Bobsmile

Nebelfrei am Bantiger

Wie bereits vorgestern angekĂŒndigt, wollte ich eigentlich das Bild von Andi aus der Sicht des Bantigers nachstellen.

Doch auf der Suche nach dem Nebelmeer, fand sich leider dann kein Nebel mehr.
😀

Egal, den ganzen Tag freie Sicht auf einen blauen Himmel, und nach Feierabend der Blick auf diesen kitschig schönen Sonnenuntergang, riss mich endgĂŒltig aus meiner Herbstdepression.
Danke Andi, ohne dein Bild wÀre ich wohl nicht hier raufgefahren.

 

 

(Anm.d.A.: Nach der Fotosession hatte ich klamme Finger, mit den Motorradhandschuhen lĂ€sst’s sich halt schlecht Knipsen.)

 

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Nebelmeerblues

Wen der Nebelblues packt, der kann sich auf JakoBlöks Blog ein paar Ideen holen, wo man  in der NÀhe seine Nase aus dem Nebelmeer raus und in die Sonne stecken kann.

Morgen probier ich es aus, dann fahre ich auf den Bantiger rauf, bei Erfolg gibt’s hier Bilder …

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Neues vom Töfflibueb

Das ist einer dieser Montage, bei denen man am liebsten im Bett geblieben wĂ€re und der Konjunktiv einem gerade tĂŒchtig ans Bein pinkelt:

HĂ€tte ich nur nicht vergessen, eine neue Jeans ins BĂŒro mitzunehmen, dann mĂŒsste ich jetzt nicht den ganzen Tag im (kuschelig warmen) Lederkombi vor dem PC sitzen.
Ok, nur die langen Unterhosen anzuziehen, wĂ€re eventuell eine Alternative …?
ÖHM, nein, keine Alternative! Seh‘ ich ja aus wie Robin Hood … 😀

(Bild: www.tvspielfilm.de)

 

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Vom goldenen Herbst und seiner Schattenseite

Herrlich, endlich konnte ich mit meinem frisch gepressten FĂŒhrerausweis (endlich kein ÖV Pendel Zwang mehr) und dem Motorrad wieder zur Arbeit fahren. Dabei ist schon mal der Weg das Ziel, zeigt sich doch die Natur im Moment in ihrem farbigsten Kleid.

Wie in Gold getaucht wirken die BĂ€ume, die meine Route ĂŒber Rubigen hin und ĂŒber den LĂ€ngenberg zurĂŒck nach Hause sĂ€umen.

Und nun die Schattenseite des Herbstes:



2. November 2011

 

Ittigen/Zeugenaufruf:

Kind bei Unfall tödlich verletzt

Worb/Zeugenaufruf:
SchĂŒler bei Unfall tödlich verletzt

Lueg (Gemeinde Heimiswil):
Frau bei Unfall ums Leben gekommen

 

Leider wird es nach fĂŒnf Uhr abends eben ziemlich schnell dunkel. Und dann sind FussgĂ€nger im aufziehenden Nebel,  und im Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge kaum mehr auszumachen. Eine schlechte Strassenbeleuchtung und Unaufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer kommen als tödliche Faktoren hinzu, weshalb es oft zu kritischen Situationen im Bereich des FussgĂ€ngerstreifens kommt. Ich habe letzte Woche bereits das eine oder andere Fehlverhalten miterlerbt.

07:30 morgens, MĂŒnsingen.
Zwei Schulkinder Alter ca. 10 Jahre warten am FussgĂ€ngerĂŒberweg. Unsere Seite hĂ€lt an, die beiden drehen sich nach rechts, da nĂ€hert sich unserer stehenden Gruppe ein entgegenkommender Lieferwagen der Firma – Pieeep –. Der am Steuer mit dem Handy telefonierende Arbeiter mit Tunnelblick fĂ€hrt voll durch. WĂ€ren die beiden Jungs losgelaufen …

18:30 abends, Zollikofen.
Ein tamilisches Ehepaar, dunkel gekleidet, nĂ€hert sich dem FussgĂ€ngerstreifen und betritt diesen zĂŒgig, obwohl sich ein Auto nĂ€hert. Der Lenker ĂŒbersieht die dunklen Silhouetten, kann aber zum GlĂŒck mit einem Schlenker auf die Gegenfahrbahn den Beiden ausweichen. Noch mal gut gegangen.

Wieviele solcher brenzligen Situationen finden wohl tagtÀglich statt, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt?

Einfache Massnahme – Blickkontakt!

Luege, lose, loufe.
Warum musste man auch an dieser exzellenten Weisheit herumschnippeln? Und die „neue“ Vortrittsregelung am FussgĂ€ngerstreifen hat meiner Meinung nach mehr Un-, als Sicherheit gebracht.

Also, liebe Kinder und Erwachsene. Schaut doch bitte dem/der FahrzeuglenkerIn ins Gesicht:

  • Klebt da ein Handy am Ohr?
  • Sind die Augen starr auf den Horizont gerichtet?

Stehen bleiben!

Ich wĂŒnsche allen eine unfallfreie Herbstzeit, damit sie auch fĂŒr alle so golden in Erinnerung bleibt.

 

 

 

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Rendez-vous am Bundesplatz

«Die Wirklichkeit ist nur ein Teil des Möglichen.»

Friedrich DĂŒrrenmatt

Wer diese geniale Kunstinstallation «Son et lumiĂšre» noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich wĂ€rmstens sich auf den Weg zum Bundesplatz zu machen, um diesen abentlichen Genuss fĂŒr die Sinne zu bestaunen. Ich werde mir das 20 minĂŒtige Spektakel auf jeden Fall noch einmal ansehen gehen. Sensationell!

(Spielzeiten allabendlich um 19:00 und 20:30, bis am 26.11.2011)

Danke an die KĂŒnstler BenoĂźt Quero und Franck Marty, sowie den Initianten Brigitte Roux und Urs Gysin (Starlight Events).

Auch dem privaten Spender sei Dank, ohne ihn hÀtte das Spektakel aus Mangel an Sponsoren wohl nie statt gefunden.
(Die Stadt hat sich leider aus SpargrĂŒnden nicht an den 800’000 Franken beteiligt, aber die Veranstaltung wenigstens bewilligt.)

Hier gibts die 5 Bilder bereits auf  youtube zu sehen, allerdings ist es live natĂŒrlich viel cooler:

 

 

Weitere Info zum 3-D-Spektakel

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Ärger mit dem PC – wenn das WiFi zickt

Es ist zum aus der Haut fahren.


(Bild: www.technobuzz.net)

Sohnemanns PC friert jeweils kurze Zeit nach dem Aufstarten ein.
Zwar liess sich das Problem scheinbar auf den Wireless Adapter eingrenzen (mit deaktiviertem WiFi-Adapter lĂ€uft der PC einwandfrei) , doch weder Neuinstallation, Treiberupdate, Win7 Memorycheck, SP1 und die letzten „wichtigen“ Updates, halfen, den Fehler zu beseitigen.
Kennt ihr den Spot, wo der PC durch’s Fenster fliegt? Ich bin kurz davor, ihn nachzuspielen!

Klar, vielleicht hilft eine neue Netzkarte, kostet aber wieder Geld und weil das Problem ja noch nicht erkannt ist, arrrrrgh!

 

 

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Abenteuer ÖV III – Nasse Tatsachen

Der Herbst ist eingetroffen und bescherte uns am letzten Montag einen nasskalten Wochenstart.

Mein Regenschirm, Modell Knirps, machte seinem Namen alle Ehre, war er doch gerade mal geeignet, Kopf und Haare vor Niederschlag zu schĂŒtzen, so hatte nach kurzer Zeit der feine Nieselregen meine Hosenbeine tĂŒchtig eingeweicht. Als ich dann endlich, nicht ohne vorher von anderen Schirmzumachern geduscht zu werden, in den Bus einsteigen konnte, zeigte sich bereits das nĂ€chste Problem.

Wohin jetzt mit meinem zu einem tropfnassen Stoffklumpen gefalteten Schirm? Der Nebensitz war noch leer. (Ok, nur so ein Gedanke!) Ich entschied mich dann doch, den Knirps an der Hand baumeln zu lassen, was meine Hosenbeine nur noch stÀrker einnÀsste.

Eine eben zugestiegene Dame zauberte gekonnt eine PlastiktĂŒte hervor, steckte ihren Kleinstschirm hinein und verstaute alles zurĂŒck in ihre Handtasche.
Clever. Pendeln fĂŒr Fortgeschrittene.

Anderntags war wieder schönstes Herbstwetter. Ich bin sicher, zum nĂ€chsten Regentag vergesse ich die PlastiktĂŒte einzustecken, bin schliesslich AnfĂ€nger … 😀

 

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REDWOOD – oder die etwas andere Mittagspause

Eine Mittarbeiterin der Firma insys in MĂŒnsingen hat beim Hauptstadtradio CapitalFM ein Konzert der Band REDWOOD fĂŒr ihre Mittagspause gewonnen. Die Firma steht bei uns gleich um die Ecke und so konnten wir dank eines Freundes eines Freundes bei insys auf dem Hof einen absolut schmackhaften Poprock-Lunch geniessen.

Cool war’s!

Weitere Fotos im Album von Capital FM.

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Abenteuer ÖV – Der (freie) Sitzplatz

Wir schreiben den ersten Tag. Nach dem Einsteigen in die S-Bahn steuerte ich gleich auf den erstbesten Sitzplatz zu. „Ist hier noch frei?“, fragte ich einen junger Mann, etwa Mitte zwanzig, graublaue Handwerkerhosen, am Knie durchgescheuert, rotes T-shirt mit dem Aufdruck „Töfflibueb“.  Dieser blickte konsterniert von seiner Pendlerzeitung hoch und starrte mich ausdruckslos an. Aufgrund seiner weiss verkabelten Ohrenstöpsel dachte ich, er hĂ€tte mich nicht verstanden und wiederholte freundlich meine Frage: „Ist hier noch frei?“

„Gaaaaanz falsch, Paps“, wie mich meine Tochter am Abend aufklĂ€rte. Beim Pendeln setzt man sich einfach auf die nĂ€chste leere SitzflĂ€che, ohne lang zu fragen. Das hĂ€lt nĂ€mlich nur die nachkommenden Pendler auf, und zwingt andere, dir eine Antwort geben zu mĂŒssen. FĂŒr etwas, das keiner Antwort, geschweige denn ĂŒberhaupt einer Frage bedarf.

Der Töfflibueb hatte sich denn auch bereits wieder in sein Pendlerblatt zurĂŒckgezogen, ich rutschte mit Hilfe auf Druck der nachrĂŒckenden FahrgĂ€ste auf den leeren Sitz.

Ok, Merkpunkt Nummer eins: Hinsetzten, nicht fragen.

(Bildquelle: N24.de)

Es gibt natĂŒrlich Spielarten, wie Leute sich einen Sitz ergattern.

Das stumme Einklagen
Dame um die vierzig, schwarzes, streng nach hinten gekĂ€mmtes Haar, dunkelblaues BusinesskostĂŒm, schwarze Pumps, neben sich eine feste Globus Einkaufstasche voller dicker, bunter Dokumentmappen, angestrengter Blick auf ihre elektronische Agenda, irgendwelche Termine durchgehend.
Junges MĂ€dchen in Jeans mit Löchern und einer weissen Steppjacke bleibt in stummer Anklage neben der Globustasche stehen. Die Business Lady, den Blick weiterhin angestrengt auf ihre Agenda gerichtet, zieht die Tasche etwas nĂ€her zu sich heran. Steppjacke lĂ€sst sich auf den nun halbfreien Sitz plumpsen, was die Tasche mit Ă€chzendem Knarzen quittiert. So verharren Steppjacke, Globustasche und Business Lady in scheinbar friedlicher Übereinkunft nahe beisammen, und doch sind sie meilenweit voneinander entfernt.

Die fehlende Kinderstube
Tram Linie 8 Richtung Bern-BrĂŒnnen. Am Hirschengraben eingestiegen, setzte ich mich auf eine leere Zweierbank und stellte meine Tasche auf die leere SitzflĂ€che neben mich. Beim Kocherpark stiegen Leute zu, darunter ein MĂ€dchen, knappe dreizehn, mit Turnschuhen ohne SchnĂŒrsenkel und Nasenpiercing, auf dem RĂŒcken trug sie eine Art  Geigenkasten aus Stoff.

Ich konnte gerade noch meine Tasche vom Nebensitz auf meinen Schoss stellen, als sie auch schon schwungvoll herumwirbelte und sich quer zur Fahrtrichtung auf den freien Platz setzte. Dabei drĂŒckte sie mir ihren Geigenkasten mitten ins Gesicht. Ich pochte mit leichtem Stöhnen auf mein Recht nach Luft. Keine Reaktion. Ich klopfte deshalb mit dem Knöchel des rechten Zeigefingers auf den Geigenkasten. Der Stoff schluckte meine Intervention, das MĂ€dchen bewegte sich keinen Millimeter. Ich wollte gerade zu einem ernsten GesprĂ€ch ansetzten, da erhob sich die Montesori-JĂŒngerin und machte sich bereit fĂŒr den Ausstieg an der nĂ€chsten Station.

Mein Ärger war noch nicht verraucht, da setzte sich ein laut in sein Handy quasselnder Mann neben mich. Ich machte mich bereit fĂŒr den Ausstieg drei Stationen weiter, ich brauchte dringend frische Luft.

Der Weg ist das Ziel. Das mag eventuell fĂŒr den Jakobsweg gelten, aber fĂŒrs Pendeln mit der Bahn ist der Weg lediglich verlorene Zeit, alle wollen nur irgendwie rasch von A nach B. Mir geht es da nicht anders.

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Abenteuer ÖV (Prolog)

Es gibt da diesen gescheiten Spruch: „Aus Schaden wird man klug“. Ok, es gibt da auch noch seinen doofen Zwilling: „Wer den Schaden hat, braucht fĂŒr den Spott 
“, aber lassen wir das, hier zu den Fakten:

§1 Ursache

WĂ€hrend eines Ferienausflugs mit der Familienkutsche wurden wir vom fest installierten ÜberwachungsgerĂ€t mit 26 km/h ĂŒber Vorgeschrieben geblitzt. Ich meine, wer erwartet auf einer gut ausgebauten Autobahn auch schon eine Begrenzung auf 60 km/h. Ok, die angeregte Diskussion im Auto hatte wohl die Aufmerksamkeit nur auf das dringend Notwendigste schrumpfen lassen: Habe ich freie Fahrt?

§2 Wirkung

Weil die A4 eben als Autostrasse ausserorts, und nicht als Autobahn klassiert ist,  handelt es sich nach Strassenverkehrsordnung um ein mittelschweres Vergehen. Der Kanton Schaffhausen brummte mir darauf hin eine saftige Busse auf und ein halbes Jahr spĂ€ter (sic!) bekam ich Post vom Kanton Bern, ich solle innert 30 Tagen meinen FĂŒhrerausweis fĂŒr einen Monat hinterlegen.

§3 Folgen

Nachdem ich der freundlichen Assistentin am Schalter meinen blauen Lappen ĂŒbergeben habe, kaufte ich mir ein Monats-Libero-Abo fĂŒr 30 Tage und das Abenteuer ÖV konnte beginnen.

Dabei wurde mir schnell einmal klar, dass ich die GesetzmĂ€ssigkeiten des Langsamverkehrs erst wieder erlernen musste, lag das letzte Pendeln mit der Bahn doch schon ĂŒber 20 Jahre zurĂŒck.

Planung ist angesagt, denn einfach drauflos gehen, geht gar nicht!
Da ich leider nicht im Besitz eines allwissenden Äifouns bin, wollen die Abfahrtszeiten der Bahn auf dem heimischen PC aus dem Internet herausgesucht und aufgeschrieben sein. Ich studiere LinienplĂ€ne und suche mir die besten Verbindungen heraus. Nur um im entscheidenden Moment, trotz ausgedruckter Fahrplan-Liste auf dem falschen Perron zu stehen.

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Abenteuer ÖV
Ein Reisebericht aus der Sicht eines bekennenden ÖV Muffels ĂŒber zum Teil schmerzhafte Erlebnisse auf seiner fremdbestimmten Odyssee mit Bahn, Tram und Bus.

Folge II:  Abenteuer ÖV  –  Der (freie) Sitzplatz.

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