Bobsmile's Blog

::staunen ::wundern ::hinterfragen

Fahnenflucht oder Frauen haben meistens einen Sinn für's Praktische…

Sonntag, 25.6.2006
Portugal prügelt Niederlande aus dem Turnier.

Gestern, 27.6.2006
Zidane und Co. schiessen sich gegen Spanien ins Viertelfinale.

Heute, bei Lotte und Jan
Lotte: „Sag mal, was machst du jetzt eigentlich mit deiner Fahne am Balkon?“
Jan: „Ich lasse sie noch etwas nachwehen, warum?“
Lotte: „Ach, nur so.“ …

Frankreich (c) by Lotte

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Hopp Schwiiz, oder Schiffbruch bei Wicky und den starken Männern…

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert neunzig Minuten. In den Achtelfinals dauerts manchmal 30 Minuten länger. Und dann?

Dann hält der als Fliegenfänger so arg geprügelte, an der WM endgültig reputierte Pascal „Zubi“ Zuberbühler einen Elfmeter; getreten ausgerechnet von dem 120 Minuten gefürchteten, aber nie richtig gefährlich werdenden ukrainischen Stürmer Schewtschenko.

Zu diesem Zeitpunkt war die Schweiz dem Viertelfinale am Nächsten.
Und dann?

Schiffbruch. Nervenflattern pur, dem Druck der Entscheidung nicht gewachsen – (Habt ihr die Zunge von Streller gesehen? Die schlenzte von einem Mundwinkel in den anderen als wäre er auf Speed) – vergaben unsere Männer ganze drei(!) Elfmeter (einmal die Latte, zweimal den Torhüter angeschossen). Aus die Maus und Tschüss.

Trotz dem hämischen Gelächter in der deutschen Boulevard-Pesse…

::hier der (betriebsblinde) Wortlaut von Bild-online::

(Bild-online)
«Das war gähn-omenal. Das schwächste Spiel der WM. Irres Ende einer Blamage. Die Schweiz kriegt keinen rein. Und die Ukraine lacht. Dabei hatten die Schweizer vorher Elfer-Schießen geübt, die Ukraine nicht. Flop Schwyz, wie peinlich.»

::aber es geht auch sachlicher::

(Sport1.de)
«Die WM hat ihr bisher dramatischstes Spiel erlebt. Zwischen der Schweiz und der Ukraine hieß es nach 120 Minuten 0:0. Im Elfmeterschießen verloren dann gleich drei Schweizer Bundesliga-Profis die Nerven. Die Schweiz muss weiter auf ihre vierte Viertelfinal-Teilnahme nach 1934, 1938 und 1954 warten, obwohl die Eidgenossen auch im vierten WM-Match im Spiel ohne Gegentreffer geblieben waren.»

…das Erreichen der Finalrunde war im Endeffekt eine schöne Vorstellung dieser, trotz verletzungsbedingter Rochaden immer ein Team gebliebenen Mannschaft an diesem Turnier. Vergessen wir ganz schnell dieses schwache Kopf-Spiel, das sowieso nur (O-Ton Köbi Kuhn) „alles was jetzt kommt, ist Supplement“ war und freuen wir uns am Erreichten der Nati.

Und, das Leben besteht wahrlich nicht nur aus dem Runden, das unbedingt ins Eckige muss, oder doch?

Wie wär’s mal mit Handball, Unihockey(Floorball), Wasserball, …

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Gelb – Rot oder ein schau(d)erhaftes Wochenende

Nein, ich meine nicht den Kartenregen beim gestrigen WM Spiel Portugal – Holland (16 gelbe und 4 rote Karten, WM Rekord!), auch nicht die kurzen Ampelphasen auf der Wankdorfkreuzung, im Lederkombi auf dem Motorrad bei 32°C im Schatten gleichbedeutend einem Besuch in der Sauna.

