falter. Noch kannst du dich an den Blumen gütlich tun, doch schon bald wird es hier oben in den Walliser Alpen, wenn auch spät, eher ungemütlich für Insekten.

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