23 Feb 2012
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22 Feb 2012
Buchpreisbindung – Wenn Äpfel mit Birnen …
… verglichen werden.
Oder anders ausgedrückt: Mit gesetzlich genehmigten Preisabsprachen (sprich Kartell) soll die (Buch-)Kultur gefördert werden!?
oder 
ja-zum-buch.ch oder buchpreisbindung-nein.ch
Dazu empfehle ich jedoch folgende, klug hinterfragende und informative Beiträge im Netz:
- Bindet doch Bücher statt Preise (augenreiberei.ch)
- Hochbuchpreisinsel Schweiz (augenreiberei.ch)
- Das Buch ist eine Ware (Markus Schneider, schweizermonat.ch)
- Ja zur Birnenpreisbindung (ordnungspolitik.ch)
- Nein zur Buchpreisbindung (Blog der Autorin Alice Gabathuler)
- Buchpreisbindung: Der Kunde ist Melkkuh (substanz.davidherzog.ch)
Mein Fazit:
Buch-Autoren schaffen Kultur, die wird auf Papier gedruckt und verkauft. Je mehr verkauft wird, desto mehr verdient der Verleger und mit ihm der Autor. Der Buchhandel sahnt dabei über die Hälfte ab. Der Markt (wir Konsumenten) kaufen, was interessiert, gefällt und nicht zu teuer ist. Verbreitung von gedruckter Kultur kann nicht durch künstlich hohe Preise gefördert werden. Punkt.
Zudem ist die Abstimmungsvorlage derart schwammig formuliert, dass ich als Stimmbürger nicht sicher sein kann, über was ich da eigentlich schlussendlich abstimme.
Siehe dazu auch den Beitrag von Alice Gabathuler: Buchpreisbindung und Online-Handel
14 Feb 2012
Valentinstag – und der Rubel rollt!