Gemeint ist vielmehr die völlig unbrauchbare Wettervorhersage für dieses Wochenende von Bohner, Bucheli und Co., bzw. SF Meteo, MeteoTest oder von mir aus des dem EDI unterstellten MeteoSchweiz.

Für das Gewitter am Samstag gibt’s Gelb, für den Dauerregen danach klar Rot!

Schuld ist das völlig eigenwillige Wetter im Simmental, dass sich so gar nicht an die Einheitsprognose für die Alpennordseite zu halten scheint.
Doch was muss bobsmile in der Samstagsausgabe der BZ lesen: Gemäss unseres im steuergünstigen Gais(AR) eine private Wettervorhersagefirma betreibenden Kachelfrosch, seines Zeichens Klugschweizer beim deutschen Sender ARD, kommt nun ans Licht, dass im Simmental das von unseren Steuergeldern lebende Bundesamt für Meteorologie (- eben MeteoSchweiz -) gar keine Wetterstationen stehen hat. Skandal! bobsmiles Freizeitdomizil steht in einem klimatisch unüberwachten Gebiet! Wie soll man da einen Grillabend im Trockenenen planen?

Wie gerufen kommt mir da die Seite des Bauerngrossisten Landi, bei der ich sogar ein Regionalwetter für eine beliebige Ortschaft abrufen kann. Doch oh Schreck, der Datenlieferant ist wiederum – der geneigte Leser ahnt es schon -, MeteoSchweiz.

Was soll ich nun von einer regionalen Prognose halten, die mir mit siebzig Prozent Wahrscheinlichkeit, eine achzig prozentige Trockenheit hervorsagt, wenn es mich dann hundert prozentig verregnet?

Kein Zweifel, es ist schwierig in den Bergen längere Prognosen als für die Dauer eines Fussballspiels zu machen, aber wenn am Bildschirm und in allen einschlägigen Presseblättern auf der Wetterkarte ein Piktogramm in Form einer alles überstrahlenden Sonne direkt über dem Simmental angebracht ist, dann darf man doch annehmen, dass es abgesehen von einem kurzen Gewitterschauer den ganzen Tag über trocken bleibt. (ein Tag hat 24 Stunden, Anm.d.A.)

War es dann aber ganz und gar nicht! Ab 16:00 quollen die Blumenkohlwolken (O-Ton Kachelfrosch) über ihr Fassungsvermögen und entledigten sich ihrer Last. Das taten sie dann auch bis in die tiefe Nacht hinein und vermiesten so den abendlichen Grillspass.

Der Sonntag war dann wenigstens recht sonnig, doch pünktlich um 16:00 Uhr krochen wiederum die ersten dunklen Wolken hinter dem Rinderberg hervor.
Nicht schon wieder, dachten wir uns und nach einem demokratisch gefällten Familienentscheid packten wir die Würste und Maiskolben zurück in die Kühlbox, verrammelten den Wohnwagen und stiegen ins Auto.
Punkt 17:00 Uhr reihten wir uns bei wolkenlosem Himmel, Sonnenschein und sommerlichen 28°C in die Blechschlange auf der Simmentalstrasse ein. Statt dem von Radio DRS3 in der Sendung „Wetter live“ angekündigten Abendgewitter, wehte hier ein lauer Sommerwind. Allerdings nur im angeblich messstationslosen Niedersimmental, denn in anderen Regionen goss es wie aus Kübeln und nach ersten Schätzungen der Versicherungen verursachten Hagelschauer Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von sieben Millionen(!) Franken.

Fazit:
Sollte für das Wochenende das Piktogramm auf der Wetterkarte über dem Simmental eine graue Wolke mit Regen zeigen, machen Sie ruhig einen Ausflug aufs Stockhorn, aber vergessen Sie nicht die Sonnencreme mit Schutzfaktor 18 einzupacken oder schauen sie eine Stunde vor Hinfahrt kurz noch auf die Livecam.

