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29 Okt 2014

Und wann hast Du das letzte Mal …

Erstellt von Bobsmile. 4 Kommentare

… dein Smartphon gestreichelt? Immer mehr wenden wir uns von der unmittelbaren Umgebung ab und blicken dagegen durch ein kaltes  elektronisches Kästchen auf die Welt. Interaktion passiert per Wisch statt per Augenkontakt, und die Unfälle im Strassenverkehr mit unachtsamen Passanten nehmen zu.

(Bild des Künstlers Babycakes Romero via 20 Minuten online)

Künstler Babycakes Romero

Zugegeben, es ist verführerisch, sobald eine Minute mal nichts läuft, das kleine Gatchet mit den tausend Möglichkeiten zu zücken; auch ich habe mich schon dabei ertappt. Doch mich erschreckt die Entwicklung, immer und überall seinen Personal Assistent hervorkramen zu müssen, nur um die leere Zeit mit Nichtigkeiten aufzufüllen, oder weil einem das Gespräch langweilt(?!), statt mit einem eigenen Beitrag das Gespräch in Fahrt zu bringen.

Mein Appell: Bevor die Hand zum Smartphone greift, einfach hinterfragen, warum gerade jetzt?

Beiträge zum Thema:

27 Jul 2014

Zwischenhoch im Sommerloch

Erstellt von Bobsmile. 3 Kommentare

Nach einem trüben Morgen lachte doch noch die Sonne und wir machten einen Spaziergang in die Umgebung.

Vom Balkon aus …

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… durch den Siedlungsvorhof …

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… über die Felder …

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… und begegnetem einem Bauernhof 2.0 – mit eigenem Kunstrasenkleinfeldfussballplatz (!)
Was es nicht alles gibt. 😀

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Links zum Projekt „Hasi-Hof“ in Münchenbuchsee:

21 Jul 2014

Und was liegt bei dir auf dem Nachttisch?

Erstellt von Bobsmile. Keine Kommentare

Bei mir ist es Arnaldur Indriðason – mehrfach!

Warum? Weil meine Frau mir bereits mit drei Büchern voraus eilt. 😀

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Mehr durch Zufall stiessen wir auf diesen Isländischen Krimiautoren, den uns zum Glück eine Buchhändlerin empfohlen hatte. Schon die ersten Seiten von „Menschensöhne“ weckte die Neugier in mir und liess mich bis zum Ende nicht los. Arnaldur Indriðason versteht es meisterhaft, die Spannung bis zum Ende zu halten, und das alles in einem unaufdringlichen Erzählstil, ohne Effekthascherei und konstruierte Winkelzüge. Alles erscheint am Ende logisch und durchdacht. Die verschiedenen Schauplätze werden gut miteinander verwoben, die private Seite des Kommisar Erlendur wird nach und nach enthüllt, von Buch zu Buch erfährt man mehr, auch über seine Mitarbeiter Elinborg und Sigurður Óli.

Ebenfalls spannend ist es, nur durch die Erzählungen ein Stück Island kennen zu lernen, eine Insel auf etwas mehr als 325’000 Leute leben, 2/3 davon in Reykjavík. Helle Sommer, kalte lange Winter, karge Gegenden, eine sich rasch ausdehnende Hauptstadt, ökonimische Landflucht, soziale Eigenarten, zum Beispiel redet sich auf Island jeder mit dem Vornamen an, das war anfangs beim Lesen etwas gewöhnungsbedürftig. 😀

Fazit: Jedes weitere Buch macht Lust auf mehr – und Arnaldur Indriðason hat uns bisher nicht enttäuscht.

Hinweis für Nachahmungstäter: Unbedingt mit seinem ersten Roman „Menschensöhne“ beginnen und dann die Reihenfolge der Erscheinungen einhalten. Auch wenn die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind, die privaten Geschichten ziehen sich über mehrere Bücher und lesen sich in der richtigen Reihenfolge viel besser.


 

18 Jul 2014

Thorberg „erwirtschaftet“ 5.5 Mio Gewinn!

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Da musste ich gestern in meiner Hauszeitun „Der Bund“ zweimal hinlesen. Ein Gefängnis war für mich bisher eine Steuerfinanzierte Institution, welche kriminelle Individuen beherbergt und sie so vor der Gesellschaft schützt. Jetzt lese ich, dass dieser „Betrieb“ 2010 einen Gewinn von
5,5 Millionen ausweist.


(Bildquelle: DerBund online – newsnetz)

Hallo, wie denn das? Gemäss Bericht decken die geregelten Tagesansätze für Kostgeld (Geld, dass die einweisenden Kantone dem Thorberg für die Unterbringung der Häftlinge bezahlen müssen) gerade mal so die Aufwände bei einer Auslastung von 95%. Darüber hinaus kann der Thorberg durch grössere Belegung oder straffere Prozesse einen kleinen(!) Gewinn erzielen.

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12 Jun 2014

Via Leitern über Brücken zum Mamilchloch

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Ausflug Weissenburgbad – Leiterenweid – Mamilchloch

 

 

(Mehr Fotos in Bobsmiles Bilderwelt …)

Lageplan Weissenburgbad – Leiternweid

WeissenburgLeiteren

 

 

28 Mai 2014

„Ja zu Europa, Nein zu Europa“

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Die PARTEI

mit Martin Sonneborn an der Spitze hat es geschafft. Mit überspitzten Aussagen und einem Programm, das Europagegnern, wie -befürwortern etwas zu bieten haben scheint, – und dank dem Bundesverfassungsgericht, dass die 3% Hürde abschaffte, sitzt der Satiriker und Chefredaktor nächstens in einem bequemen Sessel in Brüssel und zügelt 33’000 Euro im Monat ab. Einfach nur fürs Abnicken der Kommisionsbeschlüsse, wie er selber sagt. Und er ist dabei nicht eigennützig, nein, er möchte das Vergnügen mit seinen Spezis teilen:

„Ich werde mich vier Wochen lang intensiv auf meinen Rücktritt vorbereiten“, so Sonneborn gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Ihm sollen dann PARTEI-Genossen folgen, der Plan sieht so aus: „Wir werden versuchen, monatlich zurückzutreten, um 60 Parteimitglieder durchzuschleusen durch das EU-Parlament“, sagte der Journalist.

Auf diese Weise könne sich jedes Mitglied einmal für 33.000 Euro im Monat Brüssel anschauen, zurücktreten und noch sechs Monate lang Übergangsgeld beziehen. „Wir melken die EU wie ein kleiner südeuropäischer Staat,“ so der 49 Jahre alte Satiriker.

Quelle: euronews.com

Klar, die Realität sieht anders aus, aber das ist ja auch nicht der Anspruch dieser Partei. Sie wollen [Zitat die-parte.de] „ja nur spielen – und Spass! – und ein bisschen Merkel ärgern …“ 😉

Und so erstaunt es nicht, dass bei aller Politikverdrossenheit in Europa eine Partei mit einem sinnentleerten Programm über 180’000 Stimmen für sich gewinnen kann. Denn oft unterscheiden sich die Worthülsen in den Programmen der etablierten Volksvertretervereine nicht wesentlich von jenen der PARTEI. 😀

Und, im Zeitgeist der Spass- und  Like-Gesellschaft ist man mit Zustimmung beim Netzdurchklicken schnell bei der Hand, ohne dem ganzen wirklich Aufmerksamkeit zu schenken. So hat Sonneborn auch noch keine Glückwünsche zum Einzug ins Europaparlament erhalten.

Jedenfalls ist die PARTEI nicht die einzige verarschende „Kraft“ in Brüssel.

Siehe dazu auch den Beitrag bei swiss-lupe über die AFD.

 

15 Mai 2014

Verstörend, aber auch faszinierend – zum Tod von Künstler H.R.Giger

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H.R. Giger

(Quelle: wikipedia)

Ein grossartiger Künstler, dessen Werke mich schon immer fasziniert haben und weiterhin auch faszinieren. Leider wurde er am 12. Mai 2014 viel zu früh durch einen Unfall aus dem Leben gerissen.

Da ich den Mensch H.R.Giger zuwenig kenne, um jetzt hier gross über ihn zu schreiben, verwiese ich lieber auf die stimmigen Nachrufe im Netz:

Alien-Schöpfer HR Giger mit 74 Jahren gestorben (golem.de)
H.R. Giger – Nachruf auf den Alien-Erfinder (spiegel-online)
Der „Alien“-Vater ist tot (Der Bund)

13 Mai 2014

Schlammschlacht rund ums Shoah-Business

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Ein US-Gericht hat die belgische Autorin einer gefälschten Holocaust-Autobiografie dazu verurteilt, ihrem Verleger 22,5 Millionen Dollar zu zahlen. Die Autorin Misha Defonseca hatte die Erfolgsstory «Leben mit Wölfen» frei erfunden.

Wie scham- und geschmacklos aber auch – könnte man denken.
Beleuchtet man allerdings etwas die Hintergründe, kommt der Verlag Mt. Ivy Press und deren Leiterin, Jane Daniel, ganz schlecht weg. Nicht nur dass sie die phantasievolle Erzählerin Misha Defonseca um ihren Anteil betrogen hat, nein, sie war ursprünglich sogar Auslöser dieses Hoaxes. Ein weiterer unrühmlicher Stein im Shoah-Business (-> Amerikaniserung des Holocaust)

Denn gemäss Henryk M. Broders Ausführungen zur Begegnung 1996, (also noch vor der Veröffentlichung des Buches,) mit den drei Protagonistinnen (Erzählerin Misha Defonseca, Ghostwriterin Vera Lee und Verlegerin Jane Daniel) war die Geschichte alles andere als wasserdicht. Weder schriftliche Belege, noch lebende Zeitzeugen konnten die autobiographischen Erlebnisse Defonsecas untermauern.

Zitat Jane Daniel, Verlegerin:
„Das Buch war meine Idee“, sagt Jane Daniel mit dem Stolz einer Entdeckerin, die bei „Rudis Reste Rampe“ ein echtes Fabergé-Ei gefunden hat.
[…]
„Ich verlege alles, was ich verkaufen kann.“

So so, und jetzt bekommt sie sogar ihre 22.5 Mio Dollar wieder zurück, nachdem sie sich an der gefakten Autobiographie eine goldene Nase verdient hat.
Also wer ist hier nun Betrügerin und wer Betrogene?

Jedenfalls scheinen die Hintergrundberichte zu dem Fall spannender zu sein, als das eigentliche Streitobjekt, die erfundene Geschichte „Leben mit Wölfen“ (im Original: „Misha: A Memoir of the Holocaust Years“).
Denn das gehört definitiv zurück ins persönliche Kopfkino der Misha Defonseca, alias Monique De Wael.

Zitat Defonseca
„This story is mine. It is not actually reality, but my reality, my way of surviving.“ (Quelle: AFP)

Quellen und Artikel zum Thema:

 

13 Apr 2014

Warnung vor dem toten Winkel

Erstellt von Bobsmile. 2 Kommentare

Mit Vergnügen hatte ich mich über die Rubrik Beschildert geschildert bei Flohnmobil amüsiert, als mir dieses Bild im Walliser-Bote auffiel:

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Wenn man den ramponierten Veloständer am unteren Bildrand sieht, kann man sich gut vorstellen, wie sich die eingestellten Fahrräder wohl präsentieren müssen.

😀

9 Apr 2014

Wer tickt denn hier nicht richtig?

Erstellt von Bobsmile. 4 Kommentare

Montag war Scary Day.

Erst verweigerte mir die Migrosbank den Zugang zum e-banking („FEHLER – Falsche Eingabe“),
dann blockierte mir mein free mailer GMX den Zugang zum Postfach,
und dann fing auch noch meine Uhr an zu spinnen.
(siehe GIF-Animation)

Tick Tack

Der Sekundenzeiger rennt in drei Sekunden Sprüngen übers Zifferblatt.

Wer tickt denn da nun nicht ganz richtig, fragte ich mich und machte mich via Guugel auf die Suche nach Antworten:

1. Migrosbank hat mir die falsche Fehlermeldung präsentiert, richtig wäre  „505 – Dienst nicht verfügbar“ gewesen. Also nix falsche Eingabe oder so. Funktioniert seit gestern wieder.

2. GMX Blockade: Erst dachte ich, es hat einen Zusammenhang mit der neuen Konfiguration, da emails bei GMX ab 1. April (kein Scherz :)) standartmässig nur noch via SSL abgerufen werden. Das hatte ich aber schon länger umgestellt. Nein, es musste wohl mit dem Wirbel um geklaute Email-Passwörter zu tun haben. Jedenfalls konnte ich gestern wieder – ohne Änderungen – problemlos zugreifen. Hab auch keine Post vom Provider bekommen. Na dann, weiterhin toi, toi, toi.

3. Bleibt noch meine Uhr, die tickt immer noch komisch, obwohl die Zeit schon korrekt angezeigt wird.
Erklärung: Mein Quarzwerk hat eine sogenannte „End-Of-Life“ Funktion, sprich: Tickt die Uhr im 3-Sekunden-Takt ist ein Batteriewechsel angesagt.

Na also, scheint die (meine) Welt wieder in Ordnung zu sein, obwohl ich mich schon frage, wie da jemand an 18 Millionen Email-Kontendaten, also Namen und Passwörter im Klartext rankommt, denn Passwörter werden doch „normalerweise“ als Hashcode abgespeichert. Fragen über Fragen …