(Bild:fleurop.ch)
Ursprünglich auf kirchliche Märtyrer Namens Valentinus zurückgehend und kurzzeitig ein katholischer Gedenktag, ist die heutige Variante des Valentinstags nur noch eine Erfindung der Schnittblumen-, Schokolade-, Mitbringsel- und Geschenkeindustrie. Es wird kräftig die Werbetrommel gerührt und im Radio Rezepte für Verliebte rezitiert. Ich brauche keine Möbelpacker für meine Beziehungskiste, denn ich bin nach knapp 23 Jahren Ehe immer noch ein bisschen verliebt. Aber das kommt von innen und nicht industrialisiert vom Grossverteiler.
Wo Gewinn produziert wird, bleiben Gefühle aussen vor!
Hier ein jüngstes Beispiel:
Kurz nach dem Tod von Whitney Houston hat Sony Music den Grosshandelpreis für das Best-of-Album um mehr als 60 Prozent angehoben, was bei iTunes den Kaufpreis automatisch angehoben hat. Wie The Guardian berichtet, sei im englischen iTunes Store der Preis von 4,99 Pfund auf 7,99 Pfund nach oben geschossen.
Noch Fragen?
13 Feb 2012
Gripen doch nur ein Papiertiger?
(Bild: wikipedia/Papierflieger)
Wem wird denn hier was vorgemacht?
Bereits im Herbst 2011 wusste man über den Gripen nur “Gutes” zu Berichten, oder?:
Als Hauptnachteil des Flugzeugs gilt in Fachkreisen, dass sein Hersteller Saab zu klein sein könnte, um als unabhängiger Flugzeughersteller langfristig zu überleben. Diese Befürchtung hat zuletzt auch ein norwegischer Luftwaffengeneral in einem Interview mit der «Basler Zeitung» geäussert, nachdem sein Land auf den Kauf neuer Gripen verzichtet hatte. Auch bei den Lebensdauerkosten habe das schwedische Kampfflugzeug schlecht abgeschnitten. Denn aufgrund der geringen Stückzahl des Gripen New Generation müsse man für künftige Updates und Weiterentwicklungen mit hohen Kosten rechnen, erklärte der norwegische General.
[via newsnet/tagi (Hervorhebungen durch bobsmile)]
Aber die Zweifel konnte BR Maurer ja selbstbewusst ausräumen, in dem er sich darauf berief
[...], die Berichte über die Mängel des Gripen seien nicht «das Filetstück» der Gesamtbewertung.
Und nun liegen die sogenannten Filetstücke vor und entpuppen sich leider nur als Gammelfleisch.
Das riecht doch verdächtig nach Skandal und wäre ein gefundenes Fressen für eine weitere mediale Hetzjagt der Volchsparty.
Blöd nur handelt es sich diesmal um ihren eigenen Bundesrat …
Ich geh dann mal Papierflieger falten.
8 Feb 2012
Dreistes Copy-Paste beim Schaffhauser Intelligenzblatt
(Bild via swiss-lupe.blogspot.com)
Nachdem ich bei Swiss-Lupe den Beitrag las über die dreiste Übernahme eines Batz.ch-Artikels in die Printausgabe, ohne das Einverständnis der Autorin einzuholen, dachte ich erst an einen Faux-pas.
Der Text wurde sogar zum Teil noch ungeschickt abgeändert, wonach ganze Sätze sinnfrei im Raum standen.
[Norbert Neininger, Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten,] sehe darin keine Urheberrechtsverletzung und wolle den abgedruckten Beitrag auch nicht nachträglich honorieren, geschweige denn einen Verletzerzuschlag, wie ein Rechtsberater im Kommentar des batz-blogs rät, bezahlen.
Zu blöd nur, dass die Autorin Monika Bütler eine Aussage des uneinsichtigen Herrn Neiningers hervorkramte und süffisant zitierte:
Den zweiten Abschnitt des Aufsatzes von Norbert Neininger (NZZ, 17. August 2010:”Verlage haben Anrecht auf besseren Schutz”) möchte ich unseren Lesern nicht vorenthalten:
“Programme, Texte, Bilder, Musikstücke, Filme — all das stand plötzlich weltweit zur Verfügung, und es kostete nichts. Und während jeder Turnverein, der seinen Unterhaltungsabend mit Musik untermalte, Urheberrechtsgebühren entrichten musste, gewöhnten sich die (jungen) Menschen daran, dass weder Recht noch Ordnung im Netz gelten. Das Aussergewöhnliche hielten alle für selbstverständlich, und wer darauf hinwies, galt als Ewiggestriger.”
Und jetzt bedient sich der Herr Chefredaktor plötzlich ungeniert im Netz! Pfui.
Unbedingt den ganzen Beitrag via swiss-lupe lesen und weiter sagen, oder noch besser verlinken, aber mit Quellenangabe versteht sich …
[Update] Es wird noch dreister, hier die Geschichte aus Sicht der Autorin Monika Bütler auf Batz.ch:
- Batz.ch ungefragt in den Schaffhauser Nachrichten (6.2.2012)
- Batz.ch ungefragt in den Schaffhauser Nachrichten – Fortsetzung (7.2.2012)
6 Feb 2012
Eine Frage der Optik II
Bern, 07:00, -17°C
Zitat aus dem Bericht in “Heute Morgen” auf Radio DRS I:
“Ich finde es gut, gibt es die Suppenküche, da kann man sich aufwärmen. Aber es hat mir hier einfach zu viele Tunesier. Ich finde das schlecht, dass es so was in diesen Ländern nicht gibt. So kommen die alle zu uns und nehmen den Schweizern den Platz weg!”
Wäre das nicht noch ein brach liegendes Feld, dass unsere Volchs-Partei beackern könnte?
Bis dahin kann man selber etwas dafür, statt dagegen tun, zum Beispiel mit einer Spende:

5 Feb 2012
Eine Frage der Optik
29 Jan 2012
Winterschnitt
In den letzten Wochen haben bei uns die Landschaftsgärtner ihre alljährlichen Baum- und Buschschnittarbeiten durchgeführt. Wichtige Sache, damit es in unserer Siedlung im Frühling nicht aussieht wie im Dschungelcamp.
Aber warum diese Tanne vor unserem Balkon ihre Spitze lassen musste, das soll mir mal einer erklären. Zumal die restlichen Bäume unversehrt geblieben sind!
26 Jan 2012
Bewölkungszunahme bei RapidShare, DropBox und Co.
Alles redet von der Wolke, Cloud Computing, Datenzugriff “on demand”, wunderbar.
Konto erstellen, Daten hochladen und überall stehen mir meine Musik-, Bild-, und Schriftdokumente zur Verfügung. Aber eben nicht nur mir, ich darf ja einen Link an ausgesuchte Benutzer weitergeben.
RapidShare, DropBox, usw. heissen die Dienstleister und sind nach eigenen Angaben völlig legal am Markt. Doch im Schatten der megaupload.com Festnahmen bläst ihnen bereits wieder ein kalter Wind entgegen.

(Bild:derbund.ch)
Alexandra Zwingli, die neue Chefin des Dienstleisters RapidShare (der das “Share=gemeinsam nutzen” ja sogar im Namen trägt) im Interview auf das filesharing angesprochen, verteidigt vehement die Seriösität ihres Unternehmens:
…auf Rapidshare werden keine Dateien getauscht! Grundsätzlich kann nur derjenige, der eine Datei hochgeladen hat, diese auch wieder herunterladen.
Tja, nur blöd, dass es neben dem Upload-Knopf halt noch einen Share-Knopf hat, Frau Zwingli.
… Wir möchten nochmals klarstellen, dass Rapidshare eben keine Filesharing-Seite ist, sondern ein Filehosting/Cloudhosting-Dienst.
Wenn es ein reiner Hostingdienst wäre, wieso dann die Möglichkeit die Daten mit dem Share-Button anderen zur Verfügung zu stellen?
Ganz einfach, weil das die Idee dieses Geschäftsmodells ist. Grosse Dateien hochladen und per mail wird dann meinem Geschäftspartner/Kollegen/Freund nur noch der Link darauf gesendet. So funktionieren ja auch Online Bildergalerien.
Das wird dann wohl noch eine Weile kontrovers diskutiert (werden müssen).
Ähnliches aus der Blognachbarschaft:
- Ein schwarzer Tag fürs Internet (Augenreiberei.ch)
25 Jan 2012
Der Mandarinenbaum – auf zu neuen (Foto-)Welten
Da meine rauschende Sony Cybershot den Geist aufgegeben hat, wollte ich die Gelegenheit nutzen und auf DSLR umsteigen.
Vor Weihnachten gab’s beim Medien Planeten mit den Ringen, (wo Technik Soo! sein muss), ja auch tolle Bundle-Angebote diverser Marken.
Meine beste Ehefrau von allen hob aber den Zeigefinger vor meine glänzenden Augen und warnte:
“Ich spiele dann im Fall nicht den Caddie und trage dir den Fotosack nach!”
Also zäumte ich das Pferd von hinten auf und kaufte mir eine Nikon Coolpix 7100, die anscheinend von Profis bevorzugte Zweitkamera. Ausgestattet mit einem robusten Gehäuse und vielen Einstellungsmöglichkeiten lässt sich mit ihr das DSLR Handwerk erlernen und trotzdem bleibt sie eine Kompakte, die bequem in einer Manteltasche Platz findet.
Hier noch zum Vergleich (obwohl nicht ganz die gleich Bildgestaltung)

Sony Cybershot (1/2.3″ CCD 16MB)

Nikon Coolpix 7100 (1/1.7″ CCD 10MB)
Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
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