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RoboCup zu Gast bei Freunden…

Neben den realen Weltstars sind wiederum die künstlich intelligenten Mülleimer zu Gast bei Freunden, die per 360° Rundumkamera einem Ball hinterherjagen und diesen versuchen, in ein gelbes Tor zu schieben. Sogar die putzigen AIBO Hunde Marke SONY, Grundlage für viele „Vierbeiner-bots“, haben ihre eigene Four-Legged League. Das ganze heisst RoboCup2006 und findet in Bremen statt. In der relativ jungen Humanoide Liga spielen vollständig autonome Humanoiden gegeneinander. Nach Wettbewerben im Elfmeterschiessen und Wettlaufen hat es bei der WM in Osaka 2005 erstmals Fussballspiele mit zwei Spielern pro Mannschaft gegeben. 2050 sollen sogar Roboter die Weltauswahl der Profikicker schlagen.

Ulrich Tilgner stellt in seinem WM blog die Frage, ob die Zuschauer solche Spiele überhaupt sehen wollen.

Ich frage mich, ob sich 2050 überhaupt noch jemand Fussball anschaut. Und wenn, vielleicht nur noch von zu Hause, ausgestrahlt auf superduper Breitbild, geliefert über superhyper Breitband. Die Stadien werden zwecks Gewaltprävention zum Sperrgebiet erklärt und auf den Zuschauerrängen werden Humanoide aufgestellt, die in perfekter digitaler Harmonie die Laola-Welle zelebrieren.

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Unser Platz im Universum…

Wenn man mal wieder voll die Bodenhaftung verliert und man das Gefühl hat, die ganze Welt verschwört sich gegen einen, ja dann ist es an der Zeit die Dinge wieder mal ins richtige Verhältnis zu rücken und sich nicht all zu wichtig zu nehmen. Wo ist unser Platz im Universum?

Entweder starrt man 10 Minuten lang auf eine Kerze oder man nimmt sich die Zeit und schaut sich den genialen Film der Brüder Charles und Ray Eames von 1977(!) an.

tenday.gif

[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=BBsOeLcUARw]

Eine irre (Kamera-)Fahrt durch Raum und Zeit mit einer überraschenden Um- und Rückkehr. Wieder zurück am Ausgangsort geht’s zum Staunen gleich weiter in die andere Richtung…

++ Am 10.10.06 ist Powers of TenDay ++

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Athene noctua, oder wie kaschiert man ein Loch im Zaun…

bobsmile hatte es sich auf dem Campingplatz gerade gemütlich gemacht, da entdeckte seine Frau eine Lücke im Gartenzaun. Darf nicht sein, sieht nicht gut aus, klar!
Es roch schwer nach Arbeit.
Er:“Wir könnten einfach einen Stein hinstellen.“
Sie:“Gute Idee, aber du malst ihn vorher an!“
So stapfte bobsmile mit Frau in den nahegelegenen Bach, um einen geeigneten Stein zu suchen und auch tatsächlich zu finden. Die Form erinnerte an eine Eule, womit das Motiv gesetzt war.

Der Steinkauz „Athene noctua“ unterscheidet sich zwar ganz leicht von bobsmiles Exemplar, doch was soll’s, das Loch ist zu!

steinkauz_1 Steinkauz_2 Steinkauz_3

bobsmile

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Von guten Vorsätzen…


Nun ist es also doch passiert, bobsmile hat alle guten Vorsätze über den Haufen geworfen und hat sich vom blog- Hype anstecken lassen. Dabei wollte er doch nie, ja wirklich nie ein internettes Tagebuch eröffnen.
Doch jetzt kann bobsmile mitreden, ja ha! Virtuell und weltweit vernetzt, ein Bürger des globalen Dorfes, zu Gast bei Freunden, Gastgeber für Freundliche, offen für alle, … *schluck*

Na denn, man liest sich, oder auch nicht, schliesslich ist das (noch) nichts weltbewegendes, einfach ein weiterer Tagebucheintrag auf einer der zahlreichen Plattformen im weltumspammenden Datennetz.